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Heuschnupfen dauerhaft loswerden – Die Behandlung

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Heuschnupfen dauerhaft loswerden – Die Behandlung

Triefende Nase, tränende Augen und Niesattacken – bei Heuschnupfen handelt es sich auf keinen Fall um eine Lappalie. Er kann das tägliche Leben der betreffenden Personen sehr beeinflussen. Viele Medikamente bekämpfen lediglich die Leiden, jedoch keineswegs den Auslöser. Hierbei gibt es eine Behandlung, die auf die Dauer vor den Beschwerden schützen kann. Weshalb Geduld sich lohnt und was sich bei diesen Therapien getan hat, das erklärt Professor Randalf Brehler, der Allergieexperte.

Die einen sehnen die warme Jahreszeit herbei, während andere sie fürchten. Denn nun fängt der Pollenflug an. Heuschnupfen-Geplagte Patienten haben dann unterdessen zwischen Januar und einschließlich Spätsommer mit mehreren Leiden zu kämpfen. Hier handelt es sich um keine Randerscheinung: Allergien sind Volkskrankheiten. Konservative Schätzungen vermuten, dass jeden fünften Bundesbürger der Heuschnupfen, die häufigste Allergie, betrifft.

Für Außenstehende klingt Heuschnupfen zunächst mal harmlos, was es jedoch auf keinen Fall ist. Insbesondere, wenn nichts unternommen wird, ist es möglich, dass diese Allergie dann bis in die Lunge weiterwandert. Brehler erklärt, dass ungefähr 30 Prozent der Betroffenen im Lauf der Jahre ein allergisches Asthma entwickeln. Zudem weiten sich nicht behandelte Allergien gern noch auf weitere Ursachen aus. Man reagiert neben Pollen dann beispielsweise ebenso auf gewisse Nahrungsmittel mit Leiden.

Stark eingeschränkte Leistungsfähigkeit

Wenn man mit Heuschnupfen-Symptomen einen Arzt aufsucht, tut man das jedoch weniger aufgrund der bedrohlichen Zukunftsszenarien, sondern da die Erkrankung akut die Leistungsfähigkeit und das tägliche Leben beeinträchtigt. Dagegen kann rasch Abhilfe geschaffen werden: Eine ganze Serie von Präparaten stehen zur Verfügung, diesem überschießenden Immunsystem Paroli sowie dem Betroffenen Erleichterung zu bieten – hauptsächlich mit Antihistaminika oder dem Wirkstoff Cortison.

Jedenfalls bis zur kommenden Saison, da das Problem beim Heuschnupfen ist, dass dieser alle Jahre wiederkommt, meint der Mediziner der Universitätsklinik aus Münster. Zudem packen die Arzneimittel das Problem keineswegs an der Wurzel. Sie können lediglich die Symptome lindern. Und: Völlig ohne Nebenwirkungen sind diese ebenso keinesfalls. Zahlreiche Patienten klagen nach dem Einnehmen beispielsweise darüber, dass sie ermüden.

Desensibilisierung als einzige Heilungsoption

Möchte man ursächlich seine Allergie gegen diese Pollen der Pflanzen bekämpfen, hat man derzeit lediglich eine Möglichkeit: die Desensibilisierung. Der Allergie-Experte meint, dass das momentan die einzige Behandlungsform ist, die permanent die Leiden lindert. Mit der ist wahrscheinlich ebenso eine Heilung möglich.

Eigentlich ist das Prinzip dieser Desensibilisierung denkbar leicht: Immer wieder erhält das Immunsystem kleine Häppchen dieses Stoffes, mit dem es hysterisch reagiert. Auf diese Art wird beabsichtigt, dass es lernt, bei einem Kontakt keineswegs mehr sämtliche Register zum Verteidigen zu ziehen.

Zahlreiche Heuschnupfen-Geplagte kennen die Vorgehensweise schon, doch nicht jeden hat es geholfen. Jedoch hat sich das Prozedere in den vergangenen Jahren sehr verfeinert, die Chancen auf Erfolg sind gestiegen. Brehler führt aus, dass als Erstes eine genaue Diagnostik erfolgen muss, um zu wissen, wogegen der Betroffene allergisch ist. Vorher ging man so vor, dass Patienten mit sämtlichen möglichen Allergenen therapiert wurden, die bei den Allergie-Tests positiv waren. Dies erwies sich als keineswegs sehr effektiv: Bei dem Test kann nämlich der Körper bereits auf Stoffe empfindlich reagieren, ohne, dass man als Patient dadurch tatsächlich Beschwerden hat. Heutzutage weiß man, dass das breite Therapieren von möglichst zahlreichen Allergenen weder sinn- noch wirkungsvoll ist, so Bremer. Mittlerweile versucht man tatsächlich lediglich das Identifizieren und Behandeln von Allergenen, die ebenso wirklich Leiden auslösen.

Erste Hinweise gibt der Beschwerdezeitraum

Welche dies exakt sind, kann hierüber bereits der Zeitraum, in diesem der Betroffene Beschwerden hat, bedeutende Hinweise geben. Wenn im März schon die Nase juckt, sind mit hoher Wahrscheinlichkeit die Baumpollen dran schuld. Kommen die Leiden eher im Spätsommer vor, kitzeln vielleicht krautige Pflanzen die Nase des Allergikers. Erfolgt die Rötung der Augen insbesondere im Herbst, sind die Bösewichte hier wohl die Hausstaubmilben.

Als nächsten Schritt im Diagnosevorgang wird der sogenannte Pricktest angewendet, bei dem mögliche Allergene mithilfe eines kleinen Stichs in die entsprechende Haut eingebracht werden. Wenn sich eine Quaddel bildet, gibt es einen Treffer. Das heißt, der Betroffene ist allergisch. Überdies ist es möglich, dass ebenso eine Untersuchung des Blutes und die darin beinhalteten Antikörper nützliche Hinweise geben. Gilt das Resultat danach immer noch als unsicher, wird die Holzhammermethode angewendet: In einem Provokationstest, der per Nasenspray erfolgt, wird dem Patienten eine gehörige Dosis besonderer Pollen verabreicht. Falls er reagiert, hat man das Allergen gefunden, woraufhin die Behandlung beginnen kann.

Unter die Zunge eine Tablette legen

Regelmäßig werden dafür dem Patienten Allergene verabreicht. Entweder durch Spritzen unter die entsprechende Haut oder durch Tabletten sublingual, die man einfach unter die Zunge legt. Selbst hier gibt es zu früher einen wesentlichen Unterschied. Das heißt ebenso, dass man keinesfalls auf einmal mehrere Allergene gibt. Ein Betroffener, der Allergien gegen Baum- und Graspollen hat, durchläuft zwei unterschiedliche Behandlungszyklen, die jedoch durchwegs parallel laufen können.

Linderung bereits während des ersten Behandlungsjahrs möglich

Im Vergleich zum schnellen Ruhigstellen der Symptome hat ein Patient, der desensibilisiert, schon ein bisschen Geduld mitzubringen. In der Regel dauert die Behandlung drei Jahre. Sie beginnt ungefähr ab drei bis vier Monaten, ehe es mit den Leiden losgeht. Die Belohnung: Die ersten Erfolge zeigen sich rasch, wie der Allergie-Experte weiß: Bereits innerhalb der ersten Saison wird häufig eine Besserung zwischen 20 und 30 Prozent spürbar. Nach jedem Behandlungsjahr steigt der Wert weiter – bei einigen tatsächlich bis zur kompletten Symptomfreiheit. Ganz wichtig ist, dass man durchhält, denn hiervon hängt ab, wie lang der Erfolg der Behandlung selbst nach der entsprechenden abgeschlossenen Therapie gewissermaßen noch anhält. Viele Betroffene haben dann die Möglichkeit, ihre Nase danach erneut entspannt aus den Fenstern zu halten, egal, zu welcher der Jahreszeiten.

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Jan Oliver Frickehttps://www.vitaes.de
Als überzeugter Naturheiler , schreibe ich gerne über Gesundheitsthemen. Ich bin der Überzeugung das viel Heilkraft in den unbehandelten Naturprodukten liegt und das man durch einfache Verhaltensweisen, wie Ernährung und Bewegung zum Teil auf Medikamente verzichten kann.

Letzte Aktualisierung am 12.08.2020 um 01:56 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API