Glutamat (Glutaminsäure)

Ratgeber Glutamat So stärkt Glutaminsäure Ihre Gesundheit
Ratgeber Glutamat So stärkt Glutaminsäure Ihre Gesundheit

Ratgeber Glutamat: So stärkt Glutaminsäure Ihre Gesundheit

In diesem Ratgeber erfahren Sie alles Wichtige über Glutamat bzw. Glutaminsäure – eine Aminosäure, die in Körper und Ernährung eine zentrale Rolle spielt. Ob als Neurotransmitter im Gehirn, Energielieferant für die Muskulatur oder Baustein für Proteine: Glutamin und sein Salz Glutamat sind unverzichtbar für Ihr Wohlbefinden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Glutamat-Zufuhr optimal gestalten, Mangelerscheinungen vorbeugen und natürliche Anwendungen aus der Naturheilkunde effektiv nutzen.

Bedeutung von Glutamat/Glutaminsäure in Ernährung und Medizin

Glutaminsäure ist nicht nur eine proteinogene Aminosäure, sondern auch der meistverbreitete Neurotransmitter im zentralen Nervensystem. Als solcher vermittelt sie essenzielle Signalübertragungen zwischen Nervenzellen und beeinflusst Gedächtnis, Lernprozesse und Stimmungslage. In der Ernährung dient Glutamat als Geschmacksträger (umami) und unterstützt den Proteinstoffwechsel. Medizinisch wird es in Form von Nahrungsergänzung genutzt, um bei Stress, Muskelabbau oder Immunschwäche gezielt Energie- und Substratdefiziten entgegenzuwirken.

Aufklärung, Prävention und praktische Tipps

Dieser Artikel hat drei Hauptziele:

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  1. Aufklärung: Sie verstehen chemische Grundlagen und physiologische Funktionen von Glutamat.

  2. Prävention: Sie erkennen typische Mangel-Symptome frühzeitig und wissen, wie Sie durch Ernährung und Naturheilkunde vorbeugen.

  3. Praktische Tipps: Konkrete Handlungsempfehlungen helfen Ihnen, Glutaminsäure mithilfe von Lebensmitteln, Supplementen und naturheilkundlichen Anwendungen gezielt einzusetzen.


Was ist Glutamat (Glutaminsäure)?

Glutaminsäure (kurz Glu) gehört zu den nicht-essentiellen Aminosäuren, das heißt: Der Körper kann sie bei Bedarf selbst synthetisieren. Chemisch gesehen ist sie eine Dicarbonsäure mit einer Seitenkette, die als Stickstoffträger fungiert. In freier Form wirkt sie als Neurotransmitter; gebunden an Proteine ist sie Baustein unzähliger Enzyme und Strukturproteine.


Chemische Eigenschaften und Vorkommen

  • Struktur: Zwei Carboxylgruppen (–COOH) und eine Aminogruppe (–NH₂) verleihen der Glutaminsäure amphotere Eigenschaften.

  • pH-Abhängigkeit: Bei physiologischem pH liegt sie größtenteils als Glutamat-Ion vor, was die Interaktion mit Rezeptoren und Transportern im Nervensystem erleichtert.

  • Natürliches Vorkommen:

    • Tierische Quellen: Fleisch, Fisch, Milchprodukte enthalten gebundenes Glutamat in Proteinen.

    • Pflanzliche Quellen: Tomaten, Pilze, Hülsenfrüchte und fermentierte Lebensmittel (z. B. Sojasauce, Miso) sind reich an freiem Glutamat.


Unterschied zwischen freiem und gebundenem Glutamat

Form Beschreibung Wirkung im Körper
Freies Glutamat Nicht an Proteine gebunden, löst Umami-Geschmack aus, wirkt rasch als Neurotransmitter. Unterstützt synaptische Übertragung, Appetitregulation.
Gebundenes Glutamat In Proteinketten eingebaut, wird erst durch Verdauungsenzyme freigesetzt. Liefert Aminosäuren für Zellaufbau und Stoffwechsel.
  1. Freies Glutamat: Sofort verfügbar für neuronale Signalübertragung und Geschmacksempfindung.

  2. Gebundenes Glutamat: Langfristige Aminosäure-Quelle für Gewebereparatur und Enzymproduktion.

Mit diesem Basiswissen verstehen Sie die zentrale Rolle von Glutaminsäure in Ernährung und Medizin. Im nächsten Abschnitt erörtern wir, welche Wirkungen sie im Körper entfaltet und wie Sie Ihre Zufuhr optimieren können – für mehr Energie, geistige Klarheit und ein starkes Immunsystem!

Alle Aminosäuren Ratgeber im Überblick

Gesundheit & Wirkung

Rolle als Neurotransmitter und Energiespender

Glutamat ist der dominierende exzitatorische Neurotransmitter im zentralen Nervensystem. Es bindet an spezielle Rezeptoren (z. B. NMDA– und AMPA-Rezeptoren) und fördert so die Signalübertragung zwischen Neuronen. Diese Übertragungen sind essenziell für Lernprozesse, Gedächtnisbildung und schnelle Reflexe.

Doch Glutamat kann noch mehr: In den Mitochondrien dient es als Kraftwerk-Substrat. Durch die Umwandlung in α-Ketoglutarat wird es in den Citratzyklus eingeschleust und liefert rasch Adenosintriphosphat (ATP) – die universelle Energiequelle jeder Zelle. Besonders Muskel- und Nervenzellen profitieren von dieser doppelten Funktion, denn sie benötigen kontinuierlich Energie für Kontraktion und Erregungsleitung.

Tipp: Bei anhaltender Müdigkeit oder muskulärer Erschöpfung können Glutamin-Supplements (z. B. 5 g täglich) helfen, den Energiestoffwechsel zu entlasten. Achten Sie dabei auf Qualität und kombinieren Sie es mit einer eiweißreichen Ernährung.


Einfluss auf Immunsystem und Entzündungsprozesse

Glutamin ist eine zentrale Immunnahrung: Lymphozyten, Makrophagen und Darmepithelzellen verwenden es bevorzugt als Energiequelle. In Stress- oder Krankheitsphasen sinkt der körpereigene Glutamin-Spiegel, wodurch die Immunabwehr geschwächt wird.

Zudem moduliert Glutaminsäure entzündliche Prozesse. Sie reguliert die Zytokin-Produktion (z. B. Interleukin-2) und hilft, das Gleichgewicht zwischen pro- und antiinflammatorischen Mediatoren zu wahren. Studien zeigen, dass eine gezielte Glutamin-Supplementierung nach Operationen oder bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen zu schnellerer Wundheilung und reduzierten Entzündungsmarkern führt.

Tipp: Bei Infekten oder nach intensiver körperlicher Belastung wie Marathonläufen kann eine Glutamin-Kur (z. B. 10–20 g verteilt auf den Tag) das Immunsystem stärken und Regenerationszeiten verkürzen.


Funktion im Körper

Aminosäure-Stoffwechsel und Proteinaufbau

Als nicht-essentielle Aminosäure ist Glutaminsäure zentraler Knotenpunkt im Aminosäure-Stoffwechsel. Sie stellt Stickstoff für die Synthese anderer Aminosäuren (z. B. Prolin, Arginin) bereit und hilft beim Ammoniak-Transport in der Harnstoffzyklus.

Im Muskelgewebe liefert sie direkt Vorstufen für den Proteinsynthese-Prozess. Wird Glutamin ins Zellinnere transportiert, aktiviert es molekulare Schaltstellen (z. B. den mTOR-Signalweg), was den Muskelaufbau fördert und den Proteinabbau hemmt.

Tipp: Kombinieren Sie eine Proteinquelle (z. B. mageres Fleisch, Hülsenfrüchte) mit 5 g Glutamin nach dem Training, um die Muskelproteinsynthese optimal anzuregen.


Gehirnfunktion: Gedächtnis, Lernprozesse und Stimmung

Im Gehirn steuert Glutamat die Balance zwischen Erregung und Hemmung (über sein Gegenstück GABA). Eine gut regulierte Glutamat-GABA-Balance ist entscheidend für kognitive Leistungsfähigkeit, Emotionen und psychische Stabilität.

  • Gedächtnis und Lernen: Natürliche Glutamat-Freisetzung verbessert die synaptische Plastizität und unterstützt so langfristige Potenzierung (LTP), den zellbiologischen Mechanismus des Lernens.

  • Stimmung: Ein Ungleichgewicht kann zu Reizbarkeit, Angst oder Depression beitragen. Studien zeigen, dass eine ausgewogene Glutamat-Versorgung depressive Symptome lindern kann, indem sie den Glutamat-Stoffwechsel im Hippocampus normalisiert.

Tipp: Bei Konzentrationsschwäche und leichter Niedergeschlagenheit können Glutamin-reiche Snacks wie Nüsse, Käsewürfel oder Miso-Suppe kleine Energie- und Signalbooster liefern – ideal für den Nachmittagstief.

Mit diesen Einblicken sehen Sie, wie vielschichtig die Funktionen von Glutamat sind: Vom Energiespender bis zum Neurotransmitter, vom Muskelaufbau bis zur Immunsystem-Unterstützung. Im nächsten Schritt erfahren Sie, welche Mangel-Symptome typisch sind und wie Sie durch gezielte Lebensmittel und Naturheilkunde vorbeugen können.

Mangel-Symptome

Ein Glutamat-Mangel kann sich schleichend bemerkbar machen, weil die Aminosäure in vielen Stoffwechselprozessen eine zentrale Rolle spielt. Eine frühzeitige Erkennung hilft, negative Folgen zu vermeiden.

Früherkennung: Müdigkeit, Muskelschwäche, Konzentrationsstörungen

  • Müdigkeit: Fehlt Glutaminsäure als Substrat für den Citratzyklus, fällt die ATP-Produktion ab – Sie fühlen sich schlapp und antriebslos.

  • Muskelschwäche: Ohne ausreichendes Glutamin stockt der Proteinaufbau in den Muskeln, was zu schneller Ermüdung und Kraftverlust führt.

  • Konzentrationsstörungen: Ein Defizit an Glutamat-Neurotransmittern beeinträchtigt die synaptische Übertragung, was sich in Gedächtnislücken und Unaufmerksamkeit äußern kann.

Hinweis: Wenn Sie über Wochen hinweg an Durchhängern leiden oder Ihren Alltag nur noch mit Koffein und Zucker meistern, prüfen Sie Ihre Glutamat-Zufuhr und Ihren allgemeinen Eiweißkonsum.

Langfristige Risiken bei chronischem Glutamatmangel

  • Immunschwäche: Ein dauerhaft niedriger Glutamin-Spiegel schwächt Lymphozyten und Makrophagen, wodurch Infekte häufiger und langwieriger werden.

  • Muskelabbau (Sarkopenie): Chronischer Mangel begünstigt Proteinabbau im Muskelgewebe und erhöht das Risiko für Stürze und Mobilitätsverlust im Alter.

  • Kognitive Beeinträchtigungen: Langfristig kann eine anhaltende Dysbalance von Glutamat und GABA depressive Verstimmungen oder Gedächtnisschwund begünstigen.

Tipp: Achten Sie auf eine häufige Proteinzufuhr (ca. 0,8–1,2 g Protein pro kg Körpergewicht) und ergänzen Sie bei Bedarf mit Glutaminpräparaten, um langfristige Risiken zu minimieren.


Lebensmittelquellen

Natürliche Lieferanten: Fleisch, Fisch, Gemüse und fermentierte Produkte

  • Fleisch & Fisch: Rindfleisch, Huhn, Lachs und Thunfisch liefern gebundenes Glutamat in Proteinen.

  • Milchprodukte: Parmesan, Hartkäse und Joghurt enthalten neben Casein auch freie Glutaminsäure, die als Umami-Booster wirkt.

  • Gemüse: Tomaten, Spinat, Brokkoli und Pilze sind reich an freiem Glutamat und passen hervorragend in Salate oder Suppen.

  • Fermentierte Lebensmittel: Miso, Sojasauce, Kimchi und Sauerkraut punkten mit besonders hohem Gehalt an freiem Glutamat und Probiotika.

Tipps für eine ausgewogene Glutamat-Zufuhr

  1. Variieren Sie Ihre Proteinquellen: Kombinieren Sie täglich mindestens zwei unterschiedliche Eiweißlieferanten (z. B. Hühnchen & Hülsenfrüchte), um eine breite Palette an Aminosäuren abzudecken.

  2. Setzen Sie auf fermentierte Beilagen: Ein Klecks Miso in der Suppe oder ein Löffel Sauerkraut liefern nicht nur Glutamat, sondern fördern auch die Darmgesundheit.

  3. Snacks clever aufwerten: Knabbern Sie Nussmischungen oder käsebasierte Häppchen, um in stressigen Phasen schnell verfügbare Glutamin-Nachschübe zu bekommen.

  4. Supplementierung gezielt einsetzen: Bei erhöhtem Bedarf (z. B. Sport, Krankheit, Stress) können 5–10 g Glutamin pro Tag in Wasser oder Smoothies Ihre Regeneration unterstützen.

Expertentipp: Planen Sie einmal pro Woche einen „Glutamat-Tag“ ein – zum Beispiel mit einer Misosuppe zum Mittagessen, gegrilltem Fisch am Abend und einem Snack aus griechischem Joghurt. So stellen Sie sicher, dass Ihr Körper kontinuierlich mit Glutaminsäure versorgt wird.

Mit diesen Strategien beugen Sie Mangel-Symptomen effektiv vor und sichern sich die vielseitigen Gesundheitsvorteile von Glutamat. Im folgenden Abschnitt erfahren Sie, wie Sie Glutaminsäure in Form von naturheilkundlichen Anwendungen und Therapien gezielt nutzen können.

Anwendung in der Naturheilkunde

Supplementierung: Dosierung, Verträglichkeit und Kombinationspräparate

Die gezielte Glutamin-Supplementierung kann Ihr Wohlbefinden deutlich steigern. Empfehlenswert sind:

  • Dosierung: 5–10 g Glutamin pro Tag, aufgeteilt auf 1–2 Gaben (z. B. morgens und abends).

  • Verträglichkeit: Frei von Zusatzstoffen und veganen Quellen (z. B. fermentiertes Glutamin) gelten als besonders gut verträglich.

  • Kombinationspräparate:

    • Glutamin + BCAA: Unterstützt Muskelaufbau und Regeneration.

    • Glutamin + Magnesium: Fördert Entspannung und Stressabbau.

    • Glutamin + Probiotika: Stärkt Darmbarriere und Immunabwehr.

Tipp: Achten Sie auf reine Pulver ohne Füllstoffe. Lösen Sie Glutamin in lauwarmem Wasser oder Tee, um die Aufnahme zu optimieren.


Therapeutische Ansätze: Stressabbau, Regeneration und Leistungssteigerung

  1. Stressabbau

    • Mechanismus: Glutamin reguliert den Cortisol-Haushalt und fördert die Bildung des beruhigenden Neurotransmitters GABA.

    • Anwendung: 5 g Glutamin morgens in Wasser, um den Stress-Peak am Vormittag abzufedern.

  2. Regeneration

    • Mechanismus: Schnelle Bereitstellung von ATP und Schutz vor oxidativem Stress in Muskeln und Immunsystem.

    • Anwendung: 10 g Glutamin direkt nach dem Sport oder körperlicher Belastung.

  3. Leistungssteigerung

    • Mechanismus: Aktivierung des mTOR-Signalwegs für erhöhte Proteinsynthese und Muskelkraft.

    • Anwendung: 5 g Glutamin 30 Minuten vor dem Training, kombiniert mit einer kleinen Kohlenhydratquelle (z. B. Banane).

Expertentipp: Kombinieren Sie Ihre Glutamin-Kur mit Atemübungen oder Yoga, um die synergetische Wirkung auf Erholung und Stressreduktion zu maximieren.


Praxis-Hilfe bei Problemen

Schnellmaßnahmen bei akuten Mangelzeichen

  • Symptom: Plötzliche Müdigkeit oder Schwäche

    • Maßnahme: 5 g Glutamin als Sofortdrink (in 200 ml Wasser) und eine Handvoll Nüsse.

  • Symptom: Konzentrationsabfall oder Reizbarkeit

    • Maßnahme: 3 g Glutamin gepuffert (zeitverzögert) plus grüner Tee für sanfte Koffein-Unterstützung.

  • Symptom: Häufige Infekte

    • Maßnahme: 10 g Glutamin in zwei Dosen über den Tag verteilt; begleitend Zink und Vitamin C einnehmen.

Tipp: Halten Sie immer einen Vorrat an reinem Glutamin-Pulver bereit – so können Sie bei Bedarf schnell reagieren.


Ernährungs-Checkliste und einfache Rezeptvorschläge

Mahlzeit Lebensmittel Glutamat-Boost
Frühstück Griechischer Joghurt mit Nüssen Glutamin + gesunde Fette
Snack Edamame oder Miso-Suppe freies Glutamat + Probiotika
Mittagessen Gegrilltes Hähnchen mit Brokkoli gebundenes Glutamat + Vitamine
Abendessen Lachsfilet mit Tomatensalat Glutaminsäure + Antioxidantien
Vor dem Schlafen Casein-Shake + 5 g Glutamin langkettige Aminosäuren & Regeneration

Einfache Rezeptidee: Misosuppe

  1. 1 TL Miso-Paste in 250 ml heißem (nicht kochendem) Wasser auflösen.

  2. Frühlingszwiebeln und Tofuwürfel hinzufügen.

  3. 5 g Glutamin-Pulver unterrühren und sofort genießen.

Expertentipp: Variieren Sie Ihre Rezepte wöchentlich und integrieren Sie immer mindestens eine fermentierte Glutamat-Quelle, um Geschmack und Gesundheitsvorteile zu vereinen.

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L-Glutamin Pulver

Reines L-Glutamin in Pulverform eignet sich ideal für Sportler und alle, die ihre Regeneration und Immunkraft stärken wollen. Einfach morgens und nach dem Training 5 g in Wasser oder Smoothie einrühren.
Tipps:


BCAA + Glutamin Kombipräparat

Kombinierte BCAA-Aminos und Glutamin unterstützen Muskelaufbau und vermindern Muskelkater. Optimal vor und nach dem Workout einsetzbar.
Tipps:

  • Verhältnis 2:1:1 (Leucin:Isoleucin:Valin) + 5 g Glutamin.

  • Auf natürliche Aromen und Süßungsmittel achten.

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Bio Miso-Paste

Fermentierte Miso spendet freies Glutamat und bringt probiotische Kulturen in Ihre Küche. Perfekt für schnelle Suppen und Dressings.
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Glutenfreie Tamari-Sojasauce

Tamari ist eine Sojasauce mit hohem Anteil an freiem Glutamat, ohne Weizenanteil. Verleiht Salaten, Marinaden und Bowls eine intensive Umami-Note.
Tipps:


Gereifter Parmesan Reggiano

Hartkäse wie Parmesan enthält viel freies Glutamat nach langer Reifung. Fein gerieben über Pasta, Gemüse oder Salat sorgen Sie für extra Umami.
Tipps:


Probiotika-Kapseln

Kombinierte Probiotika-Stämme stärken Darmbarriere und harmonisieren die Glutamin-Verwertung im Darm. Unterstützen Immunsystem & Verdauung.
Tipps:


Magnesiumcitrat Tabletten

Magnesium fördert die Umwandlung von Glutamin zu GABA und unterstützt Entspannung. Ideal in Phasen von Stress oder bei Muskelkrämpfen.
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Protein-Shaker mit Sieb

Ein robuster Shaker mit integriertem Sieb ist optimal, um Glutamin-Pulver und Proteinshakes klumpenfrei zu mixen – auch unterwegs.
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Häufige Leserfragen zum Thema Glutamat

1. Ist Glutamat in Lebensmitteln schädlich?

Antwort: Viele Menschen assoziieren Glutamat mit Gesundheitsrisiken, weil es als Zusatzstoff (MSG) in verarbeiteten Speisen steht. In natürlichen Lebensmitteln wie Tomaten, Pilzen oder Käse liegt Glutamat jedoch in seiner gebundenen und frei verfügbaren Form vor, die der Körper problemlos verstoffwechselt. Freies Glutamat aus natürlichen Quellen trägt zum Umami-Geschmack bei und unterstützt Neurotransmission, während industriell isoliertes MSG bei empfindlichen Personen Kopfschmerzen auslösen kann. Achten Sie daher auf eine überwiegend glutamatreiche, aber unverarbeitete Ernährung.


2. Wie hoch ist der tägliche Bedarf an Glutamin/Glutaminsäure?

Antwort: Ein konkreter Referenzwert für Glutaminsäure existiert nicht, da der Körper sie selbst synthetisieren kann. Für eine optimale Leistungsfähigkeit und Regeneration empfiehlt die Naturheilkunde jedoch eine Supplementierung von 5–10 g Glutamin pro Tag bei erhöhtem Bedarf (z. B. Sport, Stress, Heilungsphasen). In der Alltagsernährung decken Sie Ihren Bedarf mit 0,8–1,2 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht, sofern Sie regelmäßig glutamatreiche Lebensmittel essen.


3. Kann man zu viel Glutamat einnehmen?

Antwort: Eine Überdosierung durch natürliche Nahrungsquellen ist praktisch ausgeschlossen. Höhere Mengen von Supplement-Glutamin (über 20 g pro Tag) können bei sensiblen Personen jedoch Blähungen oder Verdauungsbeschwerden verursachen. Beginnen Sie deshalb mit niedrigen Dosen (3–5 g) und steigern langsam. Konsultieren Sie bei Vorerkrankungen oder schweren Stoffwechselstörungen unbedingt einen Facharzt.


4. Welche typischen Symptome deuten auf einen Glutamatmangel hin?

Antwort: Erste Anzeichen eines Glutamat-Mangels sind anhaltende Müdigkeit, Muskelschwäche und Konzentrationsprobleme. Langfristig können häufige Infekte, Muskelabbau (Sarkopenie) und Stimmungsschwankungen auftreten. Ein Ernährungstagebuch hilft, Muster zu erkennen: Fällt Ihre Leistungsfähigkeit parallel zu proteinarmen Tagen ab, ist das ein Warnsignal für unzureichende Glutaminsäure-Zufuhr.


5. Welche Lebensmittel liefern am meisten Glutamat?

Antwort: Spitzenreiter sind fermentierte Produkte wie Miso, Sojasauce und gereifter Hartkäse (z. B. Parmesan). Unter Gemüse führen sonnengetrocknete Tomaten und Shiitake-Pilze. Tierische Quellen mit hohem gebundenen Glutamat-Anteil sind Rindfleisch, Huhn und Fisch. Variieren Sie wöchentlich, um eine gleichmäßige Versorgung mit freiem und gebundenem Glutamat sicherzustellen.


6. Wie unterstützt Glutamat den Muskelaufbau?

Antwort: Glutamin aktiviert den mTOR-Signalweg, der den Proteinaufbau in Muskelzellen reguliert, und vermindert gleichzeitig proteinabbauende Prozesse. Die Einnahme von 5 g Glutamin nach dem Training in Kombination mit Kohlenhydraten fördert die Regeneration und verringert Muskelkater. Achten Sie auf hochwertige, reine Pulver und mischen Sie diese direkt nach dem Workout in Ihre Shake-Basis.


7. Welche Rolle spielt Glutamat bei Stress und Erholung?

Antwort: Unter Stress sinkt der körpereigene Glutamin-Spiegel, wodurch Hormonhaushalt und Immunabwehr leiden. Eine gezielte Glutamin-Kur (z. B. 5 g morgens, 5 g abends) stabilisiert den Cortisol-Pegel und fördert die Bildung von GABA, dem wichtigsten hemmenden Neurotransmitter. Ergänzend können Yoga und Atemübungen die Stressreduktion synergistisch unterstützen.


8. Gibt es naturheilkundliche Kombinationspräparate mit Glutamin?

Antwort: Ja. Häufig eingesetzt werden:

  • Glutamin + BCAA für Muskelaufbau und Regeneration

  • Glutamin + Magnesium zur Unterstützung von Entspannung und Schlaf

  • Glutamin + Probiotika zur Stärkung der Darmbarriere und Immunabwehr
    Wählen Sie Präparate ohne unnötige Füllstoffe und orientieren Sie sich an zertifizierten Bio- oder Reinheitsstandards.

Letzte Aktualisierung am 2025-12-14 at 09:25 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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