Heilpflanzen Hilfe bei Harnwegsinfektionen
Heilpflanzen Hilfe bei Harnwegsinfektionen norikko/shutterstock.com

Heilpflanzen bei Harnwegsinfektionen

Das Wasserlassen ist schmerzhaft. Das Gefühl, auf Toilette zu müssen, ist ständig da, ohne dass noch was kommt. Dahinter könnte eine Blasenentzündung stecken, welche für Betroffene unangenehm sein kann. Spüren Sie einen ersten, leichten Schmerz, müssen sie nicht direkt zu Medikamenten greifen. Es gibt sehr gute Heilpflanzen, welche bei Harnwegsinfektionen helfen. Mit ihrer harntreibenden Wirkung werden die Keime ausgeschwemmt. Die desinfizierende Wirkung verhindert ein weiteres Wachstum der Keime. Zusammen lindern diese Effekte die Beschwerden.

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Zu Beginn einer Harnwegsinfektion oder bei einer leichten Entzündung der Blase wie Honeymoon-Zystitis helfen Heilpflanzen bei der Linderung der Beschwerden. Wenn die Symptome abgeklungen sind, können die Heilpflanzen weiter genommen werden, um einer erneuten Entzündung vorzubeugen. Haben Sie jedoch sehr starke Schmerzen, lassen diese nicht nach oder Sie bekommen Fieber, dann müssen Sie zu einem Arzt. Heilpflanzen alleine können dann eine medizinische Therapie unterstützen, aber alleine die Blasenentzündung nicht abklingen lassen.

Hemmung des Bakterienwachstums

Bakterien sind die hauptsächlichen Verursacher von Harnwegsinfektionen. Dazu gehören Escherichia coli (E.coli), welches ein Darmbakterium ist. Beim falschen Abputzen nach dem Toilettengang können diese vom Darm in den Harntrakt wandern. Sie vermehren sich im Harnleiter und der Blase. In großer Anzahl lösen sie eine Entzündungsreaktion aus. Daher sind antibakterielle Substanzen notwendig, um eine weitere Vermehrung zu hemmen und die Keime aus dem Urogenitalsystem auszuspülen. Zu den antibakteriellen Heilpflanzen gehören Bärentraube, Cranberries, Kapuzinerkresse sowie Meerrettich.

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Ausschwemmen der Keime

Neben den antibakteriellen Substanzen, welche das Wachstum hindern, ist das ausschwemmen der Keime aus dem Harntrakt wichtig. Daher sollten Sie bei einer Harnwegsinfektion sehr viel trinken! Das Ausschwemmen kann durch harntreibende Pflanzen wie Ackerschachtelhalm, Brennnessel, Goldrute, Löwenzahn sowie Petersilie wie auch durch einen Sud von der Birke unterstützt werden. Bei längerer Anwendung schützen diese Heilpflanzen vor einer neuen Harnwegsinfektion.

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Was ist zu beachten?

Apotheken, Drogerien und Einkaufsmärkt besitzen ein großes Sortiment an freiverkäuflichen Nieren- und Blasentees. Diese beinhalten meist eine Mixtur mehrerer Heilpflanzen in einem. Dennoch gibt es wenige Einschränkungen. Bei eingeschränkter Herz- oder Nierenfunktion darf nicht vermehrt Flüssigkeit aufgenommen werden. Diese Menschen dürfen nicht zu harntreibenden Mitteln greifen. Schwangere sollten die Finger von Mitteln aus Petersilie lassen. Patienten mit Nierensteinen dürfen Mittel aus Cranberries nur nach ärztlicher Absprache nutzen aufgrund dem hohen Oxalsäure-Gehalt in diesen Früchten. Bei einer längeren Anwendung von Bärentrauben können Leber- sowie Nierenschädigungen auftreten.

Wenn Sie sich bei der Anwendung von Heilpflanzen unsicher sind, halten Sie Rücksprache mit ihrem Arzt. Ebenfalls bei einer längerfristigen Nutzung sollten Sie das ärztliche Gespräch suchen.

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