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Gehirn mit Mehrsprachigkeit fördern

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Gehirn mit Mehrsprachigkeit fördern

Wenn man Fremdsprachen erlernt, kann man sich keinesfalls lediglich auf weltweitem Parkett ohne Verständnisprobleme bewegen. Selbst dem Gehirn ist es möglich, von der Mehrsprachigkeit zu profitieren, wie schwedische Wissenschaftler nun zeigen konnten. Demnach vergrößert ein intensives Sprachstudium gewisse Bereiche des Denkorgans – das desto mehr, je besser die entsprechenden Sprachkenntnisse sind.

Sprachgenies werden durch Hirnscan entlarvt

Für diese wissenschaftliche Studie untersuchten Johan Martensson wie seine Mitarbeiter insgesamt 31 junge Männer und Frauen. 14 von ihnen waren am Armed Forces Intelligence and Security Centre in Schweden Auszubildende. In diesem Zusammenhang lernten sie intensiv Sprachen wie Dari, eine besondere persische Sprache, Arabisch und Russisch. Bei den übrigen 17 Teilnehmern ging es um Medizin- beziehungsweise Kognitionswissenschafts-Studenten, welche als Kontrollgruppe fungierten. Am Anfang und nach einer Zeit von drei Monaten eines intensiven Studiums konnten die Forscher von jedem Probanden vom Gehirn eine Kernspintomografie anfertigen. Wie diese feststellten, wurde bei der Kontrollgruppe die Hirnstruktur keineswegs verändert. Ganz anders war es jedoch bei denen, die Sprachen lernten: Im Hippocampus, diesen Bereich, welcher für das Lernen von neuen Dingen und für das räumliche Orientieren wichtig ist – und ebenso in der Großhirnrinde konnte man Größenzunahmen verzeichnen.

Unterschiede im Denkorgan

Matensson meint, dass sich unterschiedliche Gehirnareale überraschenderweise völlig unterschiedlich entwickelten, je nachdem, welche fortschreitenden Entwicklungen die Personen beim Lernen von Sprachen machten und wie entsprechend schwer diese sich somit taten. Probanden mit der häufigsten Größenzunahme im Gyrus temporalis superior, der von Bedeutung für dieses Sprachenlernen ist, und Hippocampus, konnten ebenso die besten Sprachkenntnisse vorzeigen. Bei Teilnehmern, welche sich bei Erlernen von Sprachen sehr anzustrengen hatten, wurde insbesondere dieser Gyrus temporalis medius entsprechend größer. Die exakte Funktion dieses Denkorgans ist noch keineswegs geklärt. Vielleicht ist ein Beteiligen bei der Abschätzung von Entfernungen, bei Wiedererkennung von Gesichtern sowie bei der Erfassung von Wortbedeutungen beim Lesen.

Schutz vor der Alzheimererkrankung?

Wie frühere wissenschaftliche Untersuchungen aufzeigen konnten, erkrankten Personen, welche zwei oder mehrere Sprachen sprechen, erst später an Alzheimer im Gegensatz zu ihren einsprachigen Altersgenossen. Martensson bestätigte ebenso, dass wenn man ebenso ein dreimonatiges Sprachenlernen keineswegs mit einer lebenslang vorhandenen Zweisprachigkeit verglichen werden kann, zeigt sich trotzdem, dass das Studieren von Fremdsprachen eine hervorragende Möglichkeit darstellt, das Denkorgan in entsprechender Form zu halten.

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Jan Oliver Fricke
Jan Oliver Frickehttps://www.vitaes.de
Als überzeugter Naturheiler , schreibe ich gerne über Gesundheitsthemen. Ich bin der Überzeugung das viel Heilkraft in den unbehandelten Naturprodukten liegt und das man durch einfache Verhaltensweisen, wie Ernährung und Bewegung zum Teil auf Medikamente verzichten kann.

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