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Krebswarnzeichen beim Mann

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Krebswarnzeichen beim Mann

Als Mann Krebswarnzeichen erkennen

Jedes Jahr erhalten in Deutschland ungefähr 250.000 Männer eine Krebsdiagnose. Umso früher man den Krebs entdeckt, desto besser kann dieser behandelt werden. Damit man ihn erkennen kann, sollte man wissen, auf was zu achten ist. Hier erfährt man, welche der verdächtigten Veränderungen keinesfalls zu ignorieren sind.

Wenn die Hoden sich anders anfühlen

Mit dieser Diagnose hat Lance Armstrong Schlagzeilen gemacht: Hodenkrebs. Man sollte ebenso die Hoden exakt im Auge behalten. Im Normalfall sind sie weich, haarig und rund – ausgenommen in sehr erregenden Situationen. Stellt man unabhängig davon gewisse Veränderungen wie Schweregefühl, Größenveränderungen und harte Knoten fest, sollte man sofort einen Arzt aufsuchen.

Mund mit Flecken

Gerade Personen, die Alkohol trinken und rauchen sollten auf ihren Mund verstärkt achten: Wenn man weißliche Schleimhautveränderungen, insbesondere an der Wangeninnenseite oder am Zungenunterrand erkennt, könnte dies Vorstufen von Leukoplakie (Krebs) sein. Zudem rät die Deutsche Krebshilfe dazu, sich von einem Arzt untersuchen zu lassen, wenn im Mund Wunden nicht innerhalb von 14 Tagen verheilen. Das kann ein Hinweis auf Mundhöhlenkrebs sein.

Klogewohnheiten haben sich verändert

Möchte es auf der Toilette nicht mehr richtig laufen? Oder erfolgt ein unkontrollierter Abgang des Urins? Ändern sich die Uriniergewohnheiten, kann das auf eine Tumorerkrankung hinweisen. Hinter den Beschwerden könnte beim Mann der häufigste Krebs Prostatakrebs oder Blasenkrebs dahinter stecken. Die allgemeine Empfehlung lautet, dass man ab einem Alter von 45 Jahren in regelmäßigen Abständen einen Urologen aufsuchen sollte.

Knoten sind fühlbar

Oft ist wachsendes Tumorgewebe tastbar: Dieses fühlt sich wie ein Knoten an. Es ist auch möglich, dass sich geschwollene Lymphknoten knotig anfühlen. Diese Schwellung weist darauf hin, dass das entsprechende Immunsystem gegen etwas Bestimmten kämpft – möglicherweise lediglich gegen eine einfach Infektion, eventuell aber ebenso gegen einen Krebs. Man sollte auf jeden Fall abklären lassen, ob ein bedenklicher Knoten auf einen gewissen bösartigen Tumor hindeutet.

Andauerndes Fieber

Eigentlich ist Fieber ein typisches Anzeichen für eine Erkältung oder Grippe. Wenn allerdings manche Anzeichen einer Infektion fehlen und die Symptome nicht nach einigen Tagen abklingen, sollte man weitere Auslöser in Betracht ziehen – wie zum Beispiel ebenso unterschiedliche Krebskrankheiten. Fieber mit unbekannter Ursache kann beispielsweise von den Tumoren des Immunsystems ausgelöst werden (Non-Hodgkin-Lymphome).

Brust mit Veränderungen

Selbst Männern wird dazu geraten, ihre eigenen Brüste hin und wieder zu kontrollieren: Wenn die Brustmasse zunimmt, ist Haut schuppig oder gerötet. Sondert die Brustwarze Flüssigkeit ab oder zieht sich ein, dann sollte man zum Arzt gehen. Auch wenn beim Mann Brustkrebs kaum vorkommt, gibt es diesen: Einer der 100 Brustkrebspatienten ist männlich.

Anhaltende Müdigkeit

Erschöpfung und ständige Missmut weisen darauf hin, dass etwas nicht in Ordnung ist. Wissenschafter stellten beispielsweise einen Zusammenhang zwischen Depression und Prostatakrebs fest. Wenn zur miesen Stimmung noch Unterleibsschmerzen dazukommen, sollte man abklären lassen, ob nicht dahinter Prostatakrebs steckt. Das ist ebenso wichtig bei lang andauernder Müdigkeit, ohne dass es eine offensichtliche Ursache gibt, die sich keinesfalls bessert.

Durchfall oder Verstopfung

Wie häufig jemand auf Toilette muss, ist bei jedem anders. Ob einmal in drei Tagen oder drei Mal täglich – das kann sich alles im normalen Bereich bewegen, wenn man es so gewohnt ist. Ändert sich das, hat man auf einmal Durchfall, lang andauernde Verstopfungen oder treten die Beschwerden im Wechsel auf, so kann das auf Darmkrebs hinweisen. Dann ist es Zeit, sich von einem Arzt untersuchen zu lassen.

Blutungen

Jeder hat mal Nasenbluten – im Normalfall sind die Ursachen harmlos. Blutet man jedoch besonders häufig, beispielsweise wenn man Blutschlieren im Stuhl findet oder abhustet, dann sollte einen Arzt aufsuchen. Menschen mit Blutkrebs (Leukämie) haben etwa eine erhöhte Blutungswahrscheinlichkeit. In den Atemwegen können sich Tumore durch Blut während des Hustens äußern sowie Darmkrebs, wenn man aus dem Enddarm blutet.

Enorme Gewichtsschwankungen

Das hört sich doch gut an – in kurzer Zeit zehn Prozent an Körpergewicht verlieren. Allerdings ist es beunruhigend, wenn die Gewichtsabnahme scheinbar grundlos und unbeabsichtigt passiert. Hier sollte man sich von einem Arzt untersuchen lassen. Auch gerade in jungen Jahren ist Übergewicht schlecht. Es erhöht beispielsweise die Gefahr, an Prostatakrebs zu erkranken.

Andauernder Husten

Bei einem kleinen Husten muss man sich keine Sorgen machen – er darf nach einer Bronchitis beispielsweise maximal 18 Tage dauern. Geht er jedoch überhaupt nicht mehr weg, ist das möglicherweise ein Anzeichen für eine schlimmere Krankheit – beispielsweise für Krebs in den Atemwegen. Alkoholkonsum und ebenso Nikotin steigern hierfür das Risiko.

Hautveränderungen

Keinesfalls lediglich besonders dunkle Leberflecken weisen auf Hautkrebs hin – selbst andere Farbveränderungen, Schuppen, Knötchen oder Blutungen können an der Hautoberfläche Anzeichen für Hautkrebs sein. Daher sollte man Hautveränderungen stets abklären lassen. Übrigens: Obwohl am meisten weißer Hautkrebs auftritt, ist aufgrund seiner Aggressivität der Schwarze gefürchteter.

Schmerzen ohne Grund

Es treten immer mehr Zipperlein auf, umso älter man wird. Jedoch sollte man die Schmerzen keinesfalls unterschätzen. Denn Schmerz, und wenn er ebenso noch so unbestimmt sei, dann ist er möglicherweise ein erstes Anzeichen für Krebskrankheiten. Das ist insbesondere wichtig, wenn man sonst keinerlei Erklärung für dessen Auftreten hat und die entsprechenden Beschwerden länger dauern. Dann sollte man besser einen Arzt aufsuchen.

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Jan Oliver Fricke
Jan Oliver Frickehttps://www.vitaes.de
Als überzeugter Naturheiler , schreibe ich gerne über Gesundheitsthemen. Ich bin der Überzeugung das viel Heilkraft in den unbehandelten Naturprodukten liegt und das man durch einfache Verhaltensweisen, wie Ernährung und Bewegung zum Teil auf Medikamente verzichten kann.

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