Leinöl – Anwendung und Wirkung

Leinöl aus Leinsamen Wirkung Anwendung Heilkraft
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Leinöl – Anwendung und Wirkung

Aus Leinsamen wird das Leinöl gewonnen, das für den Verzehr durch kalte Pressung gewonnen wird. Frisches Öl ist goldgelb und schmeckt leicht nussig.

Wirkung

Das Öl birgt von allen anderen Speiseölen den höchsten Anteil an der lebenswichtigen Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure (ALA). Diese Omega-3-Fettsäure ist für den Körper lebenswichtig und sollte in der Ernährung nicht fehlen.

Die hochwertige Alpha-Linolensäure zersetzt sich allerdings besonders rasch ( zwei bis drei Monate). Es riecht und schmeckt dadurch schnell ranzig-bitter. Wichtig ist es deshalb, die Leinsamen – unter Abschluss von Sauerstoff und Licht – sehr schonend zu pressen und das gewonnene Öl zu Hause stets gut verschlossen sowie kühl und dunkel, am besten im Kühlschrank zu lagern.

Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend (bei Arthrose und Neurodermitis) außerdem regulierend auf den Blutzuckerspiegel sowie günstig auf die Blutfettwerte. Ein Mangel daran kann sich in Herz-Kreislauf-Problemen, entzündlichen Krankheiten oder Sehstörungen äußern. Auch wird Leinsamenöl zu äußeren Anwendung bei Neurodermitis verwendet.

Lagerung

Wichtig ist, dass zersetzte Omega-3-Fettsäuren nicht mehr gesund, sondern im Gegenteil schädlich wirken. Es ist daher ausschließlich für die kalte Küche (Salate, oder als Zugabe zum Müsli) geeignet und sollte auf keinen Fall zum Braten oder Backen verwendet werden. Kaufen Sie es nur in kleinen Portionseinheiten, die Sie möglichst binnen eines Monats verbrauchen, und achten Sie auf die richtige Lagerung im Kühlschrank.

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