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Schluckauf – Wie entsteht der Schluckauf?

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Schluckauf – Wie entsteht der Schluckauf?

Es gibt wohl kaum jemanden der sich von behaupten kann, dass er oder sie noch nie einen Schluckauf hatte. Er kommt meist in Situationen, in denen man ihn nicht gebrauchen kann und geht dann einfach wieder.

Doch nur die wenigsten rechnen damit, dass Schluckauf auch einen Hinweis auf ernsthafte Erkrankungen geben kann.

Schluckauf kann aus den verschiedensten Situationen resultieren. Ob beim Essen zu schnell verzehrt oder geschluckt wurde oder die Temperatur der Lebensmittel – Schluckauf kann in den verschiedensten Situationen auftreten.

Doch es muss nicht mal etwas mit Essen zutun haben: Auch Stress, Lachen, Angstzustände oder Rauchen können ihn hervorrufen.

Der Prozess während des Schluckaufs

Der Begriff Schluckauf beschreibt den Zustand, in dem sich das Zwerchfell im Körper zusammenzieht.

Das Zwerchfell sitzt als eine Art Trennwand zwischen Bauch- und Brusthöhle, dessen gewölbter Muskel einen der wichtigsten Bereiche der Atemmuskulatur darstellt.

Sobald wir einen Schluckauf haben, ziehen sich diese Muskeln zusammen und es wird schlagartig Luft in die Lunge gesogen. Genauer gesagt ist ein Schluckauf das Resultat der Verkrampfung der Muskel-Sehnen- Platte.

Das bekannte Geräusch des “Hicks” entsteht, wenn sich die sogenannte Stimmritze schließt und eine Unterbrechung des Atmungsvorgangs stattfindet.

Woher kommt der Schluckauf?

Viele Experten streiten darüber, ob der Schluckauf einen physiologischen Zweck erfüllt. Weiter wird darüber philosophiert, wie es zum Schluckauf kommen kann.

Forscher beschreiben, dass bereits Föten im Unterleib der Mutter zu Schluckauf neigen können, um so die Atemmuskulatur zu trainieren und diese weiter auszubilden.

Konträr dazu steht die Meinung, dass dieser Vorgang dazu verwendet wird, um Essenreste aus der Speiseröhre abzusondern.

Eine dritte Erklärung sieht eine Verbindung zwischen dem Menschen und Kaulquappen, bei denen der Schluckauf zur Kiemenatmung dient.

Anhand der vielen Erklärungsversuche wird deutlich, dass bis heute noch nicht sicher definiert werden kann, was der Grund für den Schluckauf ist.

Schluckauf kann zur Qual werden

Ganz egal, ob der Schluckauf bereits als Fötus auftritt, wer sich mit ihm konfrontiert sieht, ist schnell genervt, weil man ihn in manchen Situationen so schnell nicht wieder loswird – wie auch?

Eine erfolgsversprechende Behandlung ist bis heute nicht bekannt. In der Regel bleibt der Schluckauf nur für ein paar Minuten, selten für mehrere Stunden.

Doch es gibt Menschen, die über einen mehrere Tage andauernden Schluckauf klagen. Wohingegen ein kurzes Zeitintervall nicht bedenklich ist, ist es das im Fall einer längeren Phase schon.

Zu nennen ist neben der Einschränkung der Lebensqualität, die sowohl auf die gestörte Kommunikation als auch auf die Beeinträchtigung des Schlafes zurückzuführen ist, sind auch körperliche Beeinträchtigungen zu nennen: Schlafmangel, Gewichtsverlust oder sogar Depressionen.

Weitere Resultate des Schluckaufs ist die Erkrankung des Nervensystems, die zu einer Gehirnentzündung oder sogar Schlaganfall führen kann.

Darüber ist es möglich, dass der Schluckauf ausgelöst wird, weil der Betroffene über die sogenannte Refluxkrankheit verfügt.

Diese beschreibt den gesteigerten Rückfluss des säurehaltigen Magensaftes in die Speiseröhre. Hier kommt es dann zur Schleimhautreizung und chronischen Entzündungen.

Als weiteren Auslöser nennen Forscher eine Entzündungen an verschiedenen Organen, zu denen die Bauchspeicheldrüse oder der Herzbeutel zu zählen sind.

Zuletzt können Tumore als Auslöser genannt werden, die sich in dem Gehirn, der Lunge, der Speiseröhre oder dem Magen befinden können. Während der Chemotherapie kann das Auftreten des Schluckaufs erzeugt werden.

Häufige Leserfragen zum Thema Schluckauf

Was ist der Grund für Schluckauf?

Schluckauf tritt auf, wenn Luft durch die Speiseröhre in den Magen gelangt. Dadurch zieht sich der Zwerchfellmuskel zusammen, wodurch sich die Lunge ausdehnt. Wenn sich die Lungen mit Luft füllen, drücken sie gegen das Zwerchfell, wodurch sich die Muskeln entspannen und die Luft wieder aus den Lungen entweichen kann.

Was kann man gegen Schluckauf tun?

Schluckauf wird durch einen Krampf des Zwerchfellmuskels verursacht. Um den Schluckauf zu stoppen, versuchen Sie, durch die Nase zu atmen. Dies kann helfen, denn wenn Sie durch den Mund atmen, gelangt zuerst Luft in Ihre Lunge, wodurch sich die Muskeln um Ihren Bauch zusammenziehen. Das Atmen durch die Nase umgeht diese Muskeln und lässt Luft direkt in Ihren Blutkreislauf gelangen.

Ist Schluckauf gefährlich?

Schluckauf ist nicht schädlich, es sei denn, er hält zu lange an. In der Tat, wenn Sie aufhören, durch die Nase zu atmen, während Sie einen Schluckauf haben, können Sie sich tatsächlich ersticken.

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Jan Oliver Fricke
Jan Oliver Frickehttps://www.vitaes.de
Als überzeugter Naturheiler , schreibe ich gerne über Gesundheitsthemen. Ich bin der Überzeugung das viel Heilkraft in den unbehandelten Naturprodukten liegt und das man durch einfache Verhaltensweisen, wie Ernährung und Bewegung zum Teil auf Medikamente verzichten kann.

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