Der umfassende Ratgeber zu Bluthochdruck Ursachen, Behandlung und Ernährungstipps
Der umfassende Ratgeber zu Bluthochdruck Ursachen, Behandlung und Ernährungstipps

Der umfassende Ratgeber zu Bluthochdruck: Ursachen, Behandlung und Ernährungstipps

Bedeutung von Bluthochdruck und dessen Auswirkungen auf die Gesundheit

Bluthochdruck, medizinisch als Hypertonie bekannt, ist eine der häufigsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen weltweit. Die Bedeutung von Bluthochdruck kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, da er langfristig zu schwerwiegenden Gesundheitsproblemen führen kann. Er ist ein bedeutender Risikofaktor für die Entwicklung von Herzkrankheiten, Schlaganfällen, Nierenversagen und anderen lebensbedrohlichen Zuständen. Die Tücke an Bluthochdruck liegt darin, dass er oft jahrelang unbemerkt bleibt, da er selten spürbare Symptome verursacht. Dies hat ihm den Beinamen „der stille Killer“ eingebracht.

Die Auswirkungen von Bluthochdruck auf die Gesundheit sind vielfältig und tiefgreifend. Er schädigt die Blutgefäße und führt zu Ablagerungen in den Arterien (Arteriosklerose), was den Blutfluss zum Herzen und anderen lebenswichtigen Organen behindern kann. Dies erhöht die Arbeitsbelastung des Herzens und kann im Laufe der Zeit zu Herzschwäche führen. Darüber hinaus kann Bluthochdruck die Nierenfunktion beeinträchtigen und zur Entwicklung einer chronischen Nierenerkrankung beitragen.

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Kurzer Überblick über den Inhalt des Artikels

In diesem Artikel widmen wir uns umfassend dem Thema Bluthochdruck. Wir beginnen mit einer detaillierten Betrachtung der Ursachen von Bluthochdruck und erkunden, wie genetische Faktoren, Lebensstil und bestimmte medizinische Bedingungen zu dieser Bedingung beitragen können. Anschließend untersuchen wir verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, einschließlich medikamentöser Therapien, natürlicher Heilmethoden und der Bedeutung von psychologischer Betreuung und Stressmanagement.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Macht der Ernährung. Wir bieten praktische Tipps und Strategien, wie eine angepasste Ernährung helfen kann, den Blutdruck zu senken und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu minimieren. Zudem beleuchten wir, welche Rolle präventive Maßnahmen und Lebensstiländerungen spielen, um Bluthochdruck vorzubeugen oder bestehenden Bluthochdruck zu managen.

Durch diesen Artikel möchten wir Ihnen nicht nur fundiertes Wissen vermitteln, sondern Sie auch motivieren, proaktiv Ihre Gesundheit in die Hand zu nehmen. Es ist unser Ziel, Ihnen die Werkzeuge und das Verständnis zu geben, um Bluthochdruck effektiv zu begegnen und ein langes, gesundes Leben zu führen.

Verstehen von Bluthochdruck

Definition und Klassifizierung von Bluthochdruck

Bluthochdruck, auch bekannt als arterielle Hypertonie, ist ein Zustand, bei dem der Druck in den Arterien dauerhaft erhöht ist. Der Blutdruck wird in Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) gemessen und setzt sich aus zwei Werten zusammen: dem systolischen und dem diastolischen Wert. Der systolische Wert beschreibt den Druck, wenn das Herz Blut in die Arterien pumpt, während der diastolische Wert den Druck angibt, wenn das Herz zwischen den Schlägen ruht.

Die Klassifizierung von Bluthochdruck erfolgt typischerweise wie folgt:

  • Normal: Systolisch unter 120 mmHg und diastolisch unter 80 mmHg
  • Erhöht: Systolisch zwischen 120-129 mmHg und diastolisch unter 80 mmHg
  • Hypertonie Stufe 1: Systolisch zwischen 130-139 mmHg oder diastolisch zwischen 80-89 mmHg
  • Hypertonie Stufe 2: Systolisch 140 mmHg oder höher oder diastolisch 90 mmHg oder höher
  • Hypertensive Krise: Systolisch über 180 mmHg und/oder diastolisch über 120 mmHg, was sofortige medizinische Aufmerksamkeit erfordert.

Statistiken und Relevanz für die öffentliche Gesundheit

Bluthochdruck ist ein weltweites Gesundheitsproblem. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) leiden weltweit etwa 1,13 Milliarden Menschen an Bluthochdruck, viele davon in Entwicklungsländern. Bluthochdruck trägt wesentlich zur Last der Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei und ist der führende Risikofaktor für vorzeitige Todesfälle und Behinderungen weltweit. Die frühzeitige Erkennung, Behandlung und Kontrolle von Bluthochdruck ist entscheidend, um die Risiken für schwerwiegende Folgeerkrankungen wie Herzinfarkte, Schlaganfälle und Nierenversagen zu minimieren.

Hauptursachen und Risikofaktoren für Bluthochdruck

Die genauen Ursachen von Bluthochdruck sind oft komplex und multifaktoriell. Es gibt jedoch mehrere anerkannte Risikofaktoren, die zur Entwicklung dieser Erkrankung beitragen können:

  • Genetische Faktoren: Eine familiäre Vorgeschichte von Bluthochdruck erhöht das Risiko.
  • Lebensstilfaktoren: Übergewicht, mangelnde körperliche Aktivität, eine salzreiche Ernährung, übermäßiger Alkoholkonsum und Rauchen.
  • Alter: Das Risiko für Bluthochdruck steigt mit dem Alter.
  • Geschlecht: Männer sind in jüngeren Jahren häufiger betroffen, aber das Risiko gleicht sich im Alter zwischen den Geschlechtern an.
  • Stress: Langfristiger Stress kann zu einem Anstieg des Blutdrucks führen.
  • Chronische Erkrankungen: Diabetes, Nierenkrankheiten und Schlafapnoe können das Risiko für Bluthochdruck erhöhen.

Ein umfassendes Verständnis dieser Faktoren ist entscheidend, um effektive präventive Strategien zu entwickeln und Bluthochdruck erfolgreich zu managen. Die Identifizierung und Modifikation von Risikofaktoren durch Lebensstiländerungen und, wenn nötig, medikamentöse Therapie, sind Schlüsselaspekte im Kampf gegen Bluthochdruck und dessen Folgeerkrankungen.

Ursachen von Bluthochdruck

Bluthochdruck ist eine multifaktorielle Erkrankung, die durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst wird. Ein tieferes Verständnis dieser Ursachen kann dabei helfen, wirksame Präventions- und Behandlungsstrategien zu entwickeln.

Genetische Faktoren

Die Vererbung spielt bei der Entstehung von Bluthochdruck eine bedeutende Rolle. Personen mit einer Familienanamnese von Bluthochdruck sind einem höheren Risiko ausgesetzt, selbst daran zu erkranken. Wissenschaftliche Studien haben verschiedene Gene identifiziert, die mit einem erhöhten Blutdruckrisiko in Verbindung stehen. Diese genetischen Faktoren beeinflussen unter anderem die Natriumretention, die Steifigkeit der Arterien und die Aktivität des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems, welches eine zentrale Rolle in der Regulation des Blutdrucks spielt. Obwohl genetische Prädispositionen nicht veränderbar sind, bietet das Wissen darum die Möglichkeit, durch frühzeitige Interventionen und Lebensstilanpassungen das Risiko zu minimieren.

Lebensstilfaktoren

Ernährung

Eine unausgewogene Ernährung, insbesondere eine hohe Aufnahme von Natrium (Salz), geringe Aufnahme von Kalium sowie ein Übermaß an gesättigten Fetten und Zucker, kann den Blutdruck erhöhen. Die Reduktion von Salz in der Ernährung und der Verzehr von einer Vielzahl von Obst und Gemüse, die reich an Kalium sind, können helfen, den Blutdruck zu senken.

Bewegungsmangel

Regelmäßige körperliche Aktivität stärkt das Herz, sodass es mit weniger Anstrengung Blut pumpen kann, was den Druck auf die Arterien senkt. Ein sitzender Lebensstil hingegen trägt zur Gewichtszunahme und zur Erhöhung des Blutdrucks bei.

Stress

Chronischer Stress kann zu einem vorübergehenden Anstieg des Blutdrucks führen. Außerdem könnten Menschen unter Stress ungesunde Verhaltensweisen wie schlechte Ernährung, Rauchen oder Alkoholkonsum verstärken, die indirekt den Blutdruck beeinflussen.

Medizinische Bedingungen und Medikamente

Verschiedene medizinische Zustände können Bluthochdruck verursachen oder verschlimmern. Dazu gehören:

  • Nierenerkrankungen: Die Nieren spielen eine Schlüsselrolle bei der Regulierung des Blutdrucks. Erkrankungen oder Störungen der Nieren können zu einer unzureichenden Ausscheidung von Salz und Wasser führen, was den Blutdruck erhöht.
  • Schlafapnoe: Diese Erkrankung, gekennzeichnet durch wiederholte Atemstillstände während des Schlafs, kann zu nächtlichen Blutdruckspitzen führen.
  • Diabetes: Insbesondere Typ 2 Diabetes kann zur Schädigung der Arterien führen, was den Blutdruck erhöht.
  • Hormonelle Störungen: Erkrankungen wie das Cushing-Syndrom oder Hyperthyreose können ebenfalls Bluthochdruck verursachen.

Zudem können bestimmte Medikamente wie entzündungshemmende Schmerzmittel (NSAIDs), Kortikosteroide, einige Antidepressiva und Verhütungsmittel den Blutdruck erhöhen.

Die Identifikation und das Management dieser Ursachen sind essenziell für die Prävention und Behandlung von Bluthochdruck. Durch eine Kombination aus medizinischer Behandlung und Änderungen des Lebensstils können Betroffene ihren Blutdruck wirksam kontrollieren und das Risiko von Komplikationen reduzieren.

Behandlungsmöglichkeiten für Bluthochdruck

Die Behandlung von Bluthochdruck erfordert oft einen multifaktoriellen Ansatz, der sowohl medikamentöse als auch nicht-medikamentöse Strategien umfasst. Ziel ist es, den Blutdruck zu senken, um das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen Komplikationen zu minimieren.

Medikamentöse Behandlungen

Die Auswahl der Medikamente zur Behandlung von Bluthochdruck richtet sich nach dem Ausmaß der Erkrankung, dem Vorhandensein von Begleiterkrankungen und individuellen Faktoren. Häufig eingesetzte Medikamentengruppen umfassen:

  • ACE-Hemmer (Angiotensin-Converting-Enzyme-Hemmer): Diese Medikamente helfen, die Blutgefäße zu erweitern und den Blutdruck zu senken.
  • Angiotensin-Rezeptor-Blocker (ARBs): Sie wirken ähnlich wie ACE-Hemmer, indem sie die Wirkung bestimmter Chemikalien, die die Blutgefäße verengen, blockieren.
  • Diuretika: Auch bekannt als “Wassertabletten”, helfen sie, überschüssiges Salz und Wasser aus dem Körper zu entfernen, was den Blutdruck senkt.
  • Beta-Blocker: Diese Medikamente reduzieren die Herzfrequenz und die Belastung des Herzens.
  • Kalziumkanalblocker: Sie entspannen die Blutgefäßmuskulatur und senken den Blutdruck.

Die Behandlung muss möglicherweise im Laufe der Zeit angepasst werden, um den Blutdruck effektiv zu kontrollieren.

Natürliche und alternative Heilmethoden

Neben der medikamentösen Therapie können natürliche und alternative Methoden unterstützend wirken:

  • Ernährungsumstellung: Eine salzarme Ernährung, reich an Obst, Gemüse und fettarmen Milchprodukten (DASH-Diät) kann den Blutdruck signifikant senken.
  • Körperliche Aktivität: Regelmäßige moderate bis intensive körperliche Aktivität kann den Blutdruck reduzieren.
  • Gewichtsmanagement: Gewichtsverlust bei Übergewicht kann den Blutdruck senken.
  • Nahrungsergänzungsmittel: Kalium, Magnesium und Omega-3-Fettsäuren können positive Effekte auf den Blutdruck haben. Es ist jedoch wichtig, die Einnahme solcher Nahrungsergänzungsmittel vorab mit einem Arzt abzusprechen.

Die Rolle der Stressreduktion und psychologischen Betreuung

Stressmanagement ist ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung von Bluthochdruck. Chronischer Stress kann zu einem Anstieg des Blutdrucks führen. Methoden zur Stressreduktion umfassen:

  • Entspannungstechniken: Techniken wie tiefe Atmung, Meditation, progressive Muskelentspannung oder Yoga können helfen, den Stresspegel zu senken.
  • Psychologische Beratung: Gesprächstherapien können dabei helfen, Stressoren zu identifizieren und zu bewältigen.
  • Zeitmanagement: Eine bessere Organisation des Tagesablaufs kann helfen, Stress zu reduzieren.

Eine Kombination aus diesen Behandlungsansätzen kann dazu beitragen, den Blutdruck effektiv zu senken und die Gesundheit langfristig zu verbessern. Es ist wichtig, einen Behandlungsplan zu entwickeln, der individuell auf den Patienten abgestimmt ist, und regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen durchzuführen, um den Therapieerfolg zu überwachen.

Die Macht der Ernährung

Eine gesunde Ernährung spielt eine entscheidende Rolle bei der Prävention und Behandlung von Bluthochdruck. Durch bewusste Ernährungsentscheidungen können Sie Ihren Blutdruck natürlich senken und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringern.

Grundlagen der blutdruckfreundlichen Ernährung

Eine blutdruckfreundliche Ernährung basiert auf dem Verzehr von vollwertigen, nährstoffreichen Lebensmitteln, die niedrig in gesättigten Fetten, Cholesterin und Natrium sind. Die DASH-Diät (Dietary Approaches to Stop Hypertension) ist ein hervorragendes Beispiel für einen Ernährungsplan, der speziell darauf ausgelegt ist, den Blutdruck zu senken. Die Grundprinzipien umfassen:

  • Reichlich Obst und Gemüse
  • Vollkornprodukte
  • Fettarme oder fettfreie Milchprodukte
  • Magere Proteine, einschließlich Fisch und pflanzliche Proteine
  • Begrenzung von rotem Fleisch, Salz (Natrium) und zuckerhaltigen Getränken
  • Gesunde Fette, wie sie in Nüssen, Samen und Olivenöl vorkommen

Spezifische Lebensmittel, die helfen, den Blutdruck zu senken

Einige Lebensmittel sind besonders wirksam bei der Senkung des Blutdrucks. Dazu gehören:

  • Blattgrünes Gemüse: Spinat, Grünkohl und Rucola sind reich an Kalium, das hilft, die Auswirkungen von Natrium im Körper zu mildern und den Blutdruck zu regulieren.
  • Beeren: Insbesondere Blaubeeren enthalten Flavonoide, die nachweislich den Blutdruck senken.
  • Rote Beete: Sie sind reich an Nitrat, das im Körper zu Stickstoffmonoxid umgewandelt wird, einem Molekül, das die Blutgefäße erweitert und den Blutdruck senkt.
  • Hafer: Beta-Glucan, ein löslicher Ballaststoff in Hafer, kann dabei helfen, den Blutdruck zu reduzieren.
  • Knoblauch und Zwiebeln: Sie enthalten Verbindungen, die die Blutgefäße erweitern können, was den Blutdruck senkt.
  • Dunkle Schokolade: Kakao enthält Flavonoide, die den Blutdruck senken können, allerdings sollte der Konsum aufgrund des hohen Zucker- und Fettgehalts in Maßen erfolgen.

Ernährungspläne und -strategien

Um eine blutdruckfreundliche Ernährung langfristig umzusetzen, sind folgende Strategien hilfreich:

  • Natrium reduzieren: Streben Sie an, weniger als 2.300 Milligramm (etwa ein Teelöffel) Salz pro Tag zu konsumieren, idealerweise sogar weniger als 1.500 Milligramm für Menschen mit hohem Blutdruck.
  • Portionskontrolle: Achten Sie auf die Portionsgrößen, um eine übermäßige Kalorienaufnahme zu vermeiden, die zu Gewichtszunahme und erhöhtem Blutdruck führen kann.
  • Regelmäßige Mahlzeiten: Planen Sie Ihre Mahlzeiten im Voraus, um sicherzustellen, dass Sie eine ausgewogene Zufuhr von Nährstoffen erhalten und ungesunden Snacks widerstehen können.
  • Lesen Sie Nährwertangaben: Werden Sie sich der Inhaltsstoffe und Nährwerte der Lebensmittel bewusst, die Sie konsumieren, um eine bessere Kontrolle über Ihre Natrium- und Gesamtkalorienaufnahme zu haben.

Indem Sie diese Ernährungsprinzipien in Ihren Alltag integrieren, können Sie einen signifikanten Beitrag zur Senkung Ihres Blutdrucks leisten und Ihre allgemeine Gesundheit verbessern.

Präventive Maßnahmen und Lebensstiländerungen

Die Prävention und das Management von Bluthochdruck erfordern nicht nur eine medizinische Behandlung, sondern auch eine aktive Beteiligung an gesunden Lebensstiländerungen. Durch die Implementierung präventiver Maßnahmen und die Anpassung des Lebensstils kann das Risiko für Bluthochdruck deutlich gesenkt werden.

Wichtigkeit der regelmäßigen Überwachung des Blutdrucks

Die regelmäßige Überwachung des Blutdrucks ist entscheidend, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen und entsprechend darauf reagieren zu können. Eine Selbstmessung zu Hause kann dabei helfen, den Blutdruck im Auge zu behalten und ist besonders wichtig für Menschen mit hohem Risiko für Bluthochdruck oder die bereits an Bluthochdruck leiden. Diese regelmäßigen Messungen bieten wertvolle Informationen für den behandelnden Arzt, um die Effektivität der Behandlung zu beurteilen und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.

Bewegung und körperliche Aktivität

Regelmäßige körperliche Aktivität ist eine der effektivsten Methoden zur Senkung und Kontrolle des Blutdrucks. Moderate bis intensive Aktivitäten wie schnelles Gehen, Joggen, Schwimmen oder Radfahren für mindestens 150 Minuten pro Woche können den Blutdruck signifikant senken. Körperliche Aktivität stärkt das Herz, sodass es effizienter Blut pumpen kann, was zu einer Senkung des Drucks in den Arterien führt. Darüber hinaus hilft Bewegung beim Gewichtsmanagement, verbessert die Insulinsensitivität und verringert Stress – alles Faktoren, die zur Kontrolle des Blutdrucks beitragen.

Gewichtsmanagement und dessen Einfluss auf den Blutdruck

Übergewicht und Fettleibigkeit sind wichtige Risikofaktoren für die Entwicklung von Bluthochdruck. Jedes zusätzliche Kilogramm Körpergewicht kann den Blutdruck erhöhen und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigern. Die Reduzierung des Körpergewichts um nur 5-10% kann bereits eine signifikante Senkung des Blutdrucks bewirken. Gewichtsmanagement durch eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung ist daher ein zentraler Bestandteil der Prävention und Behandlung von Bluthochdruck.

Zusammenfassend sind regelmäßige Überwachung des Blutdrucks, Bewegung und Gewichtsmanagement essenzielle Säulen in der Prävention und Behandlung von Bluthochdruck. Diese Maßnahmen, kombiniert mit einer gesunden Ernährung und der Vermeidung von Risikofaktoren wie Rauchen und übermäßigem Alkoholkonsum, können einen großen Beitrag zur Senkung des Blutdrucks und zur Verbesserung der allgemeinen Gesundheit leisten.

Häufige Leserfragen zum Thema Bluthochdruck

Wie kann ich meinen Blutdruck ohne Medikamente senken?

Die Senkung des Blutdrucks ohne Medikamente ist durch eine Kombination aus gesunden Lebensstiländerungen möglich. Dazu gehören:

  • Ernährungsumstellung: Eine natriumarme, kaliumreiche Ernährung, wie die DASH-Diät, kann den Blutdruck senken. Reduzieren Sie die Aufnahme von verarbeiteten Lebensmitteln, die oft viel Salz enthalten, und erhöhen Sie den Verzehr von frischem Obst und Gemüse.
  • Regelmäßige Bewegung: Mindestens 150 Minuten moderate bis intensive körperliche Aktivität pro Woche, wie schnelles Gehen oder Radfahren, können den Blutdruck signifikant reduzieren.
  • Gewichtsverlust: Wenn Sie übergewichtig sind, kann bereits eine geringe Gewichtsabnahme einen großen Unterschied machen. Jedes verlorene Kilogramm kann helfen, Ihren Blutdruck zu senken.
  • Stressmanagement: Techniken zur Stressbewältigung, wie tiefe Atemübungen, Meditation oder Yoga, können den Blutdruck senken.
  • Alkohol in Maßen: Ein übermäßiger Alkoholkonsum kann den Blutdruck erhöhen. Beschränken Sie den Alkoholkonsum auf moderate Mengen.

Kann der Verzehr von Knoblauch wirklich den Blutdruck senken?

Ja, Knoblauch wird seit Langem für seine gesundheitlichen Vorteile geschätzt, einschließlich seiner Fähigkeit, den Blutdruck zu senken. Untersuchungen haben gezeigt, dass Knoblauch die Produktion von Stickstoffmonoxid im Körper erhöht, was dazu beiträgt, die Blutgefäße zu erweitern und den Blutdruck zu senken. Für die besten Ergebnisse wird empfohlen, regelmäßig frischen Knoblauch oder Knoblauchpräparate in die Ernährung einzubauen.

Wie wirkt sich Alkohol auf den Blutdruck aus?

Alkohol kann kurzfristig zu einem vorübergehenden Anstieg des Blutdrucks führen. Langfristiger und übermäßiger Alkoholkonsum ist jedoch mit einem dauerhaft erhöhten Blutdruck verbunden. Es wird empfohlen, den Alkoholkonsum auf zwei Drinks pro Tag für Männer und einen Drink pro Tag für Frauen zu beschränken, um das Risiko für Bluthochdruck zu minimieren.

Kann Bluthochdruck vollständig geheilt werden?

Während Bluthochdruck in vielen Fällen nicht vollständig geheilt werden kann, ist es möglich, die Erkrankung mit einer Kombination aus Medikamenten, Lebensstiländerungen und Ernährungsumstellungen effektiv zu managen. In einigen Fällen, besonders wenn der Bluthochdruck durch Übergewicht oder einen spezifischen Lebensstilfaktor verursacht wurde, kann eine signifikante Verbesserung des Lebensstils zu einer Normalisierung des Blutdrucks führen.

Gibt es natürliche Nahrungsergänzungsmittel, die bei Bluthochdruck helfen?

Es gibt verschiedene natürliche Nahrungsergänzungsmittel, die zur Senkung des Blutdrucks beitragen können, darunter:

  • Magnesium: Kann helfen, die Blutgefäße zu entspannen und den Blutdruck zu senken.
  • Omega-3-Fettsäuren: Fischöl und Flachsöl, reich an Omega-3, können zur Senkung des Blutdrucks beitragen.
  • Kalium: Unterstützt die Balance des Natriumgehalts im Körper und hilft, den Blutdruck zu regulieren.
  • Coenzym Q10 (CoQ10): Kann zur Senkung des systolischen und diastolischen Blutdrucks beitragen.

Bevor Sie jedoch Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, sollten Sie dies mit einem Arzt besprechen, um sicherzustellen, dass sie sicher und geeignet für Ihre spezifische Situation sind.

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