Seitensprung in der Partnerschaft – Was tun?

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Hugo Felix/shutterstock.com

Seitensprung in der Partnerschaft – Was tun?

Gründe für Untreue gibt es viele. Über lange Jahre vereint! Stress und Alltagstrott. Die Verpflichtungen hängen einem zum Hals raus, die Kindererziehung gestaltet sich schwierig, man redet immer weniger mit dem Partner. Unzufriedenheit und Unausgeglichenheit sind die Folge, oft auch sexuell. Rasch kommt es dann zu einem falschen Schritt und ein Seitensprung, manchmal gar eine länger andauernde Affaire geschieht. Häufig damit verbunden: Ein schlechtes Gewissen! Immerhin setzt man seine Beziehung aufs Spiel!

Ein Seitensprung kann vielfältige Gründe haben

Der am häufigsten angeführte Grund für einen Seitensprung ist sexueller Frust. Meist reden Partner nicht darüber, was sie sich sexuell voneinander wünschen bzw. in wie weit das Ausmaß an Geschlechtsverkehr für beide Betroffenen ausreichend ist. Frust staut sich auf. Wird das Thema angesprochen, dann meist nicht vehement genug und der erwünschte Erfolg bleibt aus. Fremdgehen kann die Folge sein.

Doch auch andere Faktoren begünstigen einen Seitensprung. Etwa die Suche nach etwas Neuem und Unbekanntem, das Streben nach einer gewissen Freiheit oder das Bedürfnis nach Bestätigung, um das Selbstbewusstsein aufzupolieren.

Häufig spielen mehrere Gründe zusammen, die dann zu einem Seitensprung führen. Und nicht immer bleibt es bei einem Ausrutscher, sondern eine handfeste Affaire entsteht.

Wie kommen es ans Licht?

Meist spürt der betrogene Partner insitinktiv, dass etwas im Busch ist. Die meisten finden den Seitensprung dann auch selbst heraus. Nicht selten ist es auch der Partner selbst, der den Seitensprung beichtet. Viel seltener als man glauben möchte, erfährt die betrogene Person durch Dritte oder den Zufall (SMS, Briefchen etc.) von der Untreue des Partners.

In den meisten Fällen findet ein Seitensprung mit einer durch Freundeskreis oder Beruf bekannten Person statt. Die durchschnittliche Affairen dauert zwischen einem und sechs Monaten an.

Beichten oder lieber nicht?

Die Kenntnis über einen Seitensprung ist mit Trauer, Wut und einem Vertrauensbruch verbunden. Nicht selten erlebt die betrogene Person ein kleines Trauma. Die Beziehung wird nachhaltig erschüttert, Vertrauen kann nur mehr schwer gefasst werden.

Daher ist es sinnvoll zu überlegen, ob einmalige Ausrutscher, die rein gar nichts zu bedeuten haben, tatsächlich gebeichtet werden sollten oder es besser ist nach dem Motto „was er/sie nicht weiß, …“ zu verfahren. Wichtig ist es, den Seitensprung nicht zu beichten, um sein eigenes Gewissen zu erleichtern und diesen Rucksack dann dem Partner umzuhängen.

Auch ist es Ausmachungssache, wie in Partnerschaften mit Fremdgehen umgegangen wird. Viele Paare gestehen sich einmalige sexuelle Abenteuer durchaus zu und empfinden sie keinesfalls als Verrat an sich und der Beziehung.

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