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Wer spät isst, nimmt schlechter ab

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Wer spät isst, nimmt schlechter ab

Für die meisten ist es nicht leicht abzunehmen. Nach neuesten Erkenntnissen sollten jene, die abnehmen wollen, strengstens auf die Uhrzeit achten. Denn es stellte sich heraus, umso später gegessen wird umso schlechter wird abgenommen. Die Wissenschaftler sagen, dass dies die erste Studie sei, die beweist, dass die Effektivität des Abnehmens vom Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme bestimmt wird.

Erfolgreiches Abnehmen durch frühes Essen

Für die Studie von Frank Scheer sowie seinen Kollegen des BWH (Brigham and Women´s Hospital) fanden sich insgesamt 420 Menschen, die an Übergewicht leiden. Die Probanden wurden befragt zu welcher Uhrzeit sie ihre Hauptmahlzeit zu sich nehmen. War es vor 15 Uhr, so galten sie als Früh-Esser, danach als Spät-Esser, wobei die Hauptmahlzeit als jenes galt, wo die Teilnehmer rund 40% der täglichen Kalorienmenge zu sich nehmen. Nach Angaben der Probanden, wurden diese anschließend in zwei unterschiedlichen Gruppen aufgeteilt. Die, die abnehmen wollten, unterzogen sich eine Diät, die 20 Wochen andauerte.

Frank Scheer erzählte, dass die Spät-Esser weit weniger und zudem langsamer Gewicht verloren als die Früh-Esser. Bei der Untersuchung kamen zusätzliche Unterschiede hinzu. Die Spät-Esser nahmen im Vergleich zur anderen Gruppe Frühstück mit wenigen Kalorien zu sich, manche aßen sogar gar kein Essen zum Frühstück. Zudem zeigte sich beim Ermitteln des Abnehmens, dass, wenn kleinere Portionen gegessen wurden, die Uhrzeit der Mahlzeit keine Bedeutung hatte. Zusätzlich zeigten die Spät-Esser gegenüber für Insulin eine deutliche niedrige Empfindlichkeit, was als Risikofaktor eingestuft wird für Diabetes Typ2.

Andere Faktoren gelten als belanglos

Bei der Forschung wurden andere Faktoren berücksichtigt, die eine eventuelle Rolle beim Abnehmen spielen. Dazu zählt die exakte Angabe aufgenommener Kalorien, Mengenangabe von Appetithormone Ghrelin sowie Leptin und die Schlafdauer. Es gab diesbezüglich keine Unterschiede, die die Forscher bei beiden Gruppen hätte feststellen können. Die Wissenschaftler konnten daher schlussfolgern, dass neuartige Therapien sich nicht wie bisher lediglich auf die Aufnahme der Kalorien beziehen, sondern zudem die Uhrzeit der Nahrungsaufnahme berücksichtigen sollten.

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Jan Oliver Fricke
Jan Oliver Frickehttps://www.vitaes.de
Als überzeugter Naturheiler , schreibe ich gerne über Gesundheitsthemen. Ich bin der Überzeugung das viel Heilkraft in den unbehandelten Naturprodukten liegt und das man durch einfache Verhaltensweisen, wie Ernährung und Bewegung zum Teil auf Medikamente verzichten kann.

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