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Kognitiver Verhaltenstherapie

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Mit kognitiver Verhaltenstherapie lernen glücklich zu sein

Es spielt sich alles in unserem Kopf ab. Unsere Gefühle und unser Handeln werden davon bestimmt, was wir über eine Situation oder einen anderen Menschen denken. Hier setzt die kognitive Verhaltenstherapie an: Der Patient wird zu positiven Gedanken angeleitet und gelangt so allmählich zu positiveren Gefühlen.

Im Gegensatz zu tiefenpsychlogisch orientierten Verfahren setzt die kognitive Verhaltenstherapie im Hier und Jetzt an. Zwar geht sie von Gedankenmustern aus, die in der Vergangenheit erworben worden sind, betont aber deren Veränderbarkeit. Es wird also nicht in vergangenen Geschichten gewühlt, sondern ganz konkret am momentanen Wahrnehmen, Denken und Verhalten gearbeitet.

Oft stehen bei Personen mit psychischen Problemen negative Gedanken im Vordergrund. Ihre Einstellung gegenüber sich selbst und dem Rest der Welt ist von Abwertungen und negativen Überzeugungen geprägt. Es wird sehr stark auf schlechte Dinge fokussiert. So kommen diese Menschen schnell zu der Ansicht, dass sie in nichts wirklich gut seien, von niemandem geliebt würden und eigentlich keine Daseinsberechtigung hätten. Es ist fast egal, was Personen im Umfeld der Betroffenen tun. Diese werden alles in einer abwertenden Art und Weise auf sich beziehen. Gratuliert ihnen beispielsweise ein Bekannter nicht zum Geburtstag, gehen sie davon aus, dass die Person sie nicht mehr mag und auch nichts mehr mit ihnen zu tun haben möchte. Von Vornherein kommen ihnen andere Möglichkeiten gar nicht in den Sinn. So wäre es auch denkbar, dass der Bekannte viel zu tun hatte an dem Tag oder sein Handy vergessen hat, der Akku leer war oder Ähnliches. Passiert tatsächlich einmal etwas Schlechtes, dann wird es dramatisiert und generalisiert. “Bei mir geht immer alles schief” ist eine typische Aussage.

Die 3 Stufen der kognitiven Verhaltenstherapie:

  1. Zunächst soll sich der Betroffene seiner verallgemeinernden, destruktiven Gedankenmuster bewusst werden. “Niemand liebt mich” oder “immer mache ich alles falsch” sind klassische Beispiele, die häufig vorkommen.
  2. Im zweiten Schritt werden diese Überzeugungen eingehend geprüft. Der Patient soll selbst feststellen, ob diese negativen Verallgemeinerungen tatsächlich der Wahrheit entsprechen. Erkennt er die Unangemessenheit seiner eigenen Gedankenmuster ist die Grundlage gelegt, um ein neues, positiveres Denken aufzubauen.
  3. Abschließend müssen die neu erarbeiteten Denkmuster in der Praxis angewendet werden. Anfangs erfolgt dies im geschützten Umfeld in einem Rollenspiel. Später leitet der Therapeut seinen Patienten an, das neue Denken und Verhalten auch in den Alltag zu integrieren.

Mithilfe der kognitiven Verhaltenstherapie können verschiedene psychische Erkrankungen, wie zum Beispiel Depressionen, Zwänge, oder Angststörungen behandelt werden.

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Jan Oliver Fricke
Jan Oliver Frickehttps://www.vitaes.de
Als überzeugter Naturheiler , schreibe ich gerne über Gesundheitsthemen. Ich bin der Überzeugung das viel Heilkraft in den unbehandelten Naturprodukten liegt und das man durch einfache Verhaltensweisen, wie Ernährung und Bewegung zum Teil auf Medikamente verzichten kann.

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