Vitamin E Radikalfänger Gesundheit Vitalstoffe Nahrung
Vitamin E Radikalfänger Gesundheit Vitalstoffe Nahrung (Evan Lorne/shutterstock.com)

Als Radikalfänger gilt das Vitamin E

Acht Verbindungen, die chemisch nah verwandt sind, werden unter der Bezeichnung Vitamin E zusammengefasst. Dieses Radikalfänger-Vitamin wird ebenso Tocopherol genannt. Lediglich in Pflanzen ist Vitamin E zu finden. Viele der pflanzlichen Öle, die über einen hohen Gehalt von mehrfach ungesättigten Fettsäuren verfügen, beinhalten viel von diesem Vitalstoff.

Vitamin E schützt die weiteren Nährstoffe, wie zum Beispiel die ungesättigten Fettsäuren, das Vitamin C und das Vitamin A vor dem Oxidieren. Bei Oxidation kann aufgrund von Sauerstoff bei Nahrungsmittelkomponenten ein Qualitätsverlust auftreten.

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Daher ist er ein kritischer Aspekt, wenn Lebensmittel verderben. Es gibt in der Bundesrepublik kaum Bürger, die unter einen Mangel an Vitamin E leiden. Jedoch besteht die Möglichkeit, dass aufgrund von Erkrankungen, welche unter anderem den Darmtrakt betreffen, ein Mangel hervorgerufen wird. In zahlreichen Kosmetika, wie etwa Hautcremes wird ebenso Vitamin E verwendet, weil es fettlöslich ist.

Zu empfehlende Tagesmenge

Es wird dazu geraten, jeden Tag zwischen elf und 15 Milligramm an Vitamin E zu sich zu nehmen.

Aufgaben

Vitamin E wirkt antioxidativ. Es schützt vor aggressiven Sauerstoffverbindungen, welche auch als freie Radikale bezeichnet werden. Durch diesen Nährstoff werden die freien Radikale entschärft, ehe es zur Zellschädigung kommt. Sie entstehen im Körper durch gewöhnliche Stoffwechselreaktionen, jedoch ebenso aufgrund von Zigarettenrauch, Arzneimitteln und UV-Strahlung.

Zudem ist es möglich, dass Vitamin E ein Verkalken der Arterien, also eine Arteriosklerose, verhindert und Entzündungsreaktionen abschwächt. Laut bestimmter Studien beeinflusst dieser Vitalstoff das Erinnerungsvermögen und schützt das Gedächtnis. Ein Derivat an Vitamin E beseitigt möglicherweise Krebszellen, während gesunde Zellen nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. J

edoch ist es möglich, dass sich dieser positive Effekt ebenso ins Gegenteil umkehrt. Denn bei Studienteilnehmern, die einen niedrigen Spiegel an Selen aufweisten, stieg durch die regelmäßige Aufnahme von Vitamin-E-Präparaten die Gefahr, Prostatakrebs zu bekommen.

Vitamin-E-Quellen

Dieser Nährstoff ist in Pflanzenölen wie etwa Sonnenblumen- oder Weizenkeimöl zu finden. Jedoch ebenso in Gemüse wie Schwarzwurzeln, Grünkohl und Paprika ist Vitamin E enthalten. Selbst Nüsse, Vollkornprodukte und Eier verfügen über diesen Radikalfänger.

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