Warum jeder über Biofeedback in der Naturheilkunde spricht!
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Warum jeder über Biofeedback in der Naturheilkunde spricht!

Biofeedback ist eine Technik, bei der Personen dazu trainiert werden, physiologische Funktionen zu kontrollieren und zu regulieren, indem sie Echtzeitinformationen über diese Funktionen erhalten. Die Grundidee hinter Biofeedback ist, dass Menschen, wenn sie über bestimmte innere körperliche Prozesse informiert sind, lernen können, diese bewusst zu beeinflussen.

Wie funktioniert Biofeedback?

Das Verfahren verwendet elektronische Überwachungsgeräte, um sofortige Informationen über eine Vielzahl von physiologischen Prozessen zu liefern. Diese Informationen werden oft in Form von Audiosignalen, visuellen Darstellungen oder einer Kombination aus beidem präsentiert. Einige gängige Parameter, die in der Biofeedback-Therapie überwacht werden, sind:

  • Muskelspannung (Elektromyogramm, EMG)
  • Hauttemperatur (thermales Feedback)
  • Herzfrequenz und Herzfrequenzvariabilität
  • Blutdruck
  • Gehirnwellenaktivität (Elektroenzephalogramm, EEG)
  • Hautleitfähigkeit oder Schwitzreaktion (elektrodermales Feedback)

Indem sie diese Echtzeitdaten betrachten, lernen Individuen, bestimmte physiologische Funktionen zu regulieren, oft mit dem Ziel, gesundheitliche Probleme oder Beschwerden zu mindern.

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Vorteile und Anwendungen von Biofeedback

Biofeedback hat eine Vielzahl von Anwendungen und kann bei der Behandlung verschiedener Bedingungen und Störungen nützlich sein:

  1. Stress und Angst: Durch das Verständnis, wie der Körper auf Stress reagiert, können Menschen lernen, ihre Reaktionen besser zu steuern und Entspannungstechniken effektiver einzusetzen.
  2. Kopfschmerzen: Insbesondere bei Migräne und Spannungskopfschmerzen kann Biofeedback dazu beitragen, die Häufigkeit und Schwere von Kopfschmerzen zu reduzieren.
  3. Bluthochdruck: Einige Personen können ihren Blutdruck durch Biofeedback-Techniken regulieren.
  4. Chronische Schmerzen: Durch das Verständnis und die Kontrolle physiologischer Reaktionen können Schmerzpatienten ihre Wahrnehmung und Reaktion auf Schmerzen verbessern.
  5. Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS): Einige Studien haben gezeigt, dass Biofeedback, insbesondere Neurofeedback (eine Unterart, die sich auf Gehirnwellen konzentriert), bei der Behandlung von ADHS nützlich sein kann.

Tipps für diejenigen, die Biofeedback in Betracht ziehen

  • Suchen Sie einen qualifizierten Biofeedback-Therapeuten, der Erfahrung mit Ihrer speziellen Beschwerde oder Ihrem Zustand hat.
  • Erwarten Sie nicht sofortige Ergebnisse. Es kann mehrere Sitzungen dauern, bis Sie lernen, Ihre physiologischen Funktionen effektiv zu kontrollieren.
  • Kombinieren Sie Biofeedback mit anderen Therapieformen oder Techniken, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Biofeedback eine evidenzbasierte Technik ist, die Menschen dabei hilft, mehr Kontrolle über ihren Körper und ihre Gesundheit zu erlangen. Es nutzt die Kraft von Echtzeitinformationen, um das Bewusstsein für und die Kontrolle über physiologische Prozesse zu verbessern.

Nutzen & Wirkung “Biofeedback”

Biofeedback ist eine innovative therapeutische Technik, die Individuen befähigt, bewusste Kontrolle über bestimmte physiologische Funktionen zu erlangen. Das Ziel ist es, den Körper besser zu verstehen und in der Lage zu sein, sich selbst zu regulieren, um Gesundheitsprobleme zu vermindern oder zu verhindern. Nachfolgend finden Sie eine detaillierte Untersuchung des Nutzens und der Wirkungen von Biofeedback.

Nutzen von Biofeedback

  1. Selbstwahrnehmung und -kontrolle: Mit Biofeedback können Personen ihre Körperreaktionen in Echtzeit sehen und somit besser verstehen. Dies fördert die Selbstwahrnehmung und ermöglicht es den Menschen, bewusste Anpassungen vorzunehmen, um gesundheitliche Herausforderungen zu bewältigen.
  2. Nicht-invasiv: Eine der Hauptattraktionen von Biofeedback ist, dass es nicht-invasiv ist. Es werden keine Medikamente oder invasiven Verfahren verwendet, was es zu einer bevorzugten Option für diejenigen macht, die einen natürlicheren Ansatz zur Heilung suchen.
  3. Individualisierte Therapie: Die Technik kann an die individuellen Bedürfnisse jedes Patienten angepasst werden, was sie vielseitig und für eine Vielzahl von Beschwerden effektiv macht.

Wirkung von Biofeedback

  1. Reduzierung von Stress und Angst: Durch das Verständnis der Körpersignale können Menschen erkennen, wann sie gestresst oder ängstlich sind. Mit Biofeedback können sie lernen, diese Reaktionen zu kontrollieren und effektive Entspannungstechniken anzuwenden.
  2. Schmerzmanagement: Die Fähigkeit, Muskelspannung und andere körperliche Reaktionen zu kontrollieren, kann helfen, chronische Schmerzen zu lindern.
  3. Blutdruckregulierung: Indem sie lernen, wie sich ihre Atmung und Herzfrequenz auf ihren Blutdruck auswirken, können einige Menschen ihren Blutdruck ohne Medikamente regulieren.
  4. Verbesserung der Gehirnfunktion: Neurofeedback, eine Form des Biofeedback, kann helfen, Gehirnwellenmuster zu regulieren, was besonders bei Bedingungen wie ADHS nützlich sein kann.
  5. Bewältigung von Schlafstörungen: Durch das Verständnis und die Regulierung der körperlichen Reaktionen können einige Menschen ihre Schlafmuster verbessern.

Tipps zur Anwendung von Biofeedback

  1. Wählen Sie den richtigen Therapeuten: Nicht alle Anbieter haben den gleichen Hintergrund oder die gleiche Erfahrung. Es ist wichtig, einen Therapeuten zu wählen, der in Biofeedback geschult ist und Erfahrung mit Ihrer speziellen Beschwerde oder Ihrem Zustand hat.
  2. Seien Sie geduldig: Die Beherrschung der Biofeedback-Techniken kann Zeit in Anspruch nehmen. Seien Sie geduldig mit sich selbst und dem Prozess.
  3. Kombinieren Sie mit anderen Therapien: Biofeedback kann in Kombination mit anderen Therapieformen, wie Meditation, kognitive Verhaltenstherapie oder Medikation, besonders effektiv sein.

Zusammengefasst ist Biofeedback eine leistungsstarke Technik, die Menschen dabei helfen kann, mehr über ihren eigenen Körper zu lernen und ihn effektiv zu regulieren. Es bietet eine nicht-invasive Möglichkeit, eine Vielzahl von Gesundheitsproblemen zu behandeln und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.

Arten & Varianten

Biofeedback ist eine therapeutische Technik, die es Menschen ermöglicht, physiologische Funktionen durch Echtzeitdaten besser zu verstehen und zu kontrollieren. Es gibt verschiedene Arten und Varianten von Biofeedback, abhängig von den spezifischen physiologischen Signalen, die gemessen werden. Jede Art hat ihre speziellen Anwendungen und Vorteile.

Arten & Varianten von Biofeedback

  1. Elektromyogramm (EMG)
    • Beschreibung: Dieses Verfahren misst die elektrische Aktivität in den Muskeln. Ein EMG zeigt die Muskelaktivität in Form von Graphen, Tönen oder Zahlen.
    • Anwendung: Es wird hauptsächlich eingesetzt, um Muskelspannung und -entspannung zu messen und ist besonders nützlich bei der Behandlung von Bedingungen wie Spannungskopfschmerzen, Rückenschmerzen und Inkontinenz.
  2. Thermales Biofeedback
    • Beschreibung: Dabei wird die Hauttemperatur gemessen. Ein Rückgang der Hauttemperatur ist oft ein Zeichen von Stress, während ein Anstieg auf Entspannung hinweisen kann.
    • Anwendung: Es wird häufig bei Migräne und Raynaud-Krankheit eingesetzt.
  3. Elektrodermales Feedback (EDR)
    • Beschreibung: Dies misst die Leitfähigkeit der Haut, welche mit Schwitzen verbunden ist. Es kann Änderungen in der emotionalen und physiologischen Erregung aufzeigen.
    • Anwendung: Dieser Typ wird oft bei der Behandlung von Angststörungen und posttraumatischen Belastungsstörungen eingesetzt.
  4. Herzfrequenzvariabilitäts-Biofeedback (HRV)
    • Beschreibung: HRV misst die Variationen zwischen aufeinanderfolgenden Herzschlägen. Es gibt Hinweise auf den Stresszustand und das emotionale Wohlbefinden einer Person.
    • Anwendung: Es wird verwendet, um Stress, Bluthochdruck und einige Herzerkrankungen zu behandeln.
  5. Neurofeedback (EEG-Biofeedback)
    • Beschreibung: Bei diesem Ansatz wird die Gehirnwellenaktivität gemessen. Die Patienten erhalten Feedback über bestimmte Arten von Gehirnwellen (z. B. Alpha-, Beta-, Delta-Wellen), damit sie lernen können, diese zu modulieren.
    • Anwendung: Dieser Typ ist besonders nützlich bei der Behandlung von Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Epilepsie, Depression und anderen Zuständen.
  6. Atmungsbiofeedback
    • Beschreibung: Misst die Atemfrequenz und das Atemmuster.
    • Anwendung: Es kann helfen, Stress, Panikstörungen und einige Herzprobleme zu behandeln.

Tipps bei der Auswahl einer Biofeedback-Methode:

  • Bedarfsanalyse: Bestimmen Sie zuerst, welches gesundheitliche Problem Sie angehen möchten. Einige Methoden eignen sich besser für bestimmte Zustände als andere.
  • Fachkundige Beratung: Konsultieren Sie einen Biofeedback-Therapeuten, um herauszufinden, welche Methode am besten zu Ihren individuellen Bedürfnissen passt.
  • Offenheit: Seien Sie offen dafür, verschiedene Methoden auszuprobieren, um herauszufinden, welche für Sie am effektivsten ist.

Insgesamt bietet Biofeedback eine Vielzahl von Arten und Varianten, die auf die spezifischen Bedürfnisse und Zustände eines Individuums zugeschnitten sind. Es ist eine vielseitige Therapie mit dem Potenzial, vielen Menschen in verschiedenen Aspekten ihrer Gesundheit zu helfen.

Schritt für Schritt Anleitung – Anwendung “Biofeedback”

Die Anwendung von Biofeedback beinhaltet einen interaktiven Prozess, bei dem sowohl der Therapeut als auch der Patient eng zusammenarbeiten. Die genaue Vorgehensweise kann je nach verwendetem Gerät und spezifischem gesundheitlichen Anliegen variieren. Hier ist eine allgemeine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Anwendung von Biofeedback:

Schritt 1: Erstbewertung

  1. Ein Biofeedback-Therapeut wird eine gründliche Erstbewertung durchführen, um die spezifischen Bedürfnisse und Ziele des Patienten zu bestimmen.
  2. Es werden Fragen zum aktuellen Gesundheitszustand, Medikamenten, Lebensgewohnheiten und Ernährung gestellt.

Schritt 2: Auswahl des passenden Biofeedback-Geräts

  1. Basierend auf der Erstbewertung wird der Therapeut das am besten geeignete Biofeedback-Gerät auswählen.
  2. Zum Beispiel: EMG für Muskelspannungsprobleme, thermales Biofeedback für Migräne oder EEG für neurologische Probleme.

Schritt 3: Anbringen der Sensoren

  1. Der Therapeut wird Sensoren oder Elektroden an den entsprechenden Stellen des Körpers des Patienten anbringen.
  2. Diese Sensoren messen spezifische physiologische Funktionen und übertragen die Daten an ein Biofeedback-Gerät.

Schritt 4: Dateninterpretation

  1. Der Patient erhält Echtzeit-Feedback über einen Computerbildschirm, Lautsprecher oder Lichter.
  2. Zum Beispiel kann ein steigender Ton eine Zunahme der Muskelspannung anzeigen, während ein abfallender Ton Entspannung anzeigt.

Schritt 5: Training und Anpassung

  1. Basierend auf dem erhaltenen Feedback wird der Patient durch verschiedene Techniken und Übungen geführt, um die gemessenen Funktionen zu kontrollieren.
  2. Dies kann Entspannungstechniken, Atemübungen oder kognitive Strategien beinhalten.
  3. Der Therapeut wird dem Patienten helfen, sich der Veränderungen bewusst zu werden und zu lernen, wie er sie in den gewünschten Zustand versetzen kann.

Schritt 6: Üben und Verstärken

  1. Wie bei jeder neuen Fähigkeit ist regelmäßiges Üben entscheidend.
  2. Mit der Zeit wird der Patient besser darin, die gelernten Techniken außerhalb der Biofeedback-Sitzungen anzuwenden.

Schritt 7: Nachbewertung und Folgebesuche

  1. Nach mehreren Sitzungen wird der Therapeut den Fortschritt des Patienten überprüfen und die Notwendigkeit weiterer Sitzungen bewerten.

Tipps für eine erfolgreiche Biofeedback-Anwendung:

  1. Geduld und Beständigkeit: Es kann mehrere Sitzungen dauern, bis deutliche Verbesserungen bemerkt werden. Es ist wichtig, geduldig zu sein und die Praxis regelmäßig fortzusetzen.
  2. Aktive Teilnahme: Der Erfolg von Biofeedback hängt stark von der aktiven Beteiligung und dem Engagement des Patienten ab.
  3. Tägliches Üben: Üben Sie die erlernten Techniken täglich, um die Fähigkeit zur Selbstregulation zu festigen.
  4. Offene Kommunikation: Halten Sie den Therapeuten über Veränderungen, Fortschritte oder Bedenken auf dem Laufenden.

Zusammenfassend ermöglicht Biofeedback den Menschen, ein besseres Verständnis und Kontrolle über ihre physiologischen Funktionen zu erlangen. Mit Anleitung, Geduld und Praxis können viele Menschen von dieser Therapie profitieren und ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden verbessern.

Mögliche Alternativen

Biofeedback ist eine effektive Methode zur Selbstregulation und Bewusstseinssteigerung von körperlichen Funktionen. Es gibt jedoch auch alternative Ansätze und Therapieformen, die ähnliche Ziele verfolgen. Im Folgenden sind einige dieser Alternativen aufgeführt, zusammen mit Erklärungen und Tipps zu deren Anwendung:

Mögliche Alternativen zu Biofeedback:

  1. Meditation und Achtsamkeit:
    • Erklärung: Diese Praktiken fördern die Selbstwahrnehmung und das Bewusstsein für den gegenwärtigen Moment. Durch regelmäßige Meditation können Menschen ihre Reaktion auf Stress reduzieren und ihre allgemeine Gesundheit verbessern.
    • Tipps: Beginnen Sie mit kurzen Sitzungen von 5-10 Minuten täglich und erhöhen Sie die Dauer schrittweise. Es gibt zahlreiche geführte Meditationen und Apps, die Anfängern helfen können.
  2. Progressive Muskelentspannung:
    • Erklärung: Eine Technik, bei der verschiedene Muskelgruppen nacheinander angespannt und dann entspannt werden. Sie hilft, ein Bewusstsein für körperliche Empfindungen und Unterschiede zwischen Anspannung und Entspannung zu entwickeln.
    • Tipps: Starten Sie mit den Füßen und arbeiten Sie sich bis zum Kopf vor. Konzentrieren Sie sich auf das Gefühl jeder Muskelgruppe während der Anspannung und Entspannung.
  3. Tiefenatmung:
    • Erklärung: Tiefes, bewusstes Atmen kann das autonome Nervensystem beruhigen und Stress abbauen.
    • Tipps: Atmen Sie tief in den Bauch ein und spüren Sie, wie sich Ihre Bauchdecke hebt. Halten Sie den Atem kurz an und atmen Sie langsam und vollständig aus.
  4. Hypnotherapie:
    • Erklärung: Die Hypnotherapie nutzt den Zustand der Trance, um Verhaltensänderungen und Heilung zu fördern.
    • Tipps: Suchen Sie einen qualifizierten Hypnotherapeuten, um sicherzustellen, dass die Therapie sicher und effektiv ist.
  5. Yoga und Tai Chi:
    • Erklärung: Diese körperlichen Praktiken kombinieren Bewegung, Atmung und Meditation, um das Gleichgewicht von Körper und Geist zu fördern.
    • Tipps: Es gibt verschiedene Stile und Schwierigkeitsgrade, also finden Sie einen Kurs, der zu Ihrem Fitnesslevel und Ihren Interessen passt.
  6. Kognitive Verhaltenstherapie (KVT):
    • Erklärung: Die KVT hilft Menschen, schädliche Denkmuster zu erkennen und durch produktivere Alternativen zu ersetzen.
    • Tipps: Wenn Sie denken, dass Ihre Reaktionen auf Stress oder andere Lebensereignisse teilweise auf negativen Denkmustern beruhen, kann eine KVT hilfreich sein.

Generelle Tipps bei der Auswahl einer Alternative:

  • Eigene Bedürfnisse kennen: Jeder Mensch ist einzigartig. Was für den einen funktioniert, funktioniert möglicherweise nicht für den anderen. Experimentieren Sie mit verschiedenen Techniken, um herauszufinden, was für Sie am besten funktioniert.
  • Kombinieren: Man kann Biofeedback auch mit einer oder mehreren der genannten Alternativen kombinieren, um die besten Ergebnisse zu erzielen.
  • Beratung: Konsultieren Sie einen Fachmann oder Therapeuten, um mehr über die geeignetsten Methoden für Ihre individuellen Bedürfnisse zu erfahren.

Zusammenfassend gibt es viele Alternativen zu Biofeedback, die darauf abzielen, das Bewusstsein zu erhöhen und die Selbstregulation zu verbessern. Es lohnt sich, verschiedene Optionen zu erkunden, um die beste Methode für die individuellen Bedürfnisse und Ziele zu finden.

Leser des Artikels Interessierten sich auch für folgende Produkte

Biofeedback ist ein Bereich, der eine Vielzahl von Geräten und Produkten umfasst, die dazu beitragen, physiologische Funktionen besser zu verstehen und zu regulieren. Leser, die sich für Biofeedback interessieren, könnten auch an den folgenden Produkten interessiert sein:

1. Biofeedback-Geräte für den Heimgebrauch:

  • Erklärung: Diese Geräte bieten eine einfache Möglichkeit, die Körperfunktionen zu Hause zu überwachen, etwa Herzfrequenz, Muskelspannung oder Hauttemperatur.
  • Tipp: Bei der Auswahl eines Geräts für den Heimgebrauch ist es wichtig, Rezensionen zu lesen und ein Gerät zu wählen, das für die spezifischen Bedürfnisse geeignet ist.

2. Wearables mit Biofeedback-Funktion:

  • Erklärung: Es gibt Wearables wie Smartwatches oder Fitness-Tracker, die Biofeedback-Funktionen bieten, z.B. durch Überwachung der Herzfrequenzvariabilität.
  • Tipp: Achten Sie auf die Akkulaufzeit, Genauigkeit und die damit verbundenen Apps, um das Beste aus Ihrem Wearable herauszuholen.

3. Neurofeedback-Systeme:

  • Erklärung: Diese Systeme spezialisieren sich auf das EEG-Biofeedback und helfen bei der Regulierung der Gehirnwellenaktivität.
  • Tipp: Neurofeedback kann komplex sein; eine Einweisung oder Schulung kann hilfreich sein, um die beste Nutzung zu gewährleisten.

4. Software und Apps für Biofeedback:

  • Erklärung: Es gibt spezielle Software und Apps, die mit Biofeedback-Geräten kompatibel sind und visuelles oder akustisches Feedback geben.
  • Tipp: Suchen Sie nach Programmen mit einer benutzerfreundlichen Oberfläche und guten Schulungsmaterialien.

5. Entspannungs- und Meditations-CDs/DVDs:

  • Erklärung: Diese können in Kombination mit Biofeedback genutzt werden, um Entspannungstechniken zu erlernen und zu vertiefen.
  • Tipp: Wählen Sie Materialien, die von anerkannten Experten auf dem Gebiet erstellt wurden.

6. Bücher über Biofeedback:

  • Erklärung: Es gibt viele Bücher, die Techniken, Anwendungen und die Wissenschaft hinter Biofeedback erläutern.
  • Tipp: Beginnen Sie mit einem Einführungsbuch und vertiefen Sie dann Ihre Kenntnisse mit spezialisierteren Werken.

Generelle Tipps beim Kauf von Biofeedback-Produkten:

  • Forschung und Überprüfung: Bevor Sie in ein Produkt investieren, sollten Sie Rezensionen lesen und sicherstellen, dass es Ihre spezifischen Anforderungen erfüllt.
  • Beratung: Es kann hilfreich sein, einen Biofeedback-Therapeuten oder -Fachmann zu konsultieren, um Empfehlungen für geeignete Produkte zu erhalten.
  • Training: Einige Produkte erfordern eine gewisse Schulung oder Einarbeitung, um sie effektiv zu nutzen. Nehmen Sie sich die Zeit, sich mit Ihrem Produkt vertraut zu machen.

Zusammengefasst gibt es viele Produkte auf dem Markt, die für diejenigen nützlich sein können, die sich für Biofeedback interessieren. Die Auswahl des richtigen Produkts hängt von den individuellen Bedürfnissen, dem Budget und den gewünschten Ergebnissen ab.

Häufige Leserfragen zum Thema “Biofeedback”

1. Was genau ist Biofeedback und wie funktioniert es?

Biofeedback ist eine nicht-invasive Methode, die Menschen ermöglicht, Informationen über physiologische Funktionen zu erhalten, um sie bewusst zu steuern und zu regulieren. Durch den Einsatz von Sensoren, die an den Körper angeschlossen werden, werden Daten wie Herzfrequenz, Muskelspannung, Hautleitfähigkeit und Gehirnwellen erfasst. Diese Daten werden dann in Echtzeit auf einem Monitor angezeigt. Durch dieses direkte Feedback können die Nutzer lernen, wie sie ihre körperlichen Reaktionen beeinflussen können, um beispielsweise Stress zu reduzieren, Schmerzen zu lindern oder andere gesundheitliche Vorteile zu erzielen.

2. Ist Biofeedback sicher und gibt es Nebenwirkungen?

Ja, Biofeedback gilt im Allgemeinen als sicher. Da es eine nicht-invasive Technik ist, gibt es minimale Risiken bei seiner Anwendung. Die meisten Menschen erleben keine Nebenwirkungen. Allerdings sollten Personen, die unter bestimmten medizinischen Bedingungen leiden oder bestimmte Medikamente einnehmen, vor Beginn einer Biofeedback-Therapie ihren Arzt konsultieren. Es ist wichtig zu betonen, dass Biofeedback keine Ersatztherapie ist, sondern oft in Kombination mit anderen Therapien verwendet wird.

3. Wie unterscheidet sich Neurofeedback von Biofeedback?

Während Neurofeedback eine Form von Biofeedback ist, konzentriert es sich speziell auf die Gehirnaktivität. Bei der Neurofeedback-Therapie werden Elektroden auf die Kopfhaut gelegt, um die elektrische Aktivität des Gehirns, also das EEG (Elektroenzephalogramm), zu messen. Anhand dieser Informationen können Patienten lernen, bestimmte Gehirnwellenmuster zu fördern oder zu reduzieren. Das kann bei Bedingungen wie ADHS, Schlafstörungen oder sogar Epilepsie nützlich sein. Im Gegensatz dazu kann das allgemeine Biofeedback eine Vielzahl von körperlichen Funktionen umfassen, nicht nur die Gehirnaktivität.

4. Wie viele Biofeedback-Sitzungen werden normalerweise benötigt, um Ergebnisse zu sehen?

Die Anzahl der benötigten Biofeedback-Sitzungen variiert je nach Individuum und dem spezifischen Problem oder Ziel. Einige Menschen können bereits nach einer einzigen Sitzung Veränderungen bemerken, während andere mehrere Sitzungen benötigen, um die Techniken effektiv zu erlernen und Ergebnisse zu sehen. Im Durchschnitt benötigen die meisten Menschen zwischen 5 und 10 Sitzungen. Es ist wichtig, mit einem qualifizierten Biofeedback-Therapeuten zu arbeiten und realistische Erwartungen zu haben. Mit der Zeit und Übung können die gelernten Techniken auch ohne das Feedback-Gerät angewendet werden.

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