Gesund durch Sex

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Gesund durch Sex

Erfahren Sie hier wie der Sex Ihren Kreislauf und das Herz auf Trab bringt, das Immunsystem fördert und Sie entspannt. Doch das ist noch nicht alles. Er dient auch als Kitt für jede Beziehung.

Wer Treppen steigen kann, für den ist auch Sex nicht ungesund!

Im Gegensatz zu der weit verbreiteten Meinung, ist Geschlechtsverkehr keine wirklich extreme Belastung für das menschliche Herz. Er ist eher mit einem leichten Ausdauertraining vergleichbar. Sex kann sich sogar nach einer Herzerkrankung positiv auf Sie auswirken. Es gilt: Derjenige, der ohne große Mühe wieder eine Treppe steigen kann, darf auch wieder Sex haben, ohne, in der Regel, gesundheitliche Folgen befürchten zu müssen. Der Geschlechtsverkehr senkt dabei sogar noch den Blutdruck und vermindert so möglichen negativen Stress. Der sexuelle Akt ist zwar mit höchster Anstrengung für den Körper verbunden, endet aber meistens in einer tiefen Entspannung. Zudem werden etwaige Aggressionen durch das Liebesspiel abgebaut. Und das mit der schönsten Nebensache der Welt! Ein wirklich angenehmes Gefühl der Müdigkeit ist ebenfalls eine Folge des Geschlechtsverkehrs. Dies gilt nicht nur für den Sex zu zweit, sondern zugleich auch für die Selbstbefriedigung. Kurz: Möglicher negativer Stress wird in positiven umgewandelt.

Weitere positive gesundheitliche Folgen von Sex:

Auch das Immunsystem wird durch den Sexualakt deutlich gestärkt. Wer mehrmals wöchentlich sexuell aktiv ist, der hat einen deutlich erhöhten Anteil an Antikörpern und weißen Blutkörperchen in sich. Dies schützt beispielsweise vor Infektionen, wie zum Beispiel der Grippe. Dasselbe gilt im Übrigen auch für das Küssen, besonders für den Zungenkuss. Für die Erreger ist dies kein guter Übertragungsweg.

Der Sex ist gutes Training und hält schlank. Eine halbe Stunde Bettspiele beispielsweise verbrennen zirka 250 Kilokalorien. Somit ist er eine wirkungsvolle Art überflüssige Kilos loszuwerden. Der Geschlechtsverkehr sorgt aber auch für Zufriedenheit, und hält daher vom „Frustfuttern“ ab. Eine tolle Figur steigert zudem die Attraktivität.

Daher wird auch das Selbstbewusstsein gesteigert. Zudem wird die Hormonausschüttung der Sexualhormone durch Sex verursacht. Das hat einen positiven Effekt auf Muskeln, Haare und Haut.

Auch andere Hormone wie das Oxytocin werden ausgeschüttet. Das sorgt wiederum für die Bildung des Glückshormons Endorphin. Dadurch werden Schmerzen aller Art gelindert. So zum Beispiel Kopf-,Gelenk- und Rückenschmerzen. Aber selbst PMS kann durch den Sex gelindert werden.

Für Männer senkt eine hohe Anzahl an Ejakulationen das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken. Es müssen allerdings wirklich viele sein. Monatlich sollten es zwanzig sein, so vermindert sich die Gefahr, dass die Vorsteherdrüse vom Krebs befallen wird.

Warum Sex außerdem gut tut:

Den berühmten Versöhnungssex gibt es tatsächlich! Der Geschlechtsverkehr wirkt wie ein Kitt für Beziehungen. Das hängt mit der Ausschüttung des Liebeshormons Oxytocin zusammen. Dieser, auch als „Kuschelhormon“ bekannter Stoff, stärkt die Bindung, indem er für Harmonie, Nähe und Verbundenheit sorgt. Auch das Vertrauen und die Großzügigkeit sollen durch dieses Hormon gesteigert werden. Dies ist sicher auch für Paare nicht schlecht.

Für den Beckenboden der Frau bedeutet Sex echtes Training. Ein gut trainiertes Becken beugt einer möglichen Inkontinenz im Alter vor. Es ist nicht schwer. Das Becken anspannen, als wolle man den Urin innehalten, bis drei zählen und wieder entspannen. Insgesamt sollen Frauen mit einem gut trainierten Becken größeren Spaß am Geschlechtsverkehr haben.

Das Oxytocin wird auch nach einem Orgasmus weiter ausgeschüttet. Das wirkt schlaffördernd. Und Schlaf ist bekanntlich die beste Medizin. Er senkt das Risiko einiger, gesundheitlicher Probleme. So zum Beispiel Bluthochdruck und Übergewicht.