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Anzeichen für Neurodermitis

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Anzeichen für Neurodermitis

Neurodermitis ist eine Hauterkrankung, die häufig bei Kindern vorkommt. Auch Erwachsene können unter schuppender und juckender Haut leiden. Niemand braucht Angst zu haben, dass diese Krankheit sehr plötzlich auftritt. Es gibt verschiedene Warnzeichen, die eine Veranlagung für diese Krankheit zeigen können. Diese Warnzeichen werden als Stigmata bezeichnet.

Optische Warnzeichen

Neurodermitis zeigt sich in verschiedenen Hautbildern. Daher sollten optische Warnzeichen nicht ignoriert werden. Diese Zeichen sind nicht immer eindeutig. Sie können nur einen ersten Indiz liefern. Neurodermitis-Erkrankte können keines, eines oder mehrere Anzeichen aufweisen.

Trockene Haut, stark verhornte Stellen um Körperhärchen speziell an den Oberarmen oder feine, weiße Schuppen an Oberarmen, Rumpf und Wangen können körperliche Anzeichen sein. Dazu zählen auch kalte, rot-blau angelaufene Hände, gereizte Brustwarzen und tieferliegende Hautlinien. Im Gesicht kann die Mundpartie sehr blass sein, die Augenbrauen ausgedünnt erscheinen, die Unterlider eine doppelte Lidfalte besitzen. Zudem neigen Ohrläppchen und Mundwinkel dazu, einzureißen.

Allgemeine Anzeichen auf der Haut

Neben den optischen Anzeichen reagiert die Haut sehr auffällig bei einer vorliegenden Neurodermitis. Ein spitzer Gegenstand erzeugt auf der Haut keine Rötung, sondern diese wird weißlich-blass. Dies nennt man weißer Dermographismus. Die Haut juckt bei Stress und Schweiß sowie beim Kontakt mit Schurwolle. Der Erkrankte kann eine Metallunverträglichkeit bis hin zur Allergie entwickeln. Die Haut ist anfällig für Infektionen durch Bakterien, Pilze und Viren.

Ärztliche Abklärung einer Neurodermitis

Treten Warnzeichen auf, müssen sie nicht automatisch von einer Neurodermitis ausgehen. Dies ist letztendlich durch einen Hautarzt abzuklären. Dieser wird nach Bestätigung einer Neurodermitis die Therapie mit Ihnen besprechen. Die trockene Haut wird behandelt, um einer Ausbreitung des Hautausschlages bei einem Schub vorzubeugen. Leider ist noch nicht vollständig geklärt, wieso sich eine Neurodermitis überhaupt entwickelt.

Die Hauterkrankung kann vererbt werden, wenn beide Elternteile damit zu kämpfen haben. Daher ist sicher, dass Neurodermitis eine genetische Komponente besitzt. Doch nicht jeder mit erblicher Vorbelastung leidet automatisch unter Neurodermitis. Umweltfaktoren und Psyche besitzen ebenfalls Anteil daran. Viele Erkrankte besitzen eine Überempfindlichkeit gegen Allergene, bei deren Kontakt Ekzeme auf der Haut gebildet werden.

Auch wenn hauptsächlich Kinder unter Neurodermitis leiden, kann diese Hauterkrankung auch bei Erwachsenen Vorkommen und jederzeit heilen. Die Betroffenen werden jedoch lebenslang empfindliche Haut besitzen.

Neurodermitis, Diabetes, Krebs | Ernährungs-Docs

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Jan Oliver Frickehttps://www.vitaes.de
Als überzeugter Naturheiler , schreibe ich gerne über Gesundheitsthemen. Ich bin der Überzeugung das viel Heilkraft in den unbehandelten Naturprodukten liegt und das man durch einfache Verhaltensweisen, wie Ernährung und Bewegung zum Teil auf Medikamente verzichten kann.

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