StartNaturheilkundeHeilpflanzenAlant - Wirkung & Anwendung - Wirkstoffe der Pflanze

Alant – Wirkung & Anwendung – Wirkstoffe der Pflanze

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Alant – Wirkung & Anwendung – Wirkstoffe der Pflanze

Lateinische Bezeichnung:
Inula helenium, Helenium grandiflorium, Aster helenium
Korbblütengewächs, Asteraceae (Compositae)

Volksnamen:
Alantkraut, Alantwurzel, Aletwürze, Altkraut, Altwurz, Brustalant, Dammkraut, Darmwurz, Donarvarwurzel, Donnerkraut, Echter Alant, Edelherzwurz, Edelwurz, Galantwurzel, Glockenwurz, Gottesauge, Grosser Heinrich, Heilwurz, Helenenkraut, Hexenschusskraut, Krätzenwurz, Odinskopf, Oltwurz, Schlangenkraut, Schlangenwurz, Ulenkwurz, Weidenalant

Pflanzenteil Verwendung für Arzneimittel:
Die Wurzel und Blätter (in der Volksmedizin)

Drogenbezeichnung:

Botanik:

Anbau und Ernte:

Inhaltsstoffe und Wirkstoffe:
Inulin, ätherisches Öl, Alantsäure, Alantkampfer, Helenin, Sesquiterpenlactone, Alantolacton, Harze, Azulen, Pektin, Wachs, Bitterstoff, Triterpene, Polyacetylene, Sterole, Beta-Sitosterol

Heilwirkung & Anwendung:
Die Medizinische Anwendung von Alant ist sehr unterschiedlich. Es wird dem Alant eine schleimlösende, hustendämpfende und krampflösende Wirkung bescheinigt. Daher wird der Alant bzw. die Alantwurzel als probantes Bestandteil guter Hustentees, welche auch bei Astma und Keuchhusten wirksam verwendet.

Hausmittel:

Gewürz:

Nebenwirkungen:

Rezept:

Häufige Leserfragen zum Thema

Für was ist die Alantwurzel?

Die Alantwurzel ist eine uralte Heilwurzel. Im Volksmund wird sie Glockenwurz, Schlangenkraut, Darmkraut, Edelwurz oder Odinskraut genannt. Sie wird als Tee benutzt und hat eine vielseitige Wirkung. Der Alantwurzeltee hilft bei Husten, chronischer Bronchitis und bei Asthma. Man benutzt die Wurzel auch gerne bei Menstruationsbeschwerden. Hier wirkt der Alant krampflösend. Seine Bitterstoffe regen auch die Galle an. Noch eine gute Wirkung vom Alant ist das er bei Problemen mit der Leber und bei der Fettverbrennung hilft.

Ist Alant mehrjährig?

Es gibt 100 Arten vom Alant. Der Alant gehört zur Familie Korbblütler und ist eine sommergrüne mehrjährige Pflanze. Im Herbst fängt die Pflanze an ihr Laub abzuwerfen und zieht sich dann ein. So ist die Pflanze auch winterhart und fängt im Sommer wieder an zu blühen. Die Heilpflanze gibt es als Zwergpflanzen und auch als Riesenpflanze. Heute sind ihre Arten und Sorten schon überall in der Natur verbreitet.

Wann erntet man Alant?

Alant kann ab dem 2. Jahr geerntet werden. Die Ernte erfolgt im Herbst. Jedoch kann man nach Belieben die Blätter der Pflanze ernten. Außer natürlich im Winter, wo sie keine Blätter hat. Wenn man möchte, dass die Pflanze sich von allein verbreitet, lässt man einfach einen Wurzelteil in der Erde. Daraus bildet sich dann eine neue Alantpflanze. Der Wurzel Stock der Pflanze enthält den Fruchtzucker Inulin.

Ist Alant giftig?

Alant ist schwach giftig. Die in Alant enthaltene Alantolactone sind leicht giftig. Sie können auch zu Dermatitis führen. Wenn man zu viel Alant nimmt, kann es zu krampfartigen Bauchkrämpfe kommen mit Übelkeit und Erbrechen. Die Alant kann auch Lähmungen hervorrufen. Für Schwangere ist die Alant daher nicht zu empfehlen.

Wo finde ich Alant?

Echter Alant findet man am besten in der Sonne. Der Alant liebt frischen durchlässig und nährstoffreichen sandigen Boden. Dort fühlt er sich am wohlsten. Wenn man den Alant sucht, sollte man sich im Juni und im Juli auf dem Weg machen. Da ist es am leichtesten ihn zu finden. Er ist nicht nur an Flüssen zu finde. Sondern auch an trockenen Berghängen. Also hat man gute Chance, den Alant in der freien Natur zu finden.

Wo wächst Alantwurzel?

Die Heimat von der Alantwurzel ist Eurasien und Asien. Und Südeuropa wurde die Wurzel früh eingebürgert. Die verwilderte echte Alantwurzel findet man in Nordeuropa und Nordamerika. Früher war sie auch mehr in Bauerngärten und Kloster Anlagen zu finden. Die Wurzel vermehrt sich auch selbst in der freien Natur. Sie befindet sich dann vermehrt in der Nähe von Flüssen oder Bachläufen.

Wann wächst Alant?

Die Alant liebt die Sonne und trockenen Boden. Daher fängt sie im Frühjahr an zu wachsen. Seine schönen Sonnen gelben Blüten kommen aber erst später. Im Juni und Juli blüht sie dann auf. Die Blätter kann man aber jeder Zeit ernten. Und dann im Herbst verliert sie ihre Blätter. Der Alant wird 10 cm bis 2 m groß. An der Größe der Alant unterscheidet man auch zwischen den Zwerg und Riesenalant.

Wann Alant aussäen?

Man sollte die Alant erst nach den Eisheiligen aussäen. Nicht das die neuen oder jungen Pflanzen Frost abbekommen. Der Boden sollte für die Pflanze vorbereitet werden. Sie lieben einen lockeren Boden frei von Steinen und Unkraut. Der Pflanzenabstand ist von der Art abhängig. Zum Beispiel die Riesenalant sollten als Solitär oder maximal in kleinen 3er Tuffs gepflanzt werden. Die Zwergalant hingegen braucht nur einen Abstand von 30 cm.

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Jan Oliver Fricke
Jan Oliver Frickehttps://www.vitaes.de
Als überzeugter Naturheiler , schreibe ich gerne über Gesundheitsthemen. Ich bin der Überzeugung das viel Heilkraft in den unbehandelten Naturprodukten liegt und das man durch einfache Verhaltensweisen, wie Ernährung und Bewegung zum Teil auf Medikamente verzichten kann.

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