Histaminintoleranz meistern Lebensmittel, die gut tun
Histaminintoleranz meistern Lebensmittel, die gut tun

Histaminintoleranz meistern: Lebensmittel, die gut tun

Histamin ist eine natürlich vorkommende chemische Verbindung, die eine zentrale Rolle in unserem Körper spielt. Es ist an der Regulierung verschiedener physiologischer Funktionen beteiligt, darunter Immunreaktionen, Verdauung und die Übermittlung von Signalen im Gehirn. Histamin wird in speziellen Zellen gespeichert und bei Bedarf freigesetzt, beispielsweise als Reaktion auf eine Verletzung oder eine allergische Reaktion. Während Histamin lebenswichtig für die normale Funktion des Körpers ist, kann eine Überproduktion oder eine verminderte Fähigkeit, Histamin abzubauen, zu Problemen führen.

Übersicht über Histaminintoleranz: Symptome und Diagnose

Histaminintoleranz ist keine Allergie im eigentlichen Sinne, sondern eine Unverträglichkeitsreaktion, die auftritt, wenn der Körper nicht in der Lage ist, Histamin effektiv abzubauen. Dies führt dazu, dass Histamin sich im Körper ansammelt und Symptome auslöst, die allergischen Reaktionen ähneln können. Die Hauptursache für Histaminintoleranz ist eine unzureichende Aktivität des Enzyms Diaminoxidase (DAO), das für den Abbau von Histamin im Darm verantwortlich ist.

Symptome der Histaminintoleranz können vielfältig sein und umfassen, sind aber nicht beschränkt auf Hautausschläge, Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Atemprobleme, und eine laufende Nase. Diese Symptome können unmittelbar nach dem Verzehr histaminreicher Lebensmittel auftreten oder sich allmählich über einige Stunden entwickeln.

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Diagnose einer Histaminintoleranz
Diagnose einer Histaminintoleranz

Die Diagnose einer Histaminintoleranz kann eine Herausforderung darstellen, da die Symptome mit denen anderer allergischer und nicht-allergischer Erkrankungen übereinstimmen können. Ein wichtiger Schritt bei der Diagnose ist die Durchführung eines ausführlichen medizinischen Gesprächs, einschließlich der Ernährungsgewohnheiten und des Auftretens von Symptomen in Verbindung mit bestimmten Lebensmitteln. Ein Ernährungstagebuch kann dabei helfen, Muster zu erkennen. Darüber hinaus können Bluttests zur Bestimmung der DAO-Aktivität und Hauttests zur Ausschlussdiagnose anderer Allergien nützlich sein. In einigen Fällen kann eine histaminarme Diät als diagnostisches Werkzeug eingesetzt werden, um zu sehen, ob eine Verbesserung der Symptome eintritt, wenn histaminreiche Lebensmittel vermieden werden.

Die Kenntnis über Histamin und seine Wirkung auf die Gesundheit ist entscheidend für das Verständnis und die Bewältigung von Histaminintoleranz. Indem man die Symptome erkennt und richtig diagnostiziert, können Betroffene geeignete Maßnahmen ergreifen, um ihre Lebensqualität zu verbessern.

Grundlagen der Histaminintoleranz

Histaminintoleranz, auch bekannt als Histaminunverträglichkeit, ist eine relativ wenig verstandene Erkrankung, die Menschen in unterschiedlichem Maße betrifft. Um die Grundlagen der Histaminintoleranz zu verstehen, ist es wichtig, die Ursachen und häufigen Auslöser zu kennen, sowie zu verstehen, wie Histamin in Lebensmitteln die Gesundheit beeinflussen kann.

Verständnis von Histaminintoleranz: Ursachen und häufige Auslöser

Ursachen: Die primäre Ursache der Histaminintoleranz ist eine Störung im Abbau von Histamin, das über die Nahrung aufgenommen wird. Normalerweise wird Histamin im Darm durch das Enzym Diaminoxidase (DAO) abgebaut. Wenn die Aktivität dieses Enzyms unzureichend ist, kann Histamin nicht effektiv metabolisiert werden, was zu einer Ansammlung im Körper und zu Symptomen führt. Eine verminderte DAO-Aktivität kann durch genetische Faktoren, Medikamente, Darmkrankheiten und ernährungsbedingte Mängel bedingt sein.

Häufige Auslöser: Zu den häufigen Auslösern einer Histaminintoleranz gehören:

  • Histaminreiche Lebensmittel: Dazu zählen gereifte Käsesorten, fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut und Kimchi, geräucherte Fleischwaren, bestimmte Fischsorten (insbesondere wenn sie nicht frisch sind), Alkohol, insbesondere Rotwein und Bier, und einige Obst- und Gemüsesorten wie Tomaten und Spinat.
  • Alkohol und andere DAO-Hemmer: Alkohol kann die DAO-Aktivität hemmen, ebenso wie bestimmte Medikamente und Nahrungsmittelzusatzstoffe.
  • Lebensmittel, die andere biogene Amine enthalten: Neben Histamin können auch andere biogene Amine wie Tyramin oder Putrescin bei empfindlichen Personen Symptome auslösen.

Wie Histamin in Lebensmitteln die Gesundheit beeinflussen kann

Histamin in Lebensmitteln kann bei Menschen mit Histaminintoleranz eine Vielzahl von Gesundheitsproblemen verursachen. Da Histamin an der Regulation verschiedener Körperfunktionen beteiligt ist, kann eine übermäßige Histaminbelastung Symptome in vielen Teilen des Körpers auslösen, einschließlich:

  • Verdauungssystem: Symptome können Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen umfassen.
  • Haut: Hautreaktionen wie Urtikaria (Nesselsucht), Ekzeme und Juckreiz sind häufig.
  • Respiratorisches System: Symptome können eine laufende Nase, Niesanfälle und Asthmaanfälle umfassen.
  • Nervensystem: Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel und in einigen Fällen Angstzustände oder Schlafstörungen.

Die individuelle Empfindlichkeit gegenüber Histamin variiert stark, und nicht jeder, der histaminreiche Lebensmittel konsumiert, erlebt Symptome. Für Personen mit Histaminintoleranz ist es jedoch entscheidend, die eigenen Auslöser zu kennen und Strategien zu entwickeln, um die Histaminaufnahme zu minimieren. Dies kann durch eine angepasste Ernährung, die Vermeidung bekannter Auslöser und gegebenenfalls durch die Einnahme von DAO-Enzym-Ergänzungen erfolgen.

Lebensmittel und Histamin

Das Verständnis, welche Lebensmittel histaminreich sind und welche als histaminarm gelten, ist für Menschen mit Histaminintoleranz entscheidend, um Symptome zu vermeiden und das Wohlbefinden zu verbessern.

Liste 10 histaminreicher Lebensmittel: Was sollte vermieden werden?

  1. Geräucherte Fleischwaren wie Salami, Schinken, und Würstchen
  2. Gereifte Käsesorten wie Cheddar, Gouda und Blauschimmelkäse
  3. Fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, Kimchi, und Sojasauce
  4. Bestimmte Fischsorten, besonders wenn sie nicht frisch sind, wie Makrele, Sardine, und Thunfisch
  5. Alkoholische Getränke, insbesondere Rotwein und Bier
  6. Konservierte Lebensmittel und Fertiggerichte
  7. Fermentierte Getränke wie Kombucha
  8. Tomaten und Tomatenprodukte
  9. Spinat
  10. Erdbeeren und andere histaminreiche Früchte

Liste 10 histaminarmer Lebensmittel: Was ist sicher zu essen?

  1. Frisches Fleisch und frisch gefangener Fisch
  2. Eier
  3. Glutenfreie Getreide wie Reis, Quinoa und Buchweizen
  4. Frisches Obst (mit Ausnahme von Erdbeeren, Zitrusfrüchten, und einigen anderen), besonders Äpfel, Birnen und Melonen
  5. Frisches Gemüse (außer Tomaten, Spinat und Auberginen), wie Karotten, Brokkoli und Blumenkohl
  6. Milchprodukte mit geringem Reifegrad, wie Frischkäse und Mozzarella
  7. Pflanzliche Öle und Fette wie Olivenöl und Kokosöl
  8. Kräuter und Gewürze, die nicht fermentiert sind
  9. Nüsse und Samen, vorzugsweise frisch und in Maßen
  10. Milchersatzprodukte wie Mandel-, Hafer-, und Kokosmilch

Tipps zur Lebensmittelauswahl und -lagerung, um Histaminbildung zu minimieren

  • Frische Lebensmittel kaufen: Wählen Sie möglichst frische Produkte und verarbeiten Sie diese schnell, um die Histaminbildung zu minimieren.
  • Richtige Lagerung: Bewahren Sie leicht verderbliche Lebensmittel im Kühlschrank auf und frieren Sie überschüssige Mengen ein, um die Histaminbildung zu verhindern.
  • Kurze Lagerzeiten: Verbrauchen Sie gekaufte Lebensmittel so schnell wie möglich, da mit der Zeit die Histaminkonzentration steigen kann.
  • Vorsicht bei der Zubereitung: Vermeiden Sie die Wiederverwendung von Kochwasser und das Aufwärmen von Speisen, da dies die Histaminwerte erhöhen kann.
  • Vermeidung von Kreuzkontamination: Bewahren Sie histaminreiche Lebensmittel getrennt von histaminarmen Lebensmitteln auf, um eine Kontamination zu verhindern.
  • Achten auf Zusatzstoffe: Einige Lebensmittelzusatzstoffe können die Freisetzung von Histamin im Körper fördern oder die DAO-Aktivität hemmen. Lesen Sie Produktetiketten sorgfältig durch und meiden Sie solche Zusätze.
  • Alkoholkonsum einschränken: Alkohol kann die Freisetzung von Histamin fördern und die Fähigkeit des Körpers, Histamin abzubauen, hemmen.

Indem Sie diese Tipps befolgen, können Sie die Histaminbelastung durch die Ernährung reduzieren und so zu einer besseren Kontrolle Ihrer Histaminintoleranzsymptome beitragen.

Ernährungstipps für eine histaminarme Diät

Eine histaminarme Diät kann für Menschen mit Histaminintoleranz eine effektive Strategie sein, um Symptome zu reduzieren und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern. Hier sind einige grundlegende Schritte und ein beispielhafter Ernährungsplan, um Ihnen den Einstieg zu erleichtern.

Grundlagen einer histaminarmen Ernährung: Wie fängt man an?

  1. Informieren Sie sich: Lernen Sie, welche Lebensmittel hoch in Histamin sind und welche als sicher gelten.
  2. Ernährungstagebuch führen: Notieren Sie, was Sie essen und trinken sowie die auftretenden Symptome. Dies hilft, individuelle Trigger zu identifizieren.
  3. Einfache Zutaten wählen: Konzentrieren Sie sich auf frische, unverarbeitete Lebensmittel, da diese tendenziell niedriger in Histamin sind.
  4. Vorsichtig mit Resten: Essen Sie zubereitete Speisen möglichst frisch und vermeiden Sie es, Reste zu lagern und wieder aufzuwärmen.
  5. Kochen Sie selbst: Durch das Zubereiten eigener Mahlzeiten haben Sie die vollständige Kontrolle über die Inhaltsstoffe.
  6. Hydration: Achten Sie darauf, ausreichend zu trinken, vorzugsweise Wasser oder andere histaminarme Getränke.

Beispielhafter Ernährungsplan für eine Woche

Montag

  • Frühstück: Haferflocken mit frischen Äpfeln und Mandelmilch
  • Mittagessen: Gegrilltes Hühnerbrustfilet mit Quinoa und gedämpftem Brokkoli
  • Abendessen: Frischer Lachs, gebacken, mit einer Seite von neuen Kartoffeln und Karotten

Dienstag

  • Frühstück: Frischkäse auf glutenfreiem Toast mit Gurkenscheiben
  • Mittagessen: Reissalat mit gegrilltem Gemüse und Kräutern
  • Abendessen: Rindfleischpatties mit Süßkartoffelpüree und grünen Bohnen

Mittwoch

  • Frühstück: Smoothie aus Banane, Birne, und Hafermilch
  • Mittagessen: Hühnersuppe mit Reis und Gemüse
  • Abendessen: Zucchini-Nudeln mit einer frischen Tomaten-Basilikum-Sauce und Garnelen

Donnerstag

  • Frühstück: Gekochte Eier mit glutenfreiem Brot und Avocado
  • Mittagessen: Gemischter Salat mit Hühnchenstreifen, Olivenöl und Zitronendressing
  • Abendessen: Gebratenes Forellenfilet mit Dill, serviert mit Reis und gedünstetem Spinat

Freitag

  • Frühstück: Joghurt mit frischen Beeren und einem Spritzer Honig
  • Mittagessen: Putenbrust-Sandwich mit glutenfreiem Brot und Salat
  • Abendessen: Lammkoteletts mit Rosmarin, serviert mit gegrilltem Gemüse

Samstag

  • Frühstück: Pfannkuchen aus Buchweizenmehl mit Ahornsirup und frischen Beeren
  • Mittagessen: Thunfischsalat (frisch zubereitet) auf gemischtem Grün
  • Abendessen: Hühnerbrust gefüllt mit Spinat und Mozzarella, dazu eine Seite von Ofenkartoffeln

Sonntag

  • Frühstück: Omelett mit frischem Gemüse und Kräutern
  • Mittagessen: Lachs-Wrap mit glutenfreien Tortillas und frischem Salat
  • Abendessen: Italienische Rindfleischbällchen mit Zucchininudeln und einer histaminarmen Tomatensauce

Anpassung der Ernährung an individuelle Verträglichkeiten

Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Histamin, daher ist es wichtig, die Ernährung an Ihre persönlichen Verträglichkeiten anzupassen. Verwenden Sie Ihr Ernährungstagebuch, um zu beobachten, wie Ihr Körper auf bestimmte Lebensmittel reagiert, und passen Sie Ihre Diät entsprechend an. Einige Menschen können bestimmte histaminreiche Lebensmittel in

Natürliche Hilfsmittel und Ergänzungen bei Histaminintoleranz

Menschen mit Histaminintoleranz können von einer Reihe natürlicher Hilfsmittel und Nahrungsergänzungsmitteln profitieren, die dazu beitragen, die Symptome zu lindern und den Histaminabbau im Körper zu unterstützen. Es ist jedoch wichtig, vor der Einnahme neuer Ergänzungsmittel einen Gesundheitsfachmann zu konsultieren, um sicherzustellen, dass diese für Sie geeignet sind und keine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten bestehen.

Natürliche Hilfsmittel

  1. Quercetin: Dieses natürliche Flavonoid wirkt als Antioxidans und hat entzündungshemmende Eigenschaften. Quercetin kann die Freisetzung von Histamin aus Mastzellen blockieren und ist in Lebensmitteln wie Zwiebeln, Äpfeln und Kapern enthalten. Als Nahrungsergänzungsmittel kann Quercetin dazu beitragen, die Reaktion auf histaminreiche Lebensmittel zu mildern.
  2. Vitamin C: Bekannt für seine antioxidativen Eigenschaften, kann Vitamin C ebenfalls die Histaminfreisetzung verringern und den Abbau von Histamin im Körper beschleunigen. Vitamin C ist in hohen Dosen in Zitrusfrüchten, Beeren, Kiwis und grünem Gemüse zu finden.
  3. Bromelain: Dieses Enzym, das in Ananas vorkommt, kann die Verdauung unterstützen und die Aufnahme von Quercetin verbessern. Bromelain hat zudem entzündungshemmende Eigenschaften und kann helfen, die Schwellung der Nasenschleimhäute zu reduzieren.
  4. Omega-3-Fettsäuren: Omega-3-Fettsäuren, insbesondere EPA und DHA, haben entzündungshemmende Wirkungen. Sie können dazu beitragen, die Symptome von Allergien und Entzündungen, einschließlich solcher, die durch Histaminintoleranz verursacht werden, zu mildern. Gute Quellen sind fetter Fisch, Leinsamen und Walnüsse.

Empfohlene Nahrungsergänzungsmittel

  1. DAO-Enzym: Ergänzungsmittel mit Diaminoxidase (DAO), dem Enzym, das für den Abbau von Histamin im Darm verantwortlich ist, können direkt vor dem Verzehr histaminreicher Lebensmittel eingenommen werden, um die Histaminverdauung zu unterstützen und Symptome zu reduzieren.
  2. Probiotika: Bestimmte Stämme von Probiotika können die Darmgesundheit fördern und möglicherweise zur Regulierung der Histaminproduktion beitragen. Spezifische Stämme wie Lactobacillus rhamnosus und Bifidobacterium infantis wurden mit positiven Effekten auf die Histaminintoleranz in Verbindung gebracht.
  3. Magnesium: Dieses Mineral kann dazu beitragen, die Funktion des DAO-Enzyms zu verbessern und hat eine natürliche antihistaminische Wirkung. Eine ausreichende Magnesiumzufuhr kann dazu beitragen, die Histaminreaktion des Körpers zu modulieren.

Beim Umgang mit Histaminintoleranz ist es wichtig, einen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen. Neben der Einnahme von natürlichen Hilfsmitteln und Ergänzungen ist eine angepasste Ernährung, Stressmanagement und ausreichend Bewegung Teil eines umfassenden Plans zur Bewältigung der Symptome. Jede Ergänzung sollte als Teil eines gesamtheitlichen Gesundheitsplans betrachtet werden, der auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Praktische Tipps für den Alltag mit Histaminintoleranz

Der Umgang mit Histaminintoleranz kann im Alltag und insbesondere bei sozialen Anlässen oder beim Essen außer Haus eine Herausforderung darstellen. Mit den richtigen Strategien können Sie jedoch Ihre Symptome effektiv managen und die Lebensqualität verbessern.

Umgang mit Histaminintoleranz im Alltag: Essen außer Haus und soziale Anlässe

  1. Vorbereitung ist der Schlüssel: Informieren Sie sich im Voraus über das Restaurant oder den Veranstaltungsort. Viele Orte bieten online Menüs an, die Sie im Hinblick auf histaminarme Optionen überprüfen können.
  2. Kommunikation mit dem Personal: Zögern Sie nicht, das Servicepersonal nach den Zutaten der Gerichte zu fragen oder spezifische Anfragen zu stellen, z.B. das Weglassen von Soßen oder Gewürzen, die reich an Histamin sind.
  3. Wählen Sie einfache Gerichte: Einfache Gerichte mit frischen, unverarbeiteten Zutaten sind oft sicherer für Personen mit Histaminintoleranz. Gegrilltes Fleisch oder Fisch mit einer Seite von Gemüse ist in der Regel eine gute Wahl.
  4. Eigenes Essen mitbringen: Wenn es angemessen ist, können Sie Ihr eigenes Essen zu sozialen Anlässen mitbringen. Dies gibt Ihnen die Kontrolle über Ihre Nahrungsaufnahme und vermeidet ungewollte Histaminexposition.
  5. Alkoholkonsum einschränken: Da Alkohol die Histaminfreisetzung im Körper fördern kann, sollten Sie den Konsum einschränken oder histaminarme Alternativen wählen, wie etwa klare Spirituosen mit Wasser oder Eis.

Wie man Rückfälle managt und sich selbst monitort

  1. Führen Sie ein Ernährungstagebuch: Ein Ernährungstagebuch kann Ihnen helfen, Ihre Ernährung, Symptome und mögliche Auslöser zu überwachen. Dies ist besonders nützlich, um Rückfälle zu analysieren und zu verstehen, welche Lebensmittel vermieden werden sollten.
  2. Lernen Sie Ihre Grenzen kennen: Jeder hat eine individuelle Toleranzgrenze für Histamin. Durch sorgfältiges Monitoring können Sie lernen, wie viel Ihr Körper verträgt, ohne Symptome zu entwickeln.
  3. Entwickeln Sie Strategien zur Stressbewältigung: Stress kann die Symptome einer Histaminintoleranz verschlimmern. Techniken zur Stressreduktion, wie Yoga, Meditation oder regelmäßige Bewegung, können helfen, das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern und Rückfällen vorzubeugen.
  4. Halten Sie Notfallmedikation bereit: In Absprache mit Ihrem Arzt kann es hilfreich sein, Medikamente für den Fall eines schweren Rückfalls bereitzuhalten. Dies kann Antihistaminika oder andere vom Arzt empfohlene Medikamente umfassen.
  5. Bleiben Sie informiert: Die Forschung zu Histaminintoleranz entwickelt sich ständig weiter. Bleiben Sie über neue Erkenntnisse, Behandlungen und Ernährungsempfehlungen auf dem Laufenden.

Indem Sie diese praktischen Tipps befolgen, können Sie die Herausforderungen, die mit Histaminintoleranz einhergehen, im Alltag und bei sozialen Anlässen effektiver managen. Ein proaktiver Ansatz zur Selbstüberwachung und Anpassung Ihrer Ernährung und Lebensweise kann dazu beitragen, Rückfälle zu minimieren und Ihre Lebensqualität zu verbessern.

Häufige Leserfragen zum Thema Histaminintoleranz

Frage 1: Kann man Histaminintoleranz heilen?

Histaminintoleranz ist derzeit nicht heilbar, aber die Symptome können effektiv gemanagt werden. Eine Schlüsselstrategie ist die Anpassung der Ernährung, um den Histaminkonsum zu minimieren und die DAO-Enzymaktivität zu unterstützen. Einige Personen stellen auch eine Verbesserung der Symptome fest, wenn sie Faktoren angehen, die die DAO-Funktion beeinträchtigen können, wie Darmgesundheitsprobleme oder die Einnahme bestimmter Medikamente. Eine regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Ernährung und des Lebensstils können langfristig zur Symptomkontrolle beitragen.

Frage 2: Gibt es Tests zur Diagnose von Histaminintoleranz?

Ja, es gibt verschiedene Methoden zur Diagnose von Histaminintoleranz, einschließlich Bluttests, um die Aktivität des DAO-Enzyms zu messen, und Hauttests zur Identifizierung von Allergien, die ähnliche Symptome verursachen können. Ein umfassender Ansatz, der auch die Beobachtung der Symptome nach dem Verzehr histaminreicher Lebensmittel umfasst, ist oft am hilfreichsten. Ein Ernährungstagebuch kann ebenfalls nützlich sein, um spezifische Auslöser zu identifizieren.

Frage 3: Kann man mit Histaminintoleranz jemals wieder normal essen?

Viele Menschen mit Histaminintoleranz finden Wege, ihre Ernährung so anzupassen, dass sie eine Vielzahl von Lebensmitteln genießen können, ohne Symptome zu erleiden. Die Schlüssel dazu sind die Identifizierung individueller Trigger, die Vermeidung histaminreicher Lebensmittel und die Einnahme von DAO-Ergänzungsmitteln bei Bedarf. Mit der Zeit kann sich die Toleranz gegenüber bestimmten Lebensmitteln verbessern, insbesondere wenn Maßnahmen ergriffen werden, um die Darmgesundheit und die DAO-Aktivität zu unterstützen.

Frage 4: Können Stress und Emotionen Histaminintoleranzsymptome auslösen?

Ja, Stress und emotionale Belastungen können die Symptome einer Histaminintoleranz verschlimmern. Stress kann die Freisetzung von Histamin im Körper erhöhen und die Fähigkeit des Körpers, Histamin abzubauen, verringern. Techniken zur Stressbewältigung und Entspannungsmethoden können helfen, die Symptome zu lindern und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.

Frage 5: Wie kann ich sicher essen gehen, ohne meine Histaminintoleranz zu verschlimmern?

Um sicher essen zu gehen, wählen Sie Restaurants sorgfältig aus und bevorzugen Sie solche, die frische, unverarbeitete Speisen servieren. Informieren Sie das Personal über Ihre Nahrungsmittelunverträglichkeiten und bitten Sie um Anpassungen bei den Gerichten, wenn nötig. Vermeiden Sie histaminreiche Lebensmittel und Alkohol, und erwägen Sie die Einnahme einer DAO-Ergänzung vor der Mahlzeit. Planung und Kommunikation sind entscheidend, um ein sicheres und angenehmes Esserlebnis zu gewährleisten.

Frage 6: Sind Nahrungsergänzungsmittel notwendig für Menschen mit Histaminintoleranz?

Nahrungsergänzungsmittel können für einige Menschen mit Histaminintoleranz hilfreich sein, insbesondere DAO-Enzyme, die unmittelbar vor dem Verzehr histaminreicher Lebensmittel eingenommen werden können. Ergänzungen wie Quercetin, Vitamin C und Magnesium können ebenfalls unterstützend wirken. Es ist jedoch wichtig, Ergänzungsmittel unter Aufsicht eines Gesundheitsfachmanns zu verwenden, um sicherzustellen, dass sie angemessen und sicher sind.

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