Andorn - Wirkung & Anwendung - Wirkstoffe der Pflanze
Andorn - Wirkung & Anwendung - Wirkstoffe der Pflanze Werner Spiess/shutterstock.com

Andorn – Wirkung & Anwendung – Wirkstoffe der Pflanze

Bist du auf der Suche nach einem natürlichen Weg, um deine Gesundheit und dein Wohlbefinden zu verbessern? Hast du schon von Andorn gehört, weißt aber nicht genau, was es ist und wie es dir helfen kann? Du weißt es vielleicht nicht, aber Andorn wird seit der Antike als pflanzliches Heilmittel für eine Vielzahl von Beschwerden verwendet. In diesem Artikel gehen wir auf die Wirkstoffe des Andorns ein und erklären, wie sie zusammenwirken, um die Gesundheit zu fördern. Außerdem gehen wir auf einige weitere Anwendungsmöglichkeiten von Andorn ein und geben Tipps, wo du Produkte mit dieser wohltuenden Pflanze findest. Wenn du also mehr über diese Heilpflanze erfahren möchtest, lies weiter!

Lateinische Bezeichnung:
Marrubium Vulgare L.
Lippenblütengewächse, Lamiaceae (Labiatae)

Volksnamen:
Mauer-Andorn, Weißer Andorn, Weißer Dorant

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Pflanzenteil Verwendung für Arzneimittel:
Blühendes Kraut

Drogenbezeichnung:
Andornkraut=Marrubii Herba (früher Herba Marrubii)

Botanik:

Anbau und Ernte:

Inhaltsstoffe und Wirkstoffe:
Marrubiin (Bitterstoff), ätherisches Öl, Gerbstoffe, Schleim

Heilwirkung & Anwendung:
Wirksames Mittel gegen Durchfälle verschiedenster Ursache, Appetitanregendes Mittel, Gutes Mittel bei Husten. Chronische Bronchitis, Magenentzündung, Gastritis, Darmentzündung, Gallenschwäche, Leberfunktionsschwäche, Anämie, Abwehrschwäche, Steigerung des Immunsystems, Kreislaufschwäche, nervöse Herzstörungen, Menstruation,  Schlecht heilende Wunden, Geschwüre, Ekzeme

Hausmittel:

Gewürz:

Nebenwirkungen:

Rezept:

Häufige Leserfrafen zum Thema

Für was ist Andorn gut?

Wenn Sie unter schleimbelegten Bronchien, einer trägen Magen-Darm-Tätigkeit oder Verdauungsstörungen leiden, so kann Andorn (Marrubium vulgare) Abhilfe schaffen. Bei Atemwegserkrankungen wird Andorn gerne als pflanzliches Mittel zur Erleichterung des Abhustens von Schleim eingesetzt, da es leicht schleimlösend wirkt und somit den Sekretauswurf aus den Bronchien fördert. Ebenso kurbelt es die Magen-Darm-Tätigkeit an und hilft so bei Völlegefühl oder Blähungen. Aufgrund seiner natürlichen Wirkung gegen die genannten Krankheiten wurde der Andorn 2018 sogar zur Arzneipflanze des Jahres gekürt.

Ist Andorn giftig?

Beim gewöhnlichen Andorn handelt es sich um eine Pflanze, die bisher keinerlei Nebenwirkungen bei Konsumenten herbeiführte. Obwohl die Wirkung schon seit mehr als 2000 Jahren dokumentiert wird. Sie gilt also als essbar. Andorn enthält lediglich natürliche Bitterstoffe, ätherische Öle, Schleim, Harze, Wachse und Gerbstoffe. Deshalb wird die Pflanze oft ungerechter Weise verkannt.

Wie schmeckt Andorntee?

Aufgrund der bitteren Eigenschaft des Andorns, besitzt der Andorntee einen sehr bitteren und leicht scharfen Geschmack. Vom süßlichen Geruch darf man sich hier zuvor nicht täuschen lassen. Am besten mischt man den Andorntee mit anderen Teesorten oder gibt etwas Honig hinzu, so lässt es sich sogar für Kinder besser genießen als manch anderer Hustensaft.

Wie sieht die Pflanze Andorn aus?

Der gewöhnliche Andorn ist eine krautige Pflanze. Die Stängel sind innen hohl und außen filzig behaart. Die Blätter sind breit eiförmig bis kreisförmig und an der Unterseite ebenfalls behaart, außerdem am Rand unregelmäßig gezähnt. Diese wachsen gegenständig als Blattpaare und können bis zu 2cm erreichen. Während der Blütezeit in den Sommermonaten erstrahlen die weißen Blüten und ordnen sich in kugeligen Scheinquirlen an. Die gesamte Pflanze kann bis zu 60cm Höhe erreichen.

Für was ist Ehrenpreistee gut?

Bei zahlreichen Erkrankungen möchte man sich gerne mit bewährten Hausmitteln aushelfen. Benötigt man etwas Entzündungshemmendes, Schleimlösendes und Antioxidatives, kann der Ehrenpreistee eine gute Wahl sein. Bei Erkältungen zum Beispiel hat sich dieser Tee bewährt, da er die Erkältungssymptome lindern und für freie Atemwege sorgen kann. Ebenso soll dieser Tee beruhigend und harntreibend wirken.

Für was ist Tausendgüldenkraut gut?

Tausendgüldenkraut wird häufig zu Tee oder Tropfen verarbeitet. Da es Bittermittel enthält, kann es gegen Appetitlosigkeit helfen sowie Blähungen und Völlegefühl lindern. Denn das Tausengüldenkraut fördert die Verdauung indem es die Bildung der Verdauungssäfte anregt. Außerdem wirkt es wie andere Heilpflanzen auch entzündungshemmend und gilt als stärkend für das Immunsystem.

Wo wächst Andornkraut?

Das Andornkraut als der obere Teil der Andornpflanze, wächst weit verbreitet auf trockenen Ton- und Lehmböden. Vorwiegend findet man das Kraut sowohl in Mittel- und Nordeuropa als auch vom Mitteleerraum bis Zentralasien. Aber auch in Australien sowie Nord- und Südamerika wurde die Andornpflanze bereits beim Wachsen gesichtet. Vermutlich wurde die Pflanze dorthin verschleppt.

Was ist Andornkraut?

Bei Andornkraut handelt es sich um die getrockneten, blühenden oberirdischen Teile der Andornpflanze und ist eines der wichtigsten Heilkräuter überhaupt. Ebenso wie der gewöhnliche Andorn hat Andornkraut Wirkstoffe mit schleimlösenden, schmerzlindernden und antibakteriellen Eigenschaften. Ebenso kann es bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt werden. Verarbeitet steht Andornkraut als Fertigarzneimittel, ein Extrakt in Form von Bronchialtropfen, und als Frischpflanzenpresssaft zur Verfügung.

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