Schlafphasen Schlafen Phasen Traum
Schlafphasen Schlafen Phasen Traum Stock-Asso/shutterstock.com

Schlafphasen – Die 5 Wichtigen Phasen beim Schlafen

Viele von uns denken, sobald wir eingeschlafen sind, ist der Schlaf konstant und nicht von Unregelmäßigkeiten geprägt. Tatsächlich ist es jedoch so, dass wir während unseres Schlafes zahlreiche Phasen durchlaufen und im Schnitt bis zu 28 mal zumindest äußerst kurzfristig wach werden. Im Folgenden wird unser Schlaf einmal genauer unter die Lupe genommen und die fünf wichtigsten Schlafphasen beleuchtet.

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In fünf Phasen durch die Nacht

Insgesamt geht man bei Forschern von insgesamt fünf Schlafphasen aus, die sich in Zyklen immer wieder wiederholen. Gemessen werden können die Schlafphasen mithilfe eines sogenannten EEG´s, das die Gehirnströme misst und damit die unterschiedlichen Schlafphasen bestimmen kann. Während des Schlafes sind unsere Nerven völlig anders aktiv als in der Zeit des Wachzustandes.

Vom Einschlafen bis in die Phase des Tiefschlafs

In den Phasen eins und zwei beginnen wir einzuschlafen und erreichen letztendlich einen leichten Schlaf, aus dem wir allerdings leicht wieder aufgeweckt werden können.

In den Phasen drei und vier, bezeichnet als Tiefschlag, sind auf dem EEG dann ruhige Wellenmuster mit tiefen Tälern zu sehen.

Für Forscher das entscheidende Signal, dass wir jetzt nicht mehr so schnell aufgeweckt werden können und uns in einem tiefen Schlaf befinden. Während des Schlafes entspannen sich unsere Muskeln und das Immunsystem wird gestärkt.

Durch den Schlaf neue Energie tanken

Kaum etwas ist so wichtig für unser Wohlbefinden wie ein regelmäßiger und ausreichend langer Schlaf. Die meisten Menschen benötigen so circa 7 Stunden Schlaf pro Tag, um wieder neue Energie zu tanken.

Bei Kindern ist dieses Bedürfnis noch stärker ausgeprägt und auch im Alter benötigen wir wieder mehr Schlaf. Immer bedacht werden sollte, dass zu viel Schlaf ebenfalls nicht gut für unseren Körper ist.

So kann es zu dauerhafter Müdigkeit führen, wenn wir uns zu lange im Bett aufhalten, statt uns mit 6 bis 8 Stunden zu begnügen.

Wenn eine Traumphase endet

Nach dem Tiefschlaf folgt die sogenannte REM-Phase. In dieser passiert, was wir als Träumen bezeichnen würden. Die Augen bewegen sich unter den Augenliedern hin und her und wir verarbeiten die Informationen des vergangenen Tages.

Das Gehirn verhindert in dieser Phase, dass wir die Dinge von denen wir träumen nicht auch tatsächlich ausführen. Also zum Beispiel beginnen loszulaufen oder mit anderen Leuten sprechen.

Ein neuer Tag kann begonnen werden

Nach der REM-Phase startet der ganze Zyklus erneut oder es kommt zur Phase des Aufwachens. In dieser steigt der Blutdruck wieder und es wird eine wesentlich größere Menge des Stresshormons Cortisol ausgeschüttet.

Rund eine Stunde bevor wir tatsächlich aufwachen, kommt es zu einem sogenannten Dämmerschlaf, der vergleichbar ist mit dem Zustand, in dem wir uns während des Einschlafens befinden.

Eines sollte jedoch jedem klar sein: Nur wer ausreichend schläft, ist für die Herausforderungen des Alltags gerüstet und kann dann Höchstleistungen erbringen.

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