Die Implantathülle von Brustimplantaten

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Die Implantathülle von Brustimplantaten

Brustimplantate und Implantathülle gaben vor Jahren Anlass zur Besorgnis -glücklicherweise sind diese Zeiten vorbei. Der perfekte Busen bleibt für viele Frauen ein Wunsch, den die Natur nicht immer erfüllen kann. Das kann zur physischen Belastung werden und sollte dann in die Hände eines fähigen Chirurgen gegeben werden, der Brustimplantate setzt, um den betroffenen Frauen das Selbstbewusstsein zu stärken.

 

Die Implantathülle spielt bei einem solchen Eingriff eine wesentliche Rolle. Sie wird heutzutage primär aus Silikon gefertigt und bildet das Interface zwischen dem menschlichen Gewebe und der eigentlichen Positionierung der Brustimplantate. Um einer Entzündung des Gewebes vorzubeugen, ist der Einsatz einer Implantathülle mit einer gröberen Oberfläche zu empfehlen. Trat eine Verkapselung (Kapselfibrose) mit dem Gewebe auf, bedeutete das nicht selten, dass das Implantat entfernt werden musste, um Wucherungen zu vermeiden. Mit neuen Verfahren konnten Erkrankungen auf eine Wahrscheinlichkeit von unter 5% reduziert werden. Ein sehr guter Erfolg und Hoffnung für viele Frauen, die auch wegen einer Krebs Erkrankung auf die gute Verträglichkeit der Brustimplantate hoffen.

Gute Verträglichkeit und besserer Halt

Die neuen Brustimplantate mit gröberer Oberfläche sind gut verträglich. Ein Verrutschen wird durch die rauhe Struktur der Oberfläche der Implantathülle weitestgehend vermieden. Ein positiver Effekt, der natürlich gerne in Anspruch genommen wird. Ein Brustimplantat kann heute nicht mehr einfach verrutschen und sich im Körper bewegen. Bei rauher Oberfläche der Implantathülle kann das fast ausgeschlossen werden. Es stehen heute unzählige Möglichkeiten wie multiple vernetzte Füllungen aus Silikon zur Verfügung, die optimale Ergebnisse bringen. Die sehr gute Verträglichkeit des Silikon ist weitestgehend bekannt. Eine Unverträglichkeit des Gewebes ist so gut wie ausgeschlossen.

Skandalöse Geschäfte gehören der Vergangenheit an!

Negative Schlagzeilen durch die Verwendung einer minderwertigen Silikon Implantathülle haben viele Frauen verunsichert und den Wunsch nach einem Brustimplantat infrage gestellt. Wenn konstatiert wird, dass skrupellose Geschäfte mit der Gesundheit der betroffenen Frauen betrieben werden, ist das Vertrauen in eine optimale Lösung schnell angekratzt. Mit Brustimplantaten, die aus minderwertigen Industriesilikon gefertigt waren, wurde tausende Frauen in Gefahr gebracht. Die Entfernung der Brustimplantate war die Konsequenz, um weitere Schäden durch das verwendete Material ausschließen zu können. Ein Desaster – gerade für Frauen mit Krebserkrankungen, deren Immunsystem ohnehin schon geschwächt ist. Heute gehören Dinge wie das Auslaufen der Implantate der Vergangenheit an.

Neue Studien zeigen eine gute Chance für Polyrethan

Derzeit finden umfangreiche Studien zu einem zweiten Material für die Implantathülle statt. Eine Auswertung ist noch nicht abgeschlossen. Viele Fachleute sind bisher der Meinung, dass das europäische Material für die Implantathülle dem traditionell verwendetem Silikon mindestens ebenbürtig ist. Das Ergebnis wird mit Spannung erwartet. Viele Mediziner sind aber sicher, dass die Implantathülle der vierten Generation und alle Vorteile, die mit der überaus belastbaren Implantathülle zum Wohle der Patientinnen realisiert werden können, dazu beitragen, das Silikon nach wie vor das Mittel der Wahl bleibt. Das sind gute Nachrichten für alle Frauen, die sich Brustimplantate wünschen!

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