Start Sexualitaet Mann Prostatakrebs - Männer klagen über verlorene Zentimeter

Prostatakrebs – Männer klagen über verlorene Zentimeter

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Prostatakrebs – Männer klagen über verlorene Zentimeter

Ist ein Mann an Prostatakrebs erkrankt, so sollte schnell gehandelt werden, wenn man die Möglichkeit auf Heilung möglichst hoch halten möchte. Als Patient sollte jedoch beachtet werden, dass jede Wahl einer Behandlungsmöglichkeit auch Konsequenzen hat. Vor allem die Auswirkungen auf das sexuelle Leben von betroffenen Männern können einschneidend sein. Dies belegt auch eine aktuelle Untersuchung aus den USA.

Die besagte Studie, welche von urologischen Fachärzten in San Francisco vorgestellt wurde, besagt, dass die Männer besonders dann unter den Konsequenzen leiden, wenn im Anschluss an die Behandlung der Penis kürzer ist als vorher. Das ist eine Tatsache, die gemäß dieser Untersuchung ungefähr 25 von 1000 Männern psychisch sehr stark belastet. Einige gaben sogar im Nachhinein an, ihre Entscheidung zu einer Therapie zu bedauern, da sie gleichzeitig nun auch unter sexuellen Problemen leiden würden.

Männlichkeitsverlust tut weh

Manch einer empfindet den Verlust an Länge des Penis, nachdem die Prostata entfernt wurde, als eine schwere Bürde. Darüber klagen ca. 3,9 % der betroffenen Männer. Selbst wenn als Therapie eine Bestrahlung und eine Hormontherapie kombiniert wurden, fühlten sich die Betroffenen nicht mehr vollwertig. Durch die Behandlung mit den Hormonen wird Testosteron, also der männliche Sexualbotenstoff, unterdrückt, da dieser den Prostatakrebs durch Wachstum größer werden lässt. Eine Nebenwirkung dieser Behandlung ist jedoch, dass die Libido des Mannes unterdrückt wird. Verlust um einen halben Zentimeter Studien bestätigen, dass sich die betroffenen Männer den Längenverlust nicht nur einbilden. Teilweise wird bei den Patienten nach Entfernung der Prostata eine Verkürzung des Penis um bis zu einem halben Zentimeter festgestellt. Eine Zeit lang gab man der Operationstechnik die Schuld daran, da dabei ein Anteil von der Harnröhre zusätzlich entfernt wurde. Da die Harnröhre dadurch zwangsläufig verkürzt ist, ist diese Auswirkung auch äußerlich am Penis sichtbar.

seltener Erektionen = verkürzter Penis

Renommierte Wissenschaftler haben mittlerweile herausgefunden, dass nicht nur ein Zusammenhang zwischen dem verkürzten Penis und der Operation besteht, sondern auch zwischen der Verkürzung und der Hormontherapie. Dafür sehen die Wissenschaftler die Schuld in beschädigten Nerven, die durch die OP entstehen. Dadurch wird ein Empfang von Impulsen in den Muskeln der Schwellkörper und der Harnröhre verhindert bzw. verringert. Die Folge: sie schrumpfen (Atropie).

Auch die Dauer einer Erektion verringert sich nach einer solchen OP, beziehungsweise der Hormontherapie, wodurch nicht mehr die gewohnten Mengen an nährstoff- und sauerstoffreichem Blut in den Penis gelangen. Die Reaktion des Penis darauf ist ein gesteigerter Einbau des Bindegewebes. Dieses zieht sich zusammen, wird also kleiner, und verliert dadurch bei der Erektion an Dehnbarkeit und Kraft. Betroffene Patienten sollten über solche Folgen einer Behandlung deutlich besser informiert werden, fordern Forscher, da sie ihre Entscheidung so hinterher möglicherweise seltener bereuen würden.

Früherkennung entscheidend

Beim Mann ist der Prostatakrebs die wohl häufigste Form des Krebses, zumindest in Deutschland. Jährlich erkranken beinah 60.000 Menschen daran, wobei besonders Männer über 50 Jahre in den Kreis der besonders gefährdeten einzuschließen sind. Daher ist es umso wichtiger, ihn früh zu erkennen, um die Heilungschancen zu steigern. Ärzte und sogar Krankenkassen fordern aus genau diesem Grund dazu auf, zu immer wiederkehrenden Vorsorgeuntersuchungen zu gehen. Hat der Patient erst die entsprechenden Symptome, wie zum Beispiel blutigen Urin, Schmerzen oder Harnverhalt, dann ist es oft schon zu spät und es haben sich bereits Metastasen in den Lymphknoten, der Lunge oder den Knochen gebildet.

Die Behandlungsmöglichkeiten beschränken sich in der Regel darauf, die Prostata zu entfernen, eine Strahlentherapie zu machen, mit Antiandrogenen zu behandeln oder eine Chemotherapie.

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Jan Oliver Frickehttps://www.vitaes.de
Als überzeugter Naturheiler , schreibe ich gerne über Gesundheitsthemen. Ich bin der Überzeugung das viel Heilkraft in den unbehandelten Naturprodukten liegt und das man durch einfache Verhaltensweisen, wie Ernährung und Bewegung zum Teil auf Medikamente verzichten kann.

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Letzte Aktualisierung am 7.06.2019 um 09:50 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API