Grippe Ansteckung Viren Tipps
Grippe Ansteckung Viren Tipps Subbotina Anna/shutterstock.com

Grippe – Die 6 Besten Tipps gegen Ansteckung

Grippeviren fühlen sich besonders bei trockener Luft wohl. Deshalb lieben sie besonders die Winterzeit. Drinnen die warmen und geheizten Räume, während draußen die kalte Luft wartet. Das sind die perfekten Bedingungen. Daher ist auch die Gefahr einer Ansteckung im Winter besonders groß.

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Krank von jetzt auf gleich

Die Influenza (Grippe) kommt ohne Vorwarnung. Plötzlich wird man von Fieber geschüttelt, plagt sich mit Kopfschmerzen, hustet stark, hat Schüttelfrost und fühlt sich abgeschlagen. Schuld an dieser Infektion sind kleine Viren. Diese werden durch winzige Tröpfchen (Mikrotröpfchen) übertragen oder durch Gegenstände, die mit den Erregern beschmutzt sind.

Grippe Viren Übertragung Hände Waschen
Grippe Viren Übertragung Hände Waschen Lightspring/shutterstock.com

Übertragung der Erreger

Durch Menschen, die niesen oder husten werden Millionen von winzig, sogar mikroskopisch, kleinen Tröpfchen in die Luft geschleudert, die die Viren enthalten. Durch einfaches Atmen werden die Schleimhäute dann mit dem sogenannten Aerosol konfrontiert. Die Viren nisten sich dort ein und können sich durch die menschlichen Zellen, die hier als Vervielfältigungsmaschinerie dienen, vermehren. So richtig einfach für die Viren wird es dann, wenn die Schleimhäute des Betroffenen sowieso schon durch die Heizungsluft gereizt sind und sie so noch einfacher eindringen können. Noch eine andere Möglichkeit sich zu infizieren, ist die sogenannte Schmierinfektion. Die Erreger werden durchs niesen und husten nicht nur in die Luft abgegeben, sondern sie werden so auch automatisch auf Gegenständen verteilt. Die Viren können beispielsweise mehrere Wochen auf einer einfachen Türklinke überleben. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass sie dort geeignete Lebensbedingungen vorfinden. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt können die Erreger zum Beispiel besonders lange überleben. Die Vermutung von Forschern lautet, dass die Viren von etwas wie einem “Gelmantel” geschützt werden.

Schwächere Abwehrkräfte im Winter

Ein weiterer Grund dafür, dass es die Viren während der Winterzeit so leicht haben in den menschlichen Organismus einzudringen ist, dass aufgrund der sinkenden Temperaturen das Blut durch den Organismus aus den Händen, den Füßen und den Schleimhäuten abgezogen wird. Der Körper wird auf diesem Wege vor einem zu hohen Verlust an Wärme geschützt. Allerdings wird durch die geringere Durchblutung auch das natürliche Abwehrsystem geschwächt. Dementsprechend stehen den Grippeviren nicht so viele Antikörper und auch Fresszellen entgegen wie sonst. Der Körper muss außerdem, um sich zu schützen, immer wieder neue spezielle Antikörper entwickeln, da sich die Grippeviren permanent verändern.

Gefährliche Grippeviren

Im Normalfall dauert eine Erkältung ca. 1 Woche – ist man allerdings von einer richtigen Grippe betroffen, dann geht es einem wesentlich länger schlecht. Sie kann sogar lebensgefährlich werden, besonders für kleine Kinder, schwangere Frauen oder ältere Menschen. Jüngere Betroffene, die keine anderen Erkrankungen haben, genesen in der Regel relativ schnell nach einer Grippe. Die gefährdeten Betroffenen sterben jedoch im Allgemeinen nicht an der Grippe selbst. Allerdings ist die natürliche Abwehr so sehr geschwächt, dass es zu einer sogenannten Zweitinfektion kommen kann, zum Beispiel einer bakteriellen Lungenentzündung. An den Folgen der Grippe sterben im Jahr ca. 20.000 Menschen von 1 Million Betroffenen. Somit sollte diese Krankheit nicht unterschätzt werden.

Was tun bei Grippe und Erkältung?

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Bester Schutz durch Impfung

Um sich vor den Grippeviren zu schützen empfiehlt sich eine Grippeschutzimpfung, im besten Fall zwischen September und November. Dadurch wird dem Körper ausreichend Zeit gegeben um die passenden Antikörper bilden zu können. Allerdings macht die Impfung auch noch zu einem späteren Zeitpunkt Sinn. Gerade dann, wenn man chronisch erkrankt, schwanger oder generell jemand ist, der viel mit anderen Menschen in Kontakt steht, sollte man sich die Impfung abholen. Gleiches gilt auch für Ältere und Kinder, so die STIKO (ständige Impfkommission). Um sich vor den Viren zu schützen, kann man auch regelmäßig stoßlüften und das Raumklima feucht halten. Außerdem ist es sehr hilfreich, sich häufig die Hände zu waschen.

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