Stress Fruchtbarkeit Mann Kinder
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Stress beeinträchtigt Fruchtbarkeit

Durch Stress wird die Fruchtbarkeit beeinträchtigt

Bei Männern kann Unfruchtbarkeit zahlreiche Ursachen haben. Nicht nur Diabetes, Bluthochdruck oder Übergewicht, ebenso Stress scheint ebenso die Qualität der Spermien und somit die Fruchtbarkeit entsprechend zu beeinträchtigen. Das fanden nun Forscher aus Amerika heraus. Allerdings ist diese Art von Stress ausschlaggebend, die der Herrenwelt zu schaffen macht. Zudem in der Galerie: Wie man Erektionsstörungen behandeln lassen kann.

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Pam Factor-Litvak sowie Kollegen der State University of Jersey haben die Daten für die Studie von 193 Männern im Alter ab 38 bis 49 Jahren verglichen. Sämtliche Männer nahmen zwischen 2005 und 2008 in Oakland an dieser Environment an Reproduction Study teil.

Im Vergleich: die Stressdimensionen

Das Ziel der Forschung war herauszufinden, wie Stress, der subjektiv empfunden wird, wie sich etwa auf der Arbeit, ein generelles Stressgefühl oder objektive Stressverursacher wie Trennung oder Arbeitslosigkeit auf die Qualität der Spermien auswirken. Hierzu stellten die Wissenschaftler diesen Männern Fragen, damit sie Informationen über die verschiedenartigen Stressarten bekamen, die diese Teilnehmer belasteten. Zudem gaben die Probanden Samenproben ab. Diese untersuchte man in Hinblick auf Beweglichkeit und Konzentration der hierin vorhandenen Spermien. Diese Merkmale sind wichtig für die Fruchtbarkeit bei den Herren. Bei ihren Berechnungen berücksichtigten die Forscher ebenso, ob die Männer bereits in der Vergangenheit unter Potenzproblemen oder weiteren gesundheitlichen Schwierigkeiten litten.

Gefährlich sind belastende Lebensereignisse

Studienleiter Factor-Litvak meinte zum Ergebnis, dass gestresste Männer häufig eine geringere Spermienkonzentration sowie Spermien, die weniger beweglich sind, haben. Jedoch keinesfalls alle Stressarten schaden den Spermien. Auf die Spermienqualität hatte ein stressiger Job keinen Einfluss. Im Vergleich hierzu konnte man einen Einfluss belastender Lebensereignisse sowie generell empfundenen Stress messen.

Ebenso zeigte sich, dass die Spermienqualität bei nicht arbeitenden Männern schlechter war im Vergleich zu den arbeitenden Geschlechtsgenossen. Und dies sogar in Unabhängigkeit davon, wie gestresst diese in der Arbeit waren.

Ursachen weiterhin unklar

Nicht klar ist bis jetzt jedoch, welcher Mechanismus bei diesem Effekt entsprechend zu Grunde liegt. Möglich ist, dass Stress also Steroide freisetzt, die zur Senkung des Testosteronspiegels führen und auf diese Weise die Samenproduktion beeinträchtigen. Studienautorin Teresa Janevic erläutert, dass Stress schon länger für seinen negativen Effekt auf die Gesundheit gewissermaßen bekannt ist. Die Resultate zeigen auf, dass ebenso die soziale Lage der Männer auf die Fruchtbarkeit Einfluss hat.

Trotz Unfruchtbarkeit können einige Männer eine gewöhnliche Erektion haben sowie ohne Probleme beim Geschlechtsverkehr ihren Mann stehen. Wenn allerdings die Spermienqualität geschmälert ist (zum Beispiel, weil diese winzigen Schwimmer in zu kleiner Zahl, überhaupt nicht vorhanden oder beschädigt sind) können die Herren trotz allem nicht für Nachwuchs sorgen.

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