Gebärmuttersenkung Warum jetzt jede Frau wissen sollte, was wirklich hilft – von Training bis OP
Gebärmuttersenkung Warum jetzt jede Frau wissen sollte, was wirklich hilft – von Training bis OP

Gebärmuttersenkung: Warum jetzt jede Frau wissen sollte, was wirklich hilft – von Training bis OP

Vielleicht spüren Sie seit einiger Zeit ein unangenehmes Druckgefühl im Unterbauch, ein Ziehen in der Leiste oder das Gefühl, „da unten“ sitzt etwas nicht mehr richtig. Manche Frauen bemerken auch, dass sie beim Husten oder Niesen Urin verlieren oder häufiger zur Toilette müssen. All das können Hinweise auf eine Beckenbodenschwäche oder eine beginnende Gebärmuttersenkung sein – ein Thema, über das viele nur ungern sprechen, das aber sehr häufig ist.

Im Laufe des Lebens ist etwa jede zweite Frau von einer Beckenbodenschwäche betroffen – nach Schwangerschaften und Geburten, in den Wechseljahren oder durch Bindegewebsschwäche. Die gute Nachricht: Es gibt heute eine ganze Bandbreite an Möglichkeiten, Beschwerden zu lindern – vom gezielten Beckenbodentraining über naturheilkundliche Begleitung bis hin zu modernen operativen Verfahren. In diesem Artikel erfahren Sie verständlich und fundiert, was bei einer Gebärmuttersenkung im Körper passiert, welche Maßnahmen infrage kommen und wie Sie selbst aktiv zu mehr Stabilität und Lebensqualität beitragen können.


Was steckt hinter einer Gebärmuttersenkung? 

Eine Gebärmuttersenkung (medizinisch: Uterusprolaps oder Descensus uteri) entsteht, wenn die Haltestrukturen im Becken – vor allem Beckenbodenmuskeln, Bänder und Bindegewebe – die Gebärmutter nicht mehr sicher an ihrem Platz halten können. Die Gebärmutter „rutscht“ dann ein Stück weiter nach unten in Richtung Scheide, in schweren Fällen kann sie sogar teilweise oder ganz aus der Scheide hervortreten.

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Aufbau des Beckenbodens – die „Hängematte“ im Becken

Der Beckenboden besteht aus mehreren Schichten aus Muskeln und Bindegewebe, die wie eine elastische Hängematte zwischen den Beckenknochen gespannt sind. Er stützt:

  • Gebärmutter

  • Harnblase

  • Teile des Darms

Gleichzeitig muss der Beckenboden flexibel bleiben: Er öffnet sich beim Wasserlassen, Stuhlgang und bei der Geburt und spannt sich dann wieder an. Wird er dauerhaft überlastet oder geschwächt, verliert diese Hängematte an Spannkraft.

Typische Ursachen und Risikofaktoren

Häufig kommen mehrere Faktoren zusammen, zum Beispiel:

  • Schwangerschaften und Vaginalgeburten: Dehnen Muskeln und Bindegewebe stark.

  • Bindegewebsschwäche: Genetische Veranlagung – manche Frauen haben „weicheres“ Gewebe.

  • Hormonelle Veränderungen: Besonders nach den Wechseljahren kann durch sinkende Östrogenspiegel das Gewebe an Elastizität verlieren.

  • Übergewicht: Mehr Druck auf Beckenboden und Organe.

  • Schwere körperliche Arbeit, häufiges Heben: Dauerhafte Überbelastung.

  • Chronischer Husten oder starkes Pressen beim Stuhlgang: Erhöhen immer wieder den Druck nach unten.

Naturheilkundliche und schulmedizinische Betrachtung

  • Schulmedizinisch wird vor allem die anatomische Veränderung betrachtet: Wie stark ist die Senkung? Welche Organe sind betroffen? Wie ausgeprägt sind die Beschwerden?

  • In der Naturheilkunde wird der Beckenboden zusätzlich als Teil eines ganzheitlichen Systems gesehen: Haltung, Atmung, Faszien, Muskulatur, Hormonhaushalt und Stressniveau spielen zusammen. Auch chronische Anspannung (z. B. bei Stress) kann den Beckenboden aus dem Gleichgewicht bringen – sowohl durch Über- als auch Unterspannung.

Wichtig ist: Eine Gebärmuttersenkung ist kein „Versagen“ Ihres Körpers und kein Grund für Scham – sondern ein häufiges, behandelbares Problem.


Was passiert im Körper – und wie wirken die Maßnahmen?

Damit Sie verstehen, warum bestimmte Therapien sinnvoll sind, lohnt sich ein Blick auf die Mechanismen im Körper.

Beckenbodentraining – Muskelaufbau für mehr Stabilität

Gezieltes Beckenbodentraining stärkt die Muskeln, die die Organe tragen. Wenn diese Muskeln wieder besser ansteuerbar und kräftiger sind, können sie:

  • die Gebärmutter und andere Organe stabilisieren

  • den Druck beim Husten, Heben oder Niesen besser „abfangen“

  • unwillkürlichen Urinverlust reduzieren

Durch regelmäßiges Training verbessert sich die Muskelmasse, die Durchblutung und die Koordination – der Beckenboden reagiert schneller und gezielter auf Belastung.

Faszien, Bindegewebe und Hormone

Das Bindegewebe wirkt wie ein elastisches Netz, das die Organe im Becken mitträgt. Östrogen unterstützt unter anderem die Qualität von Bindegewebe und Schleimhäuten. Sinkt der Hormonspiegel (z. B. in den Wechseljahren), kann das Gewebe „nachgeben“. Lokal eingesetzte Östrogenpräparate (z. B. in Form von Cremes oder Zäpfchen) können die Schleimhaut stärken und Beschwerden wie Trockenheit, Brennen und Empfindlichkeit lindern. Dies kann indirekt dazu beitragen, dass ein Pessar besser sitzt und der Bereich weniger reizempfindlich ist.

Naturheilkundlich kommen zusätzlich Maßnahmen zum Einsatz, die Durchblutung, Faszien und Muskulatur unterstützen, etwa:

  • sanfte Wärmeanwendungen

  • Faszien- und Bindegewebsmassagen

  • entzündungshemmende, vitalstoffreiche Ernährung

Pessar – mechanische Unterstützung von innen

Ein Pessar ist ein medizinisches Hilfsmittel (oft aus Silikon), das in die Scheide eingelegt wird, um Gebärmutter, Blase oder Darm anzuheben und zu stützen. Es wirkt mechanisch – wie eine „Stütze von innen“.

Richtig angepasst kann ein Pessar:

  • das Fremdkörpergefühl und den Druck im Unterbauch deutlich reduzieren

  • das Risiko von „Heraustreten“ der Gebärmutter senken

  • im Alltag, bei Bewegung und Sport mehr Sicherheit geben

Operation – Rekonstruktion der anatomischen Verhältnisse

Wenn konservative Maßnahmen (Training, Pessar, naturheilkundliche Begleitung) nicht ausreichen oder die Senkung sehr ausgeprägt ist, kommen operative Methoden infrage. Ziel ist dann:

  • die Gebärmutter oder andere abgesunkene Organe wieder zu stabilisieren

  • Bänder und Gewebestrukturen zu verstärken oder neu zu fixieren

  • Begleitbeschwerden wie Inkontinenz zu verbessern

Moderne Operationstechniken sind deutlich schonender als früher. Dennoch bleibt ein Eingriff immer eine individuelle Entscheidung, die sorgfältig mit Gynäkologin oder Urogynäkologen abgewogen werden sollte.


Anwendung & Praxis: Wie setzen Sie Maßnahmen sinnvoll um?
Anwendung & Praxis: Wie setzen Sie Maßnahmen sinnvoll um?

Anwendung & Praxis: Wie setzen Sie Maßnahmen sinnvoll um?

Damit aus Wissen Wirkung wird, ist der praktische Alltag entscheidend. Viele Frauen profitieren von einer Kombination verschiedener Maßnahmen.

Beckenbodentraining: Schritt für Schritt

  1. Beckenboden spüren lernen
    Lassen Sie sich idealerweise von einer spezialisierten Physiotherapeutin oder einer Beckenboden-Trainerin anleiten. Zu Beginn geht es darum zu lernen, welche Muskeln tatsächlich angespannt werden sollen (und welche nicht, z. B. Bauch oder Gesäß).

  2. Grundübungen im Liegen und Sitzen

    • Im Liegen auf dem Rücken: Beine aufstellen, Beckenboden sanft anspannen, als wollten Sie Urin und Winde gleichzeitig zurückhalten. 5–10 Sekunden halten, dann wieder lösen.

    • Wichtig: Atmen Sie ruhig weiter, nicht die Luft anhalten.

  3. Steigerung im Alltag

    • Beim Heben, Husten oder Niesen: Beckenboden vorher kurz anspannen („Schutzspannung“).

    • Beim Tragen von Lasten: Last möglichst nah am Körper halten, aus den Beinen statt aus dem Rücken heben, Beckenboden stabilisieren.

  4. Trainingshäufigkeit

    • Lieber regelmäßig und kurz (z. B. 5–10 Minuten täglich) als selten und lange.

    • Erste Verbesserungen spüren viele Frauen nach einigen Wochen, stabile Effekte nach mehreren Monaten.

Naturheilkundliche Begleitung

Naturheilkundliche Maßnahmen ersetzen keine medizinische Diagnose, können aber die Therapie wirksam ergänzen:

  • Pflanzliche Unterstützung für Bindegewebe und Durchblutung:
    Zum Beispiel Brennnessel, Hagebutte oder Schafgarbe in Teemischungen (zur allgemeinen Stärkung und Durchblutungsförderung).

  • Entzündungshemmende Ernährung:
    Viel Gemüse, Obst, gesunde Fette (z. B. aus Nüssen, Samen, hochwertigen Ölen), ausreichend Eiweiß für den Muskelaufbau.

  • Gewichtsreduktion bei Übergewicht:
    Schon wenige Kilo weniger können den Druck im Bauchraum reduzieren.

Besprechen Sie vor der Einnahme von pflanzlichen Präparaten mögliche Wechselwirkungen mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt – insbesondere, wenn Sie bereits Medikamente einnehmen.

Pessar – richtige Anpassung und Pflege

Ein Pessar sollte immer von einer erfahrenen gynäkologischen Praxis angepasst werden. Wichtig ist:

  • die passende Größe und Form

  • eine gute Einweisung in das Einlegen und Herausnehmen (falls gewünscht)

  • regelmäßige ärztliche Kontrollen zur Überprüfung von Sitz und Schleimhaut

Treten Schmerzen, Blutungen oder starker Ausfluss auf, sollten Sie das Pessar nicht weiter verwenden, sondern direkt ärztlichen Rat einholen.

OP-Entscheidung – wann sie sinnvoll sein kann

Eine Operation kann sinnvoll sein, wenn:

  • die Gebärmuttersenkung sehr ausgeprägt ist

  • konservative Maßnahmen Ihre Beschwerden nicht ausreichend lindern

  • es zu wiederholtem „Heraustreten“ der Gebärmutter oder anderer Organe kommt

  • starke Einschränkungen im Alltag oder Sexualleben bestehen

Vor einem Eingriff sollten Sie sich ausführlich aufklären lassen, ggf. auch eine Zweitmeinung einholen.


Die wichtigsten Vorteile & gesundheitlichen Chancen

Wenn Sie aktiv werden, können Sie viel gewinnen – unabhängig davon, ob Sie sich für konservative Maßnahmen oder eine Operation entscheiden.

Was sich verbessern kann

  • Weniger Druck- und Fremdkörpergefühl: Viele Frauen berichten, dass sie sich „leichter“ und freier fühlen.

  • Bessere Kontrolle über Blase und Darm: Beckenbodentraining und ggf. Therapie reduzieren Inkontinenzprobleme.

  • Mehr Bewegungsfreude: Sport, Spaziergänge und Alltagsaktivitäten werden wieder angenehmer.

  • Stärkung der Sexualität: Weniger Schmerzen, mehr Körpergefühl und Sicherheit können sich positiv auf die Intimität auswirken.

Für wen besonders geeignet?

  • Frauen nach Schwangerschaft und Geburt

  • Frauen in oder nach den Wechseljahren

  • Frauen mit sitzender Tätigkeit oder einseitiger Belastung

  • Frauen mit leicht- bis mittelgradiger Senkung, bei denen Beckenbodentraining und Pessar oft sehr gute Effekte erzielen

Auch nach einer Operation bleibt Beckenbodentraining sinnvoll, um das Ergebnis langfristig zu stabilisieren.


Risiken, Nebenwirkungen & Warnhinweise

So wichtig Aktivität ist – genauso wichtig ist es, mögliche Risiken zu kennen und auf Warnsignale zu achten.

Mögliche Risiken beim Beckenbodentraining

  • Übertraining: Zu starkes oder falsches Anspannen kann zu Verspannungen, Schmerzen im Beckenboden oder Rücken führen.

  • Falsche Technik: Wenn andere Muskeln kompensieren (z. B. Bauch, Gesäß), wird der Beckenboden nicht gezielt trainiert.

Lassen Sie sich zu Beginn unbedingt anleiten – durch eine spezialisierte Physiotherapie oder zertifizierte Beckenbodenkurse.

Risiken bei Pessar und Operation

  • Pessar:

    • Reizungen der Schleimhaut

    • Infektionen

    • Druckstellen, wenn Größe oder Form nicht passen

  • Operation:

    • Allgemeine OP-Risiken (Narkose, Blutungen, Infektionen)

    • Narbenbildung, Schmerzen

    • Mögliches Wiederauftreten der Senkung nach einigen Jahren

Wann Sie unbedingt zum Arzt sollten

Suchen Sie umgehend ärztliche Hilfe, wenn:

  • starke Schmerzen im Unterbauch oder Becken auftreten

  • plötzlich Blutungen aus der Scheide außerhalb der Regelblutung auftreten

  • Sie Probleme haben, Wasser zu lassen oder gar keinen Urin mehr absetzen können

  • Fieber oder starker, übel riechender Ausfluss hinzukommen

Diese Symptome können auf Komplikationen hinweisen und sollten nicht abgewartet werden.


Was tun bei Beschwerden oder Problemen?

Sie sind mit Ihren Beschwerden nicht allein. Es gibt eine Reihe konkreter Schritte, die Sie auch selbst ergreifen können.

Akute Entlastung im Alltag

  • Entlastende Positionen:
    Legen Sie sich zwischendurch hin, lagern Sie Beine und Becken etwas höher (z. B. Kissen unter das Becken). Das kann den Druck im Becken vorübergehend mindern.

  • Richtiges Heben:
    Lasten möglichst vermeiden oder mit geradem Rücken aus den Beinen heben, dabei den Beckenboden bewusst stabilisieren.

  • Husten und Niesen:
    Beckenboden kurz vorher anspannen („Hustenschutz“), um Druck nach unten abzufangen.

Lifestyle, Ernährung und Stress

  • Ballaststoffreiche Ernährung:
    Um Pressen beim Stuhlgang zu vermeiden – also viel Gemüse, Vollkorn, ausreichend Flüssigkeit.

  • Bewegung:
    Sanfte, beckenbodenschonende Bewegungsformen wie Walking, moderates Radfahren, Wassergymnastik oder Yoga können helfen.

  • Stressabbau:
    Chronischer Stress führt oft zu einer dauerhaften Anspannung – auch im Beckenboden. Entspannungsverfahren wie Atemübungen, Meditation, progressive Muskelentspannung oder sanftes Yoga helfen, den Beckenboden zwischenzeitlich bewusst zu entspannen.

Naturheilkundliche Optionen

  • Wärme:
    Wärmflasche oder warmes Sitzbad können verspannte Muskulatur lockern und Schmerzen lindern.

  • Pflanzenheilkunde:
    Teemischungen zur Entspannung und Durchblutungsförderung (z. B. Melisse, Lavendel, Schafgarbe) können als begleitende Maßnahme sinnvoll sein.

  • Ganzheitliche Therapien:
    Osteopathie, Beckenboden-orientierte Körpertherapien oder Faszienarbeit können individuell unterstützend wirken. Wählen Sie unbedingt erfahrene Therapeutinnen/Therapeuten.


Die wichtigsten Botschaften für Sie

Eine Gebärmuttersenkung kann verunsichern – aber sie ist kein Schicksal, dem Sie ausgeliefert sind. Je früher Sie aktiv werden, desto mehr können Sie Ihre Beschwerden lindern und Ihre Lebensqualität steigern.

  • Sie sind nicht allein – viele Frauen sind betroffen, auch wenn kaum jemand darüber spricht.

  • Beckenbodentraining, alltagsgerechtes Verhalten und naturheilkundliche Unterstützung können viel bewirken – oft schon bei leichten bis mittelgradigen Senkungen.

  • Pessarversorgungen und moderne operative Verfahren bieten zusätzliche, wirksame Möglichkeiten, wenn Beschwerden ausgeprägter sind.

  • Wichtig ist, dass Sie sich ernst genommen fühlen und gemeinsam mit Fachleuten (Gynäkologie, Physiotherapie, ggf. Urogynäkologie) einen individuellen Weg finden.

Suchen Sie unbedingt ärztlichen Rat, wenn Sie starke Beschwerden haben, die Sie im Alltag einschränken, oder wenn Sie unsicher sind, wie ausgeprägt Ihre Senkung ist. Mit einer guten Kombination aus schulmedizinischem Wissen, naturheilkundlicher Unterstützung und einem liebevollen Umgang mit Ihrem Körper können Sie viel für Ihre Beckenbodengesundheit tun – und wieder mehr Vertrauen und Stabilität im eigenen Körper zurückgewinnen.

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Häufige Leserfragen zum Thema Beckenboden


1. Woran merke ich, dass ich eine Gebärmuttersenkung habe?

Eine Gebärmuttersenkung kündigt sich häufig durch ein Druck- oder Fremdkörpergefühl im Unterbauch oder in der Scheide an. Viele Frauen beschreiben es so, als würde „etwas nach unten ziehen“. Weitere typische Anzeichen sind:

  • Ziehen in Leiste oder Rücken

  • verstärktes Druckgefühl beim langen Stehen oder Gehen

  • Harndrang, Inkontinenz oder unvollständige Blasenentleerung

  • Beschwerden beim Geschlechtsverkehr

  • sicht- oder tastbare Vorwölbung in Richtung Scheidenausgang

Es gibt aber auch Frauen, die nur sehr leichte Symptome haben. Wenn Sie unsicher sind, kann eine gynäkologische Untersuchung rasch klären, ob eine Senkung vorliegt und wie stark sie ist.

Tipp:
Beschwerden, die im Laufe des Tages stärker werden und in Ruhe nachlassen, sprechen häufig für eine Senkung – da der Beckenboden im Laufe des Tages ermüdet.


2. Welche Therapie ist am besten für mich geeignet?

Das hängt von mehreren Faktoren ab – vor allem:

  • Schweregrad der Senkung

  • Alter und Hormonstatus

  • Beschwerdebild

  • körperliche Belastung im Alltag oder Beruf

  • eigene Wünsche (konservativ vs. operativ)

Bei leichten bis moderaten Senkungen ist konservativ fast immer der erste Schritt, darunter:

  • gezieltes Beckenbodentraining

  • Alltagsanpassungen (richtiges Heben, Haltungskorrektur)

  • Gewichtsreduktion, wenn Übergewicht besteht

  • Pessarversorgung

  • naturheilkundliche Maßnahmen zur Gewebestärkung

Eine Operation ist nur selten sofort nötig, sondern eher dann, wenn konservative Maßnahmen über mehrere Monate keine deutliche Besserung bringen oder die Senkung stark ausgeprägt ist.


3. Kann sich eine Gebärmuttersenkung wieder zurückbilden?

Ja – zumindest teilweise. Je früher Sie aktiv werden, desto besser.
Bei vielen Frauen lässt sich eine milde bis mittelgradige Senkung stabilisieren oder sogar verbessern, wenn:

  • der Beckenboden gezielt gekräftigt wird

  • Bindegewebe und Faszien unterstützt werden

  • Überbelastung im Alltag vermieden wird

  • ggf. ein Pessar passend eingestellt wird

Je weiter eine Senkung fortgeschritten ist, desto begrenzter sind die Rückbildungschancen. Selbst dann lassen sich Beschwerden jedoch häufig spürbar lindern.

Wichtig:
Eine Senkung ist ein anatomisches Problem – und braucht Zeit. Gute Erfolge zeigen sich meist nach 8–16 Wochen konsequenter Therapie.


4. Hilft Beckenbodentraining wirklich – und wie oft muss ich üben?

Ja, Beckenbodentraining ist eine der effektivsten Maßnahmen und in vielen Fällen die Grundlage jeder Therapie. Es wirkt, weil der Muskel-Aufhängemechanismus, der die Gebärmutter stützt, wieder kräftiger und besser koordinierbar wird.

Empfehlung:

  • täglich 5–10 Minuten üben,

  • oder 3–5 längere Einheiten pro Woche

  • plus bewusste Beckenbodenaktivierung im Alltag

Wichtig ist die korrekte Ausführung. Viele Frauen spannen unbewusst Bauch, Po oder Oberschenkel an – aber nicht den Beckenboden. Daher ist eine Einführung durch eine spezialisierte Physiotherapeutin sehr hilfreich.


5. Was kann ich selbst im Alltag tun, um meine Beschwerden zu verbessern?

Sehr viel! Schon kleine Änderungen machen einen großen Unterschied.

Wichtige Alltagsregeln:

  • Heben Sie Lasten aus den Beinen*, nicht aus dem Rücken*.

  • Halten Sie Gegenstände dicht am Körper.

  • Beim Husten, Niesen oder Lachen: Beckenboden vorher kurz aktivieren.

  • Vermeiden Sie Pressen auf der Toilette – sorgen Sie für weichen Stuhl.

  • Legen Sie sich zwischendurch hin und entlasten Sie Ihr Becken.

  • Achten Sie auf ein gesundes Körpergewicht.

  • Trinken Sie ausreichend und essen Sie ballaststoffreich.

Naturheilkundliche Selbsthilfen:

  • Wärmeanwendungen zur Muskelentspannung

  • Faszienmassage im Becken- und Bauchbereich

  • Kräutertees wie Frauenmantel, Schafgarbe, Brennnessel

  • sanfte Yoga- oder Atemübungen

Alltag und Bewegung haben einen enormen Einfluss darauf, ob sich Beschwerden verstärken oder lindern.


6. Ist ein Pessar unangenehm oder schmerzhaft?

Ein gut angepasstes Pessar sollte weder schmerzen noch im Alltag spürbar sein. Viele Frauen sind überrascht, wie sehr es den Alltag erleichtert und wie stark es das Druckgefühl reduziert.

Wichtig ist:

  • dass Größe und Form genau passen

  • eine erfahrene Gynäkologin es anpasst

  • regelmäßige Kontrollen stattfinden

  • die Schleimhaut (v. a. nach den Wechseljahren) gut gepflegt wird

Wenn ein Pessar drückt, scheuert oder verrutscht, liegt fast immer eine falsche Größe oder Form vor. In diesem Fall sollte es unbedingt neu angepasst werden.


7. Wann ist eine Operation wirklich notwendig?

Eine OP wird erst erwogen, wenn:

  • die Senkung stark ist (z. B. Vorfall vor den Scheideneingang)

  • die Lebensqualität erheblich eingeschränkt ist

  • Sie ständiges Druckgefühl oder Schmerzen haben

  • konservative Maßnahmen über Monate nicht ausreichend helfen

  • es zu wiederholtem vollständigem Prolaps kommt

Moderne urogynäkologische Eingriffe sind deutlich schonender als früher. Die meisten Frauen können nach angemessener Heilungszeit wieder gut am Alltag teilnehmen. Trotzdem bleibt die Entscheidung individuell – holen Sie sich bei Unsicherheit ruhig eine Zweitmeinung ein.


8. Was mache ich, wenn meine Beschwerden plötzlich schlimmer werden?

Plötzliche Verschlechterungen sollten nicht ignoriert werden. Das gilt besonders, wenn:

  • ein starkes Ziehen im Unterbauch auftritt

  • Sie plötzlich Probleme beim Wasserlassen haben

  • Blutungen auftreten

  • ein ausgeprägtes Fremdkörpergefühl entsteht

  • ein sichtbarer Vorfall aus der Scheide kommt

  • Fieber, Schmerzen oder ungewöhnlicher Ausfluss auftreten

In solchen Fällen sollten Sie sofort ärztlichen Rat suchen.
Bis dahin können Sie:

  • entlastend liegen (Becken leicht erhöht)

  • schwere Tätigkeiten vermeiden

  • ggf. Wärmeanwendungen nutzen (bei akuten Entzündungen keine Wärme!)

Wenn Sie bereits ein Pessar tragen, entfernen Sie es vorsichtig, falls es Beschwerden verursacht, und lassen es zeitnah kontrollieren.

Letzte Aktualisierung am 2026-01-15 at 13:09 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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