Katzenkralle (Uncaria tomentosa)
Katzenkralle (Uncaria tomentosa)

Heilpflanze Katzenkralle – das uralte Geheimnis der Inka, das die moderne Forschung jetzt neu entdeckt

Katzenkralle: Die geheimnisvolle Heilpflanze aus dem Herzen des Amazonas

Tief im Dickicht des südamerikanischen Regenwaldes schlängelt sich eine Pflanze an mächtigen Urwaldbäumen empor, deren Erscheinung ihr einen ebenso treffenden wie martialischen Namen verliehen hat: die Katzenkralle. Mit hakenförmigen Dornen krallt sie sich in das Geäst, klettert dem Sonnenlicht entgegen und erreicht dabei Längen von vielen Metern. Doch nicht ihr außergewöhnliches Wachstum macht sie seit Jahren zum Gesprächsthema, sondern das, was in ihrer Rinde und Wurzel verborgen liegt.

Für die indigenen Völker des Amazonas ist die Katzenkralle seit Generationen weit mehr als nur eine Liane. Sie gilt als heilige Pflanze, als Begleiterin bei zahlreichen Beschwerden und als Symbol für die Kraft des Regenwaldes. Die moderne Wissenschaft wiederum hat ihre Inhaltsstoffe längst unter die Lupe genommen – und ist dabei auf bemerkenswerte Verbindungen gestoßen. Zwischen jahrhundertealter Heiltradition und nüchterner Laborforschung entsteht so ein faszinierendes Spannungsfeld. Was also steckt wirklich hinter dem anhaltenden Interesse an dieser Pflanze? Dieser Beitrag nimmt die Katzenkralle genau unter die Lupe: von ihrer Herkunft über ihre Wirkstoffe bis hin zur richtigen Anwendung im Alltag.

Was ist Katzenkralle? Herkunft und Botanik

Hinter dem Namen Katzenkralle verbirgt sich botanisch die Art Uncaria tomentosa, eine holzige Kletterpflanze aus der Familie der Rötegewächse. Im südamerikanischen Sprachraum ist sie unter der Bezeichnung „Uña de Gato” bekannt – ein Name, der ebenfalls auf die charakteristischen Dornen verweist. Diese kleinen, gebogenen Haken sitzen an den Blattachsen und erinnern in ihrer Form tatsächlich an die Krallen einer Katze. Sie dienen der Pflanze als natürliche Kletterhilfe und ermöglichen es ihr, sich an den Stämmen hoher Bäume bis in die lichtdurchfluteten Kronen des Regenwaldes emporzuarbeiten.

Beheimatet ist die Katzenkralle vor allem in den tropischen Tieflandregionen Perus, Brasiliens und der angrenzenden Länder des Amazonasbeckens. Dort wächst sie unter den feuchtwarmen Bedingungen des Regenwaldes und kann beeindruckende Ausmaße erreichen. Für die Heilkunde verwendet werden traditionell die Rinde und teilweise die Wurzel der Pflanze, in denen sich die wertvollen Inhaltsstoffe in besonders hoher Konzentration befinden.

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In der Volksheilkunde der indigenen Bevölkerung, insbesondere bei den Asháninka in Peru, genießt die Katzenkralle einen festen Platz. Über viele Generationen hinweg wurde aus der Rinde ein Sud bereitet, der bei den unterschiedlichsten Beschwerden zum Einsatz kam. Dieses überlieferte Erfahrungswissen weckte schließlich auch das Interesse europäischer und amerikanischer Forscher, die im späten 20. Jahrhundert begannen, die Pflanze systematisch zu untersuchen.

Die Inhaltsstoffe: Was die Katzenkralle so besonders macht

Der Schlüssel zum Verständnis der Katzenkralle liegt in ihrer komplexen Zusammensetzung. Die Pflanze enthält ein ganzes Spektrum an bioaktiven Substanzen, die in ihrem Zusammenspiel das ausmachen, was Wissenschaftler so neugierig gemacht hat.

Im Mittelpunkt stehen die sogenannten Oxindolalkaloide. Diese stickstoffhaltigen Verbindungen gelten als die charakteristischsten Wirkstoffe der Katzenkralle und werden für einen Großteil ihrer untersuchten Eigenschaften verantwortlich gemacht. Interessant ist dabei, dass es verschiedene chemische Varianten dieser Alkaloide gibt – ein Umstand, der bei der Auswahl hochwertiger Produkte eine Rolle spielt.

Hinzu kommen Gerbstoffe, auch Tannine genannt, die in vielen Heilpflanzen vorkommen und für ihre zusammenziehende Wirkung auf Schleimhäute bekannt sind. Sie tragen zum charakteristischen, leicht herben Geschmack der Rinde bei. Ergänzt wird das Wirkstoffprofil durch Glykoside sowie durch Polyphenole, eine große Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe, die in der Forschung vor allem mit antioxidativen Eigenschaften in Verbindung gebracht werden.

Antioxidantien sind dabei ein zentrales Stichwort: Sie sind in der Lage, freie Radikale zu neutralisieren – aggressive Sauerstoffverbindungen, die im Körper bei zahlreichen Stoffwechselprozessen entstehen und in zu großer Menge die Zellen belasten können. Gerade dieses Zusammenwirken aus Alkaloiden, Gerbstoffen und Polyphenolen macht die Katzenkralle aus naturheilkundlicher Sicht zu einer so vielschichtigen Pflanze.

Wirkung der Katzenkralle auf die Gesundheit

Wenn von den Wirkungen der Katzenkralle die Rede ist, lohnt sich ein differenzierter Blick. Auf der einen Seite stehen die traditionellen Anwendungserfahrungen indigener Völker, auf der anderen Seite die Erkenntnisse moderner Laborstudien. Beide Quellen ergeben gemeinsam ein interessantes Bild, ohne dass daraus jedoch ein Heilversprechen abgeleitet werden darf.

Am häufigsten wird die Katzenkralle mit einer Unterstützung des Immunsystems in Verbindung gebracht. In Untersuchungen wurde beobachtet, dass bestimmte Inhaltsstoffe die Aktivität von Immunzellen beeinflussen können. Genau dieser Aspekt hat in der naturheilkundlichen Begleitung das größte Interesse geweckt, da ein ausgewogen arbeitendes Abwehrsystem die Grundlage für vieles bildet.

Ein weiterer Schwerpunkt der Forschung liegt auf den entzündungshemmenden Eigenschaften. Entzündliche Prozesse spielen bei vielen Beschwerden eine Rolle, und einige Studien deuten darauf hin, dass die Pflanzenstoffe der Katzenkralle hier modulierend eingreifen könnten. Hinzu kommt die bereits erwähnte antioxidative Wirkung, die dem Schutz der Zellen vor oxidativem Stress zugeschrieben wird.

Wichtig ist an dieser Stelle eine ehrliche Einordnung: Viele Erkenntnisse stammen aus Labor- und Tierversuchen oder aus kleineren Studien. Die Datenlage ist vielversprechend, aber noch nicht abschließend, und die Katzenkralle ist kein zugelassenes Arzneimittel für bestimmte Erkrankungen. Sie sollte deshalb als ergänzende Möglichkeit verstanden werden – nicht als Ersatz für eine ärztliche Diagnose oder Behandlung.

Anwendungsgebiete: Wann Katzenkralle traditionell eingesetzt wird

In der traditionellen Anwendung und in der modernen Naturheilkunde wird die Katzenkralle für eine Reihe von Bereichen geschätzt. Besonders verbreitet ist ihr Einsatz bei Gelenkbeschwerden. Menschen, die unter Verschleißerscheinungen oder Steifheit leiden, greifen häufig auf die Pflanze zurück, in der Hoffnung, entzündliche Prozesse rund um die Gelenke zu beruhigen.

Ein zweites großes Feld ist die Stärkung der Abwehrkräfte. Gerade in der kalten Jahreszeit oder in Phasen erhöhter Belastung wird die Katzenkralle gerne kurmäßig angewendet, um den Körper bei seiner natürlichen Immunarbeit zu begleiten. Daneben kommt die Pflanze traditionell auch bei Beschwerden im Magen-Darm-Bereich zum Einsatz, was sich unter anderem mit dem Gehalt an Gerbstoffen erklären lässt.

So vielfältig diese Anwendungsbereiche auch klingen mögen – sie ersetzen in keinem Fall die Abklärung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Anhaltende oder starke Beschwerden gehören immer in fachkundige Hände. Die Katzenkralle kann begleitend Sinn ergeben, doch die Verantwortung für eine fundierte Diagnose liegt stets bei der medizinischen Fachperson.

Zubereitung und Einnahme: So wird Katzenkralle verwendet

Wer die Katzenkralle ausprobieren möchte, findet heute verschiedene Darreichungsformen, die sich in Handhabung und Konzentration unterscheiden.

Tee und Dekokt aus der Rinde

Die ursprünglichste Form ist der Aufguss beziehungsweise das Dekokt aus der getrockneten Rinde. Da es sich um festes Pflanzenmaterial handelt, wird die Rinde meist nicht einfach übergossen, sondern für etwa zehn bis fünfzehn Minuten in Wasser geköchelt, damit sich die Wirkstoffe lösen können. Anschließend wird der Sud abgeseiht und kann in mehreren kleinen Portionen über den Tag getrunken werden. Der Geschmack ist herb und etwas bitter.

Kapseln und Tabletten

Für alle, die es unkomplizierter mögen, gibt es Kapseln mit standardisiertem Pulver oder Extrakt. Sie haben den Vorteil einer gleichbleibenden Dosierung und sind geschmacksneutral – ideal für die Anwendung unterwegs oder für empfindliche Gaumen.

Tinkturen und Extrakte

Tinkturen sind flüssige Auszüge, bei denen die Wirkstoffe in Alkohol oder einem anderen Lösungsmittel konzentriert werden. Sie werden tropfenweise dosiert und können in Wasser eingenommen werden. Hochkonzentrierte Extrakte enthalten besonders viel Wirkstoff in kleiner Menge.

Bei allen Formen gilt: Die Dosierungsempfehlungen des jeweiligen Herstellers sollten unbedingt beachtet werden, da die Konzentration je nach Produkt erheblich schwankt. Die Katzenkralle wird in der Regel nicht dauerhaft, sondern in zeitlich begrenzten Kuren über einige Wochen angewendet.

Tipps für die richtige Anwendung im Alltag

Damit die Anwendung gelingt, lohnt sich ein Blick auf einige praktische Punkte. An erster Stelle steht die Qualität. Hochwertige Produkte stammen aus kontrolliertem Anbau oder nachhaltiger Wildsammlung, sind frei von unnötigen Zusatzstoffen und machen transparente Angaben zum Wirkstoffgehalt. Ein Blick auf Herkunft und Standardisierung zahlt sich aus.

Geduld ist ein weiterer wichtiger Faktor. Pflanzliche Mittel entfalten ihre Wirkung selten von heute auf morgen. Wer die Katzenkralle anwendet, sollte ihr einige Wochen Zeit geben und nicht vorschnell aufgeben. Sinnvoll ist es, die Anwendung als Kur zu gestalten und nach einer gewissen Zeit eine Pause einzulegen, statt die Pflanze unbegrenzt einzunehmen.

Wer bereits andere Präparate oder Medikamente einnimmt, sollte die Kombination kritisch prüfen und im Zweifel fachlichen Rat einholen. Und schließlich gilt: Den eigenen Körper aufmerksam beobachten. Veränderungen im Befinden geben wertvolle Hinweise darauf, ob die Anwendung gut vertragen wird.

Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und wer Katzenkralle meiden sollte

So natürlich die Katzenkralle auch ist – „natürlich” bedeutet nicht automatisch „für jeden geeignet”. Gelegentlich werden milde Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit oder Kopfschmerzen beschrieben, die meist auftreten, wenn die Pflanze zu hoch dosiert wird.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen mögliche Wechselwirkungen mit Medikamenten. Da die Katzenkralle in das Immungeschehen eingreifen kann, ist bei der gleichzeitigen Einnahme von Immunsuppressiva – etwa nach einer Organtransplantation oder bei bestimmten Therapien – größte Vorsicht geboten. Auch in Kombination mit blutverdünnenden Mitteln sollte die Anwendung nur nach ärztlicher Rücksprache erfolgen.

Ausdrücklich abzuraten ist von der Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit, da hier keine ausreichenden Sicherheitsdaten vorliegen. Menschen mit Autoimmunerkrankungen sollten ebenfalls Zurückhaltung üben, da eine Anregung des Immunsystems hier ungünstig sein kann. Und wer eine Operation vor sich hat, sollte die Einnahme rechtzeitig vorher beenden und das medizinische Personal informieren. Im Zweifelsfall ist das Gespräch mit Ärztin, Arzt oder Apotheke immer der sicherste Weg.

Hilfe bei Problemen: Häufige Fehler und Lösungen

In der Praxis tauchen immer wieder ähnliche Fragen auf. Ein häufiges Problem ist die Unverträglichkeit im Magen-Darm-Bereich. Wer empfindlich reagiert, sollte die Katzenkralle nicht auf nüchternen Magen, sondern zu oder nach einer Mahlzeit einnehmen und gegebenenfalls mit einer niedrigeren Dosis beginnen, um den Körper langsam heranzuführen.

Bleibt die erhoffte Wirkung aus, lohnt sich zunächst ein Blick auf Qualität und Dosierung des Produkts. Minderwertige Ware mit geringem Wirkstoffgehalt oder eine zu kurze Anwendungsdauer sind häufige Ursachen. Auch hier gilt: Pflanzliche Mittel brauchen Zeit, und überzogene Erwartungen führen schnell zu Enttäuschung.

Bei Unsicherheiten zur richtigen Dosierung ist die Packungsbeilage die erste Anlaufstelle, gefolgt vom Rat in der Apotheke. Spätestens dann, wenn Beschwerden anhalten, sich verschlimmern oder unklare Symptome auftreten, sollte die Selbstanwendung beendet und ärztlicher Rat eingeholt werden. Die Katzenkralle ist eine Begleiterin, kein Ersatz für medizinische Kompetenz.

Fazit

Die Katzenkralle ist eine faszinierende Pflanze, in der sich altes Erfahrungswissen und moderne Forschung auf spannende Weise begegnen. Ihre Inhaltsstoffe – allen voran die Oxindolalkaloide, ergänzt durch Gerbstoffe und Polyphenole – machen sie zu einem interessanten Vertreter der pflanzlichen Naturheilkunde, der vor allem im Zusammenhang mit dem Immunsystem, mit entzündlichen Prozessen und mit dem Zellschutz untersucht wird.

Gleichzeitig verlangt sie einen bewussten Umgang. Sie ist kein Allheilmittel und ersetzt keine ärztliche Behandlung, und bestimmte Personengruppen sollten ganz auf sie verzichten. Wer jedoch auf Qualität achtet, sich an sinnvolle Anwendungszeiträume hält und im Zweifel fachlichen Rat einholt, kann die Katzenkralle als traditionsreiche Pflanze mit Potenzial kennenlernen – mit dem nötigen Wissen und dem gebotenen Respekt vor ihrer Kraft.

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Katzenkralle Kapseln

Kapseln sind die unkomplizierteste Form der Anwendung: Sie liefern eine gleichbleibende Dosierung, sind geschmacksneutral und lassen sich problemlos unterwegs einnehmen. Achten Sie beim Kauf auf Angaben zum Wirkstoffgehalt und auf einen hohen Anteil reiner Rinde ohne unnötige Zusatzstoffe.

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Der Rindentee gilt als die traditionellste Anwendungsform. Wer den herben Geschmack schätzt und die Zubereitung als Ritual genießt, findet hier eine naturnahe Variante. Tipp: Die Rinde für einige Minuten köcheln lassen, damit sich die Wirkstoffe optimal lösen.

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Katzenkralle Tinktur

Tinkturen sind flüssige Auszüge, die sich besonders fein und individuell dosieren lassen. Sie eignen sich für alle, die ihre Menge tropfengenau anpassen möchten. Einfach in etwas Wasser geben und nach Herstellerangabe einnehmen.

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Katzenkralle Extrakt

Hochkonzentrierte Extrakte enthalten viel Wirkstoff in kleiner Menge und sind oft standardisiert. Sie sind eine gute Wahl für alle, die Wert auf eine definierte Wirkstoffkonzentration legen. Ein Blick auf den angegebenen Alkaloidgehalt lohnt sich.

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Häufige Leserfragen zur Katzenkralle

Wie schnell wirkt Katzenkralle?

Eine pauschale Antwort gibt es hier nicht, denn pflanzliche Mittel wirken in der Regel deutlich langsamer als synthetische Präparate. Die meisten Anwender berichten erst nach mehreren Wochen regelmäßiger Einnahme von spürbaren Veränderungen. Mein Tipp: Plane die Katzenkralle von Anfang an als Kur über mindestens vier bis sechs Wochen ein und erwarte keine Sofortwirkung – Geduld ist hier der entscheidende Faktor.

Kann ich Katzenkralle dauerhaft einnehmen?

Davon ist abzuraten. Die Katzenkralle wird traditionell und in der modernen Naturheilkunde kurmäßig angewendet, also über einen begrenzten Zeitraum mit anschließender Pause. Eine dauerhafte Einnahme ohne Unterbrechung ist nicht empfehlenswert. Sinnvoll ist es, nach einer Kur eine mehrwöchige Pause einzulegen, bevor du die Anwendung gegebenenfalls wiederholst.

Welche Darreichungsform ist die beste?

Das hängt ganz von deinen persönlichen Vorlieben ab. Kapseln bieten eine gleichbleibende, bequeme Dosierung und sind geschmacksneutral – ideal für unterwegs. Der Tee aus der Rinde gilt als die traditionellste Form, schmeckt aber herb und erfordert etwas Zubereitungszeit. Tinkturen lassen sich fein dosieren. Wer Wert auf eine standardisierte Wirkstoffmenge legt, ist mit Kapseln oder Extrakten meist gut beraten.

Ist Katzenkralle für Kinder geeignet?

Für Kinder ist die Katzenkralle nicht zu empfehlen. Es fehlen ausreichende Sicherheitsdaten für diese Altersgruppe, und die immunmodulierenden Eigenschaften lassen sich bei Kindern schwer einschätzen. Bei gesundheitlichen Beschwerden von Kindern sollte grundsätzlich immer eine Kinderärztin oder ein Kinderarzt die erste Anlaufstelle sein.

Woran erkenne ich ein hochwertiges Produkt?

Achte auf transparente Angaben zur Herkunft, idealerweise aus kontrolliertem Anbau oder nachhaltiger Wildsammlung aus dem südamerikanischen Regenwald. Hochwertige Produkte machen Angaben zum Wirkstoffgehalt, sind frei von unnötigen Zusatzstoffen und stammen von seriösen Herstellern. Ein Blick auf eine mögliche Standardisierung der Alkaloide lohnt sich ebenfalls.

Darf ich Katzenkralle mit anderen Medikamenten kombinieren?

Hier ist Vorsicht geboten. Besonders bei Immunsuppressiva und blutverdünnenden Mitteln sollte die Katzenkralle nicht ohne ärztliche Rücksprache eingenommen werden. Auch bei anderen Dauermedikamenten gilt: Sprich die Kombination vorab mit deiner Ärztin, deinem Arzt oder in der Apotheke ab, um mögliche Wechselwirkungen auszuschließen.

Hilft Katzenkralle wirklich bei Gelenkbeschwerden?

Die Katzenkralle wird traditionell bei Gelenkbeschwerden geschätzt, und ihre entzündungshemmenden Eigenschaften sind Gegenstand der Forschung. Die wissenschaftliche Datenlage ist vielversprechend, aber noch nicht abschließend. Sie kann begleitend zum Einsatz kommen, ersetzt jedoch keine ärztliche Abklärung anhaltender Gelenkprobleme. Lass die Ursache deiner Beschwerden in jedem Fall fachärztlich klären.

Was tun, wenn ich die Katzenkralle nicht vertrage?

Treten Beschwerden wie Übelkeit oder Magendrücken auf, nimm die Katzenkralle zunächst nicht auf nüchternen Magen, sondern zu einer Mahlzeit ein, und reduziere gegebenenfalls die Dosis. Bessert sich die Verträglichkeit dadurch nicht oder treten stärkere Reaktionen auf, solltest du die Anwendung beenden. Bei anhaltenden oder ungewöhnlichen Symptomen ist der Gang zur Ärztin oder zum Arzt ratsam.

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