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Den Haarfarben auf der Spur

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Den Haarfarben auf der Spur

Die Haarfarbe eines Menschen gehört zu den auffälligsten Körpermerkmalen. Ob jemand blond, brünett oder schwarzhaarig ist, entscheidet ein Protein: Melanin. Die Haarzellen bilden es an ihren Wurzeln in den Follikeln. Wenn das Haar wächst, nimmt es den Farbstoff mit. Sonnenlicht, Salzwasser und andere Einflüsse können die natürliche Haarfarbe jedoch auch nachträglich noch modifizieren.

Die beiden Grund-Haarfarben

Melanin existiert in zwei verschiedenen Varianten. Das kleine Phäomelanin ist es für blonde und rote Töne verantwortlich und enthält Schwefel. Im Gegensatz dazu führt eine höhere Konzentration an Eumelanin zu schwarzen und braunen Nuancen. Weißes Haar entsteht durch die Abwesenheit von Melanin, das neben den Haaren auch die Haut und die Iris der Augen färbt. Die Haarfarbe geht deshalb tendenziell mit bestimmten Hauteigenschaften einher.

Wie viel Phäomelanin und Eumelanin die Zellen der Haare herstellen, ist genetisch festgelegt. Die Gene befinden sich auf den Chromosomen im Inneren des Zellkerns. Dabei stammt jeweils eine Hälfte vom Vater und von der Mutter. Nicht nur die Art des Pigments (Phäomelanin oder Eumelanin) ist von Person zu Person verschieden: Auch die Konzentration der Farbstoffe schwankt.

Graue Haare

Einzelne graue Haare können auf jedem Kopf vorkommen. Mit zunehmendem Alter treten sie jedoch systematisch auf und nehmen Haar für Haar den ganzen Kopf ein. Dabei färbt sich ein einzelnes Haar nicht um, sondern es fällt auf natürliche Weise aus. Das nachwachsende Haar besitzt dann kein Farbpigment mehr.

Tyrosin ist ein Protein-Baustein (eine Aminosäure), der auch in den Melaninen vorkommt, und muss vom Körper selbst hergestellt werden. Im Alter nimmt die Produktion ab und infolgedessen fehlt den Follikeln das Melanin.

Glanz und Struktur der Haare

Die Gene, die über die Haarfarbe entscheiden, bestimmen nicht über die Struktur der Haare oder über ihren Glanz. Aus diesem Grund können zum Beispiel Locken unabhängig davon auftreten. Auch die Art der Locken oder Wellen kann variieren. Die grundsätzliche Haarstruktur ist zum Teil ebenfalls genetisch, doch sie hängt auch von der Pflege des Haars ab.

Bestehen die Haare aus einer gleichmäßigen Schicht aus Schuppen, die flach anliegt, reflektieren sie das Licht stärker und glänzen. Sind die Haare hingegen angeraut, bilden die Schuppen keine glatte Struktur und das Licht wird abgelenkt. Die kleinen Schluchten auf der Oberfläche des Haares schlucken einen Teil des Lichts und lassen es matt erscheinen.

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Jan Oliver Fricke
Jan Oliver Frickehttps://www.vitaes.de
Als überzeugter Naturheiler , schreibe ich gerne über Gesundheitsthemen. Ich bin der Überzeugung das viel Heilkraft in den unbehandelten Naturprodukten liegt und das man durch einfache Verhaltensweisen, wie Ernährung und Bewegung zum Teil auf Medikamente verzichten kann.

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