
Eberwurz – Die vergessene Heilpflanze der Alpen: Warum unsere Großmütter auf diese Wurzel schworen
Eberwurz – Die vergessene Heilpflanze der Alpen, die heute wiederentdeckt wird
Hoch oben auf sonnigen Bergwiesen, zwischen Kalkfelsen und kargen Matten, wächst eine Pflanze, deren silbrig schimmernde Blüten wie kleine Sonnen auf dem Boden liegen. Die Eberwurz, auch Silberdistel oder Wetterdistel genannt, gehört zu den faszinierendsten Heilpflanzen des Alpenraums. Jahrhundertelang galt sie als Schutzpflanze gegen Krankheit, Unwetter und böse Mächte. Heute erlebt sie in der Naturheilkunde ein bemerkenswertes Comeback.
Ihr Geheimnis liegt in einer einzigartigen Kombination aus ätherischen Ölen, Bitterstoffen und Inulin, die schon den Mönchen des Mittelalters bekannt war. Verdauungsbeschwerden, Hautleiden, Erkältungen und innere Unruhe zählen zu den klassischen Anwendungsgebieten. In einer Zeit, in der viele Menschen sanfte, pflanzliche Alternativen zur Schulmedizin suchen, rückt die Eberwurz wieder in den Fokus von Heilpraktikern, Phytotherapeuten und bewussten Gesundheitsinteressierten. Dieser Beitrag zeigt, was hinter der traditionsreichen Pflanze steckt und wie sie sich sinnvoll und sicher anwenden lässt.
Was ist Eberwurz?
Die Eberwurz, botanisch Carlina acaulis, gehört zur Familie der Korbblütler und ist eine mehrjährige, distelartige Pflanze. Charakteristisch sind die bodennahe Blattrosette mit tief eingeschnittenen, dornigen Blättern und die auffällige, silbrig-weiße Blüte, die fast stängellos direkt auf dem Boden sitzt. Ihren Namen „Wetterdistel“ verdankt sie einer botanischen Besonderheit: Bei Feuchtigkeit schließen sich die Hüllblätter, bei trockenem Wetter öffnen sie sich wieder – ein natürliches Barometer.
Verbreitet ist die Eberwurz vor allem in den Alpen, Karpaten, Pyrenäen und in den Mittelgebirgen Mittel- und Südeuropas. Sie liebt kalkhaltige, magere Böden auf sonnigen Hängen und Bergwiesen. In Deutschland steht sie unter Naturschutz, das wilde Sammeln ist verboten. Für die Naturheilkunde wird daher ausschließlich Material aus kontrolliertem Anbau oder aus der Apotheke verwendet. Als Heildroge dient die Wurzel, die im Herbst geerntet, gereinigt und getrocknet wird.
Geschichte und Mythologie der Eberwurz
Kaum eine Heilpflanze ist so eng mit Mythen und Volksglauben verwoben wie die Eberwurz. Im Mittelalter galt sie als Schutzpflanze schlechthin. Getrocknete Wurzeln wurden über Türen gehängt, um Haus und Stall vor Blitzschlag, Hexerei und Seuchen zu bewahren. Der Legende nach soll Karl der Große die Pflanze entdeckt haben, als ein Engel ihm in einer Pestepidemie die heilenden Kräfte der Wurzel offenbarte – daher auch der alte Name „Karlsdistel“.
In der Klostermedizin, insbesondere bei Hildegard von Bingen und Paracelsus, war die Eberwurz ein geschätztes Heilmittel gegen Verdauungsleiden, Fieber und Hautkrankheiten. Die Mönche nutzten sie als Tonikum und Verdauungshilfe. Bauern glaubten, dass die Pflanze das Vieh vor Krankheiten schütze, und trugen Stücke der Wurzel als Amulett bei sich. Dieses überlieferte Wissen ist heute Grundlage vieler phytotherapeutischer Anwendungen und zeigt, wie tief die Eberwurz in der europäischen Heiltradition verwurzelt ist.
Inhaltsstoffe und ihre Wirkung auf den Körper
Die heilende Kraft der Eberwurz beruht auf einer fein abgestimmten Mischung wertvoller Pflanzenstoffe. An erster Stelle steht das ätherische Öl, das den charakteristischen Hauptbestandteil Carlinaoxid enthält. Dieser Stoff besitzt nachweislich antibakterielle und pilzhemmende Eigenschaften und ist maßgeblich für die Wirkung gegen Infektionen verantwortlich.
Hinzu kommt Inulin, ein löslicher Ballaststoff, der die Darmflora unterstützt und die Verdauung reguliert. Bitterstoffe regen die Produktion von Magensäure und Gallenflüssigkeit an und fördern dadurch den Appetit sowie die Fettverdauung. Gerbstoffe wirken zusammenziehend, entzündungshemmend und wundheilend – sowohl auf Schleimhäuten als auch auf der Haut. Schließlich enthalten Harze und Flavonoide zusätzliche entzündungsmodulierende und antioxidative Eigenschaften. Im Zusammenspiel ergeben diese Inhaltsstoffe ein breites therapeutisches Profil, das sowohl innerlich als auch äußerlich genutzt werden kann.
Gesundheitliche Wirkungen der Eberwurz
Die Eberwurz zählt zu jenen Pflanzen, die gleich auf mehreren Ebenen wirken. Ihre verdauungsfördernden Eigenschaften sind in der Volksmedizin besonders hoch geschätzt. Durch die Kombination aus Bitter- und Gerbstoffen regt sie die Verdauungssäfte an, lindert Völlegefühl und unterstützt die Leber-Galle-Funktion.
Auch ihre entzündungshemmende Wirkung ist bemerkenswert. Studien deuten darauf hin, dass Carlinaoxid gegen bestimmte Bakterien und Pilze aktiv ist und somit bei Entzündungen im Mund-Rachen-Raum oder auf der Haut unterstützend eingesetzt werden kann. Darüber hinaus besitzt die Eberwurz harntreibende Eigenschaften und wird traditionell zur Durchspülung der Harnwege genutzt.
Nicht zuletzt überzeugt sie als Hautpflanze: Abkochungen der Wurzel werden bei Ekzemen, schlecht heilenden Wunden und unreiner Haut angewendet. Die Kombination aus antibakteriellen und zusammenziehenden Wirkstoffen fördert die Regeneration und beruhigt gereizte Hautpartien.
Anwendungsgebiete in der Naturheilkunde
In der modernen Naturheilkunde findet die Eberwurz bei einem breiten Spektrum an Beschwerden Anwendung. Im Vordergrund stehen Verdauungsprobleme wie Blähungen, Völlegefühl, Appetitlosigkeit und leichte Magenkrämpfe. Auch bei Gallenbeschwerden und zur Unterstützung der Leberfunktion kommt sie zum Einsatz.
Bei Erkältungen, Bronchitis und Halsentzündungen wirkt sie schleimlösend und antibakteriell. Traditionell wird sie zudem bei leichten Harnwegsinfektionen zur Durchspülungstherapie genutzt. In der äußeren Anwendung hilft sie bei Hautunreinheiten, Akne, Ekzemen und kleineren Wunden. Nicht zuletzt gilt sie als mildes Nervenmittel, das bei innerer Unruhe und Anspannung ausgleichend wirken kann – ein Aspekt, der in der heutigen stressgeplagten Gesellschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Eberwurz richtig zubereiten
Die Qualität der verwendeten Droge ist entscheidend für die Wirksamkeit. In Apotheken und Kräuterhandlungen erhält man getrocknete, geschnittene Eberwurzwurzel, die sich zu Tee, Tinktur, Umschlägen oder Badezusätzen verarbeiten lässt.
Für einen Tee übergießt man einen Teelöffel der getrockneten Wurzel mit 250 Millilitern kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten zugedeckt ziehen. Eine Tinktur entsteht durch Ansetzen der zerkleinerten Wurzel in 40-prozentigem Alkohol für etwa zwei Wochen. Für Umschläge und Bäder wird eine stärkere Abkochung hergestellt, indem zwei Esslöffel Wurzel in einem halben Liter Wasser fünfzehn Minuten gekocht werden. Wichtig ist stets eine moderate Dosierung, da die enthaltenen Bitterstoffe in hohen Mengen Magenreizungen auslösen können.
Eberwurz innerlich anwenden
Innerlich wird die Eberwurz vor allem als Tee oder Tinktur eingesetzt. Eine bis maximal zwei Tassen Tee täglich, eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten getrunken, regen die Verdauung an und unterstützen die Magen-Darm-Funktion. Bei Tinkturen genügen zehn bis zwanzig Tropfen, verdünnt in etwas Wasser, bis zu dreimal täglich.
In Kombination mit anderen Heilpflanzen entfaltet die Eberwurz oft eine noch harmonischere Wirkung. Bei Verdauungsbeschwerden harmoniert sie hervorragend mit Fenchel, Anis oder Kümmel. Bei Erkältungen ergänzen Thymian und Holunderblüten ihre antibakteriellen Eigenschaften. Zur Nervenberuhigung lässt sie sich mit Melisse oder Lavendel kombinieren. Eine dauerhafte Einnahme über mehrere Wochen sollte jedoch immer mit einem erfahrenen Therapeuten abgestimmt werden.
Eberwurz äußerlich anwenden
Die äußere Anwendung der Eberwurz hat in der Volksmedizin eine lange Tradition. Besonders bewährt ist sie bei unreiner Haut, Ekzemen, Flechten und schlecht heilenden Wunden. Ein einfaches Rezept: Zwei Esslöffel getrocknete Wurzel in einem halben Liter Wasser fünfzehn Minuten köcheln lassen, abseihen und abkühlen. Mit einem sauberen Tuch als Umschlag auf die betroffenen Stellen legen und mehrmals täglich erneuern.
Für Gesichtswaschungen bei unreiner Haut eignet sich ein schwächer dosierter Sud, der morgens und abends aufgetragen wird. Sitzbäder mit Eberwurz können bei leichten Entzündungen im Intimbereich unterstützend wirken. Auch als Zusatz zu Vollbädern entfaltet die Pflanze ihre hautberuhigenden Eigenschaften – ideal nach anstrengenden Tagen oder bei stressbedingten Hautreaktionen.
Tipps zur Sammlung und Verwendung
Da die Eberwurz in Deutschland, Österreich und der Schweiz streng geschützt ist, ist das eigenmächtige Sammeln in der Natur nicht erlaubt. Wer die Pflanze verwenden möchte, sollte auf Ware aus kontrolliertem Bio-Anbau, aus Apotheken oder seriösen Kräuterhandlungen zurückgreifen. Dort wird die Wurzel fachgerecht geerntet, geprüft und getrocknet, sodass eine gleichbleibende Qualität gewährleistet ist.
Wer einen eigenen Kräutergarten besitzt, kann die Eberwurz auch selbst kultivieren – sie bevorzugt sonnige, kalkhaltige Standorte und braucht Geduld, da die Wurzel erst nach mehreren Jahren erntereif ist. Beim Kauf sollte auf einen aromatischen Geruch, eine feste Struktur und eine helle Schnittfläche geachtet werden. Lagerung erfolgt trocken, lichtgeschützt und gut verschlossen.
Nebenwirkungen und Gegenanzeigen
Trotz ihrer sanften Wirkung ist die Eberwurz kein harmloses Hausmittel. In hohen Dosen können die ätherischen Öle Magenreizungen, Übelkeit oder Kopfschmerzen hervorrufen. Menschen mit empfindlichem Magen, Magengeschwüren oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen sollten vorsichtig sein.
Während Schwangerschaft und Stillzeit wird von der Anwendung abgeraten, da keine ausreichenden Daten zur Sicherheit vorliegen. Auch bei Kindern unter zwölf Jahren ist von einer innerlichen Einnahme abzusehen. Allergische Reaktionen sind vor allem bei Korbblütler-Allergien möglich. Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, insbesondere blutverdünnende oder leberrelevante Präparate, sollte die Anwendung mit einem Arzt oder Heilpraktiker abstimmen.
Eberwurz in der modernen Phytotherapie
Die moderne Phytotherapie entdeckt die Eberwurz zunehmend neu. Aktuelle Laborstudien belegen die antimikrobielle Wirkung von Carlinaoxid gegen verschiedene Bakterien- und Pilzstämme, darunter auch multiresistente Keime. Auch antioxidative und entzündungshemmende Effekte konnten in ersten Untersuchungen nachgewiesen werden.
Noch ist die Studienlage überschaubar, doch die Forschungsergebnisse bestätigen viele traditionelle Anwendungen. In der europäischen Kräuterheilkunde wird die Eberwurz zunehmend als wertvolle Ergänzung zu bewährten Heilpflanzen wie Kamille, Schafgarbe oder Wermut betrachtet. Besonders im Hinblick auf die Suche nach natürlichen Alternativen zu synthetischen Antibiotika gewinnt sie an Bedeutung – ein spannendes Feld, das in den kommenden Jahren weiter erforscht werden dürfte.
Hilfe bei typischen Problemen und Beschwerden
Im Alltag kann die Eberwurz bei vielen kleineren Beschwerden unterstützend wirken. Bei Völlegefühl nach schweren Mahlzeiten hilft eine Tasse Eberwurztee als sanfter Verdauungsanstoß. Bei beginnenden Erkältungen, Halskratzen oder verschleimten Bronchien wirkt sie schleimlösend und antibakteriell. Hautprobleme wie Akne oder Ekzeme profitieren von regelmäßigen Umschlägen und Waschungen.
Bei nervöser Anspannung oder Einschlafproblemen entfaltet eine milde Teemischung mit Melisse und Lavendel ihre beruhigende Wirkung. Dennoch gilt: Anhaltende Beschwerden, unklare Symptome, starke Schmerzen oder hohes Fieber gehören immer in ärztliche Hand. Die Eberwurz ist eine wertvolle Ergänzung, aber kein Ersatz für eine fundierte medizinische Diagnose.
Fazit
Die Eberwurz ist weit mehr als eine hübsche Alpenblume – sie ist ein Stück lebendige Heiltradition. Ihre einzigartige Kombination aus ätherischen Ölen, Bitterstoffen und Inulin macht sie zu einer vielseitigen Heilpflanze, die Verdauung, Haut, Atemwege und Nerven gleichermaßen unterstützen kann. Gleichzeitig mahnt ihr Schutzstatus zu einem achtsamen, respektvollen Umgang mit der Natur.
Wer die Eberwurz sachgemäß und in Maßen einsetzt, entdeckt eine Pflanze von erstaunlicher Tiefe und Wirkkraft. Sie verbindet altes Wissen mit moderner Phytotherapie und erinnert daran, dass die Natur auch heute noch wertvolle Antworten auf viele gesundheitliche Fragen bereithält. Ein Gespräch mit einem erfahrenen Heilpraktiker oder Arzt hilft dabei, die richtige Anwendung für die eigenen Bedürfnisse zu finden – und die vergessene Königin der Alpen wieder in ihr verdientes Recht zu setzen.
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Häufige Leserfragen zur Eberwurz
Ist das Sammeln von Eberwurz in der Natur erlaubt?
Nein, die Eberwurz steht in Deutschland, Österreich und der Schweiz unter strengem Naturschutz. Das Ausgraben oder Sammeln in freier Natur ist verboten und wird mit Bußgeldern geahndet. Wer die Pflanze verwenden möchte, sollte ausschließlich auf Ware aus kontrolliertem Anbau, aus der Apotheke oder von seriösen Kräuterhändlern zurückgreifen. So wird nicht nur der Artenschutz gewahrt, sondern auch eine geprüfte Qualität sichergestellt.
Welcher Teil der Eberwurz wird als Heilmittel verwendet?
Als Heildroge dient ausschließlich die Wurzel, die in der Fachsprache Carlinae radix genannt wird. Sie wird im Herbst geerntet, gereinigt und anschließend schonend getrocknet. In der Wurzel sind die wertvollen Inhaltsstoffe wie Carlinaoxid, Inulin, Bitterstoffe und Gerbstoffe konzentriert. Blüten und Blätter spielen in der Heilkunde hingegen keine nennenswerte Rolle.
Wie schmeckt Eberwurztee?
Eberwurztee hat einen ausgeprägt bitter-würzigen Geschmack mit leicht harziger, erdiger Note. Für empfindliche Gaumen kann das gewöhnungsbedürftig sein. Ein kleiner Tipp: Eine Messerspitze Honig oder die Kombination mit milderen Kräutern wie Fenchel, Anis oder Melisse mildert den Geschmack angenehm ab, ohne die Wirkung zu beeinträchtigen. Gerade die Bitterstoffe sind jedoch für die verdauungsfördernde Wirkung entscheidend.
Kann man Eberwurz auch bei Erkältungen anwenden?
Ja, die Eberwurz hat sich traditionell bei beginnenden Erkältungen, Halsentzündungen und verschleimten Bronchien bewährt. Ihre antibakteriellen und schleimlösenden Eigenschaften unterstützen den Heilungsprozess auf sanfte Weise. Besonders wirkungsvoll ist eine Kombination mit Thymian, Salbei oder Holunderblüten. Bei hohem Fieber, starkem Husten oder länger anhaltenden Beschwerden sollte dennoch immer ärztlicher Rat eingeholt werden.
Wie lange darf man Eberwurz einnehmen?
Eine Einnahme über einen Zeitraum von zwei bis maximal vier Wochen gilt als unbedenklich. Danach empfiehlt sich eine Pause von mindestens einer Woche, bevor eine erneute Anwendung erfolgt. Grund dafür sind die ätherischen Öle und Bitterstoffe, die bei dauerhafter Einnahme den Magen reizen könnten. Für langfristige Anwendungen sollte stets ein erfahrener Heilpraktiker oder Phytotherapeut konsultiert werden.
Hilft Eberwurz bei Hautproblemen wirklich?
Ja, die äußere Anwendung bei Hautproblemen ist eine der traditionsreichsten Nutzungen der Eberwurz. Umschläge oder Waschungen mit einem starken Sud wirken entzündungshemmend, zusammenziehend und leicht antibakteriell. Besonders bei unreiner Haut, leichten Ekzemen oder schlecht heilenden Wunden kann sie unterstützend wirken. Bei chronischen oder schweren Hauterkrankungen ersetzt sie jedoch keine dermatologische Behandlung.
Darf Eberwurz in der Schwangerschaft angewendet werden?
Von einer Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit wird grundsätzlich abgeraten. Es liegen keine ausreichenden wissenschaftlichen Daten vor, die eine sichere Anwendung in dieser Zeit belegen. Die enthaltenen ätherischen Öle und Bitterstoffe könnten empfindlich wirken. Auch bei Kindern unter zwölf Jahren sollte die innerliche Einnahme vermieden werden. In diesen Fällen gibt es sanftere und besser erforschte Alternativen.
Welche Heilpflanzen passen gut zur Eberwurz?
Die Eberwurz lässt sich hervorragend mit anderen Heilpflanzen kombinieren, je nach gewünschter Wirkung. Bei Verdauungsbeschwerden harmoniert sie mit Fenchel, Anis, Kümmel oder Schafgarbe. Bei Erkältungen ergänzen Thymian, Salbei und Holunderblüten ihre Wirkung. Zur Nervenberuhigung bieten sich Melisse, Lavendel oder Baldrian an. Bei Hautproblemen lässt sie sich äußerlich mit Ringelblume oder Kamille kombinieren. Solche Mischungen verstärken die Gesamtwirkung und machen die Anwendung oft angenehmer.
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UIh, wie viele Fehler sind denn da drin?? Pferdebohnenbaum ist ja wohl was ganz anderes! Und die abgebildete Pflanze ist Carlina acaulis, auch falsch. Und der Giersch (Aegopodium) hat da garnichts zu suchen, ist der Artikel aus dem chinesischem übersetzt mit künstlicher Intelligenz?
Gerne nehme ich konstruktive Kritik zu Herzen, kann jedoch keinen Fehler bei der Abbildung entdecken. Auch ein Abgleich mit Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Eberwurzen) kann ich keinen Fehler feststellen. Sie können mich gerne erneut korrigieren…Vielen Dank für Ihren Beitrag mit Besten Grüßen