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Ginseng Wurzel – Wirkung & Anwendung der Wirkstoffe als Heilpflanze

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Ginseng Wurzel – Wirkung & Anwendung der Pflanze

Ginseng Wurzel – Wundermittel bei Konzentrationsschwäche und Müdigkeit

Anwendung und Wirkung der Heilpflanze Ginseng

Bei Konzentrationsschwierigkeiten, Schwäche und Müdigkeit wird zur Einnahme von Ginseng geraten. Laut Volksmedizin soll er außerdem depressive Verstimmungen und die Potenz steigern können. Nachfolgend erfahren Sie mehr über die Anwendung von Wirkung der Heilpflanze.

Was für Heilkraft befindet sich in Ginseng?

Zur Kräftigung und Stärkung bei Schwäche und Müdigkeit, bei nachlassender Konzentrations- und Leistungsfähigkeit sowie in dem Genesungszeitraum nach einer Erkrankung (Rekonvaleszenz) eignet sich das Anwenden der Wurzeln vom Echten oder Koreanischen (Panax Ginseng).

Die Hauptinhaltsstoffe der Ginsengwurzeln sind die Ginsenoside (Triterpensaponine des Dammarantyps). Als andere Wirkstoffe gelten beispielsweise ätherisches Öl, Polysaccharide, Phenolcarbonsäuren und Polyacetylene.

Dadurch ergibt sich insgesamt ein antioxidativer und antientzündlicher Effekt der Ginsengwurzeln. Die Bezeichnung “antioxidativ” beschreibt das Eliminieren der zellschädigenden aggressiven Sauerstoffverbindungen, die auch freie Radikale genannt werden.

Zudem soll Ginseng die Belastbarkeit gegenüber schädigenden Aspekten (Noxen) steigern, zum Beispiel gegenüber chemischen Schadstoffen.

Noch bei zahlreichen anderen Anwendungsbereichen kommt die heilkräftige Wurzel in der asiatischen Volksmedizin zum Einsatz. So wird angenommen, dass Ginseng beispielsweise den Alterungsprozess verlangsamt und das Immunsystem stärkt.

Weiterhin schreibt man der Heilpflanze eine Wirkung bei unterschiedlichen Gesundheitsproblemen und Erkrankungen zu, wie etwa bei Atemwegsbeschwerden, Herzkreislaufkrankheiten, Depressionen, Angstzuständen, Hitzewallungen in den Wechseljahren und Impotenz (erektile Dysfunktion).

In diesen Fällen ist die Wirksamkeit von Ginseng noch nicht genügend untersucht und nachgewiesen.

Wie erfolgt die Anwendung von Ginseng?

Um eine Tasse Ginseng-Tee zu erhalten, übergießt man zwei Gramm der getrockneten und fein geschnittenen heilkräftigen Wurzel mit ungefähr 150 Milliliter erhitztem Wasser.

Nachdem der Tee fünf bis zehn Minuten gezogen ist, wird er abgeseiht und getrunken. Es ist möglich, mehrere Male täglich eine Tasse für drei bis vier Wochen zu trinken. (Bei einem Arzneimittel beträgt die Tagesdosis zwischen drei und sechs Gramm.)

Oft werden unterschiedliche Fertigpräparate, wie etwa Ginseng-Kapseln oder -Tabletten eingenommen. Damit eine hervorragende Wirkung und Verträglichkeit erzielt wird, empfiehlt sich die Aufnahme von hochwertigen Präparaten.

Denn oft sind bei den angewendeten Mitteln ein paar bekannte Nebenwirkungen der Heilwurzel angesichts der schlechten pharmazeutischen Qualität festgestellt worden.

Des Weiteren gelten bei den Billigpräparaten die wirkungsvollen Ginsenoside im Normalfall als unterdosiert oder es gibt Fälschungen, welche überhaupt nicht über Ginseng verfügen.

Aufgrund dessen sollten lediglich qualitativ hochwertige Präparate verwendet werden. Für die Anwendung und Dosierung empfiehlt es sich, unbedingt die Packungsbeilage zu lesen oder den Arzt oder Apotheker zu fragen.

Was für Nebenwirkungen kann Ginseng hervorrufen?

Generell gilt Ginseng beim kurzzeitigen Anwenden in der empfohlenen Dosierung als sicher.

Es kann gelegentlich zu Schlaflosigkeit kommen. Zudem ist es möglich, dass bei längerer Anwendung allergische Hautreaktionen auftreten.

Überdies kann in Einzelfällen die Aufnahme von Ginseng Nebenwirkungen wie Durchfall, Appetitlosigkeit, Juckreiz, Hautausschlag, Schwindel, Kopfschmerzen, Ausbleiben der Regelblutung, Vaginalblutungen, Ödeme, Anstieg oder Abfall beim Blutdruck oder Herzrasen auslösen.

Auf was ist beim Anwenden von Ginseng zu achten?

Aufgrund von fehlenden wissenschaftlichen Arbeiten zu Langzeitwirkungen empfiehlt es sich, die Ginsengwurzel höchstens ein Vierteljahr anzuwenden.

Man kann nach einer Pause von mehr als zwei Monaten die Zubereitungen der Heilpflanze erneut einnehmen. Bei Heranwachsenden sowie im Lauf der Schwangerschaft und der Stillzeit ist es wichtig, auf das Anwenden der Heilpflanze zu verzichten.

Denn hier gibt es noch keine Studien zur Unbedenklichkeit.

Es liegen jedoch Hinweise vor, dass Ginseng auf den Blutdruck und den Blutzuckerspiegel Einfluss nimmt. Wer an Bluthochdruck oder Diabetes leidet, sollte daher vor der Einnahme der Heilwurzel mit dem Arzt Rücksprache halten.

Eventuell gibt es bei Ginseng Wechselwirkungen mit unterschiedlichen Arzneimitteln, wie beispielsweise die Gerinnungshemmer Phenprocoumon oder Warfarin.

Allgemein gilt, dass beim Einnehmen von irgendwelchen Medikamenten vor dem Anwenden der Heilpflanze mit dem Arzt gesprochen werden sollte.

Was gibt es noch Wissenswertes über Ginseng?

Der Echte oder Koreanische Ginseng (Panax Ginseng) stammt aus Ostasien. Dessen Verwandten sind der Amerikanische (Panax quinquefolius), der Chinesische (Panax pseudoginseng) und der Sibirische (Eleutherococcus senticosus).

Entsprechend ihren Bezeichnungen kommen diese aus Amerika, China und Russland. Alle vier Arten der Wurzeln werden arzneilich eingesetzt, wobei die höchste Wirkung der Panax Pseudoginseng erzielt.

Beim Echten Ginseng geht es um ein ausdauerndes Staudengewächs, welches eine Höhe von 80 Zentimetern erreichen und im Endstand vier lang stielige, fünfzählig gefingerte Blätter tragen kann.

In Dolden angeordnet sowie klein und weiß-grünlich sind die Blüten. Die spindelförmige Wurzel mit einer geteilten Spitze, welche mit einer menschlichen Form vergleichbar ist, wird arzneilich verwendet.

Das Präparat, welches hierzulande erhältlich ist, wird oft aus China und Korea importiert. Das Ziehen der Wurzeln benötigt viel Zeit und Pflege, was deren hohen Preis rechtfertigt. Auf dem Markt gibt es den Roten und Weißen Ginseng.

Beim Letzteren wäscht und trocknet man nach der Ernte sofort die Wurzel, woraufhin diese ihre weiße Farbe behält. Nach dem Ernte erfolgt das Brühen der Wurzeln beim Roten Ginseng werden für mehrere Stunden gebrüht.

Dann werden sie beim Trocknen hornartig und rötlich. Trotz der verschiedenartigen Verarbeitung weiß man keine Wirkunterschiede zwischen dem Roten und dem Weißen Ginseng.

Leserfragen zum Thema Ginseng

Welche Wirkung hat Ginseng auf den Körper?

Bei der Wurzel handelt es sich um ein bewährtes Tonikum, das den Stoffwechsel anregt, das Immunsystem stärkt und den Körper generell wiederstandfähiger gegen schädliche Einflüsse wie Stress beispielsweise macht.

Aufgrund dessen soll Ginseng gegen Erschöpfungszustände helfen, Müdigkeit bekämpfen und Erkältungen vorbeugen.

Wie viel Ginseng sollte man täglich einnehmen?

Hochwertiger Ginseng hat allerdings zumindest zwei- bis dreimal so viele Ginsenoside. Man empfiehlt in Korea pro Tag etwa neun Gramm und bei Krankheit auch bis zu 30 Gramm. Das ist eine viel höhere Dosierung als hierzulande.

Wann tritt der Effekt von Ginseng ein?

Wenn allerdings das Seelenleben oder der Stoffwechsel etwas aus dem Gleichgewicht ist, nimmt man spätestens drei Wochen nach dem Beginn der Kur eine spürbare Wirkung wahr.

Ist Roter oder weißer Ginseng besser?

Weißer Ginseng wird nach der Ernte getrocknet. Dadurch, dass der Rote Ginseng dem Wasserdampf ausgesetzt wird, erhält er seine rote Färbung.

Jedoch gehen beim Erhitzen Enzyme und andere Inhaltsstoffe verloren. Daher ist der Rote Ginseng nicht so wirksam im Vergleich zum Weißen.

Kann die Heilwurzel roh gegessen werden?

Es besteht die Möglichkeit, Ginseng roh, gedünstet, gebraten, frittiert oder gekocht zu verzehren. Weißer Ginseng hat einen leicht bitteren Geschmack.

Durch seine leichte Lakritz-Note erinnert er geschmacklich an Süßholz. Einen strengen, seifigen Geschmack hingegen hat der Rote Ginseng.

Ginsengwurzel Wurzel Ginseng
Ginseng Wurzel (Jiang Zhongyan/shutterstock.com)
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Jan Oliver Frickehttps://www.vitaes.de
Als überzeugter Naturheiler , schreibe ich gerne über Gesundheitsthemen. Ich bin der Überzeugung das viel Heilkraft in den unbehandelten Naturprodukten liegt und das man durch einfache Verhaltensweisen, wie Ernährung und Bewegung zum Teil auf Medikamente verzichten kann.

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