Hämorrhoiden erkennen 6 häufige Symptome und wie Sie sie behandeln können
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Hämorrhoiden erkennen: 6 häufige Symptome und wie Sie sie behandeln können

Hämorrhoiden sind ein weit verbreitetes, aber oft unangenehmes und missverstandenes Thema, das Millionen von Menschen weltweit betrifft. Obwohl sie in der Regel harmlos sind, können sie erhebliche Beschwerden und Schmerzen verursachen, die sich negativ auf die Lebensqualität auswirken. In diesem ausführlichen Artikel werden wir die Welt der Hämorrhoiden erkunden, einschließlich ihrer Ursachen, Symptome und verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten. Unser Ziel ist es, Ihnen das Wissen und die Werkzeuge an die Hand zu geben, um diese lästige Erkrankung besser zu verstehen und zu bewältigen, damit Sie ein gesundes, schmerzfreies Leben führen können.

Wir werden die häufigsten Anzeichen und Symptome von Hämorrhoiden untersuchen, damit Sie wissen, worauf Sie achten müssen und wann es an der Zeit ist, einen Arzt aufzusuchen. Darüber hinaus werden wir die verschiedenen Arten von Hämorrhoiden erläutern, um ein besseres Verständnis dafür zu vermitteln, wie sie entstehen und wie sie behandelt werden können.

Von traditionellen Hausmitteln und natürlichen Heilmitteln bis hin zu modernen medizinischen Verfahren werden wir die verschiedenen Behandlungsoptionen durchgehen, die Ihnen zur Verfügung stehen. Dabei werden wir nicht nur die Wirksamkeit, sondern auch die möglichen Risiken und Nebenwirkungen dieser Methoden beleuchten.

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Schließlich werden wir uns auch mit der Prävention von Hämorrhoiden befassen und Ihnen wertvolle Tipps und Ratschläge geben, wie Sie Ihre Darmgesundheit verbessern und das Auftreten von Hämorrhoiden verhindern können.

Begleiten Sie uns auf dieser aufschlussreichen Reise, um Hämorrhoiden besser zu verstehen und Ihre Gesundheit in den Griff zu bekommen. Sie werden überrascht sein, wie viel Sie über dieses weit verbreitete, aber oft tabuisierte Thema lernen können, und wie die richtigen Informationen Ihnen helfen können, ein aktives und beschwerdefreies Leben zu führen.

Was sind Hämorrhoiden

Hämorrhoiden sind geschwollene und entzündete Venen im unteren Teil des Rektums und Anus. Sie entstehen, wenn der Druck in den Venen im Rektalbereich zunimmt, was dazu führt, dass sich die Venen ausdehnen und anschwellen. Hämorrhoiden können intern (im Rektum) oder extern (um den Anus herum) auftreten. Es gibt zwei Haupttypen von Hämorrhoiden:

  1. Interne Hämorrhoiden: Diese Hämorrhoiden befinden sich im inneren Teil des Rektums und sind normalerweise nicht schmerzhaft. Sie können jedoch beim Stuhlgang bluten, wenn sie gereizt werden. In einigen Fällen können interne Hämorrhoiden so stark anschwellen, dass sie aus dem Anus herausragen (prolapsieren). Ein solcher Vorfall kann Schmerzen und zusätzliche Beschwerden verursachen.
  2. Externe Hämorrhoiden: Diese Hämorrhoiden treten außerhalb des Anus auf und sind oft mit Schmerzen und Unbehagen verbunden. Wenn sich in einer externen Hämorrhoide ein Blutgerinnsel bildet (Thrombose), kann dies zu starken Schmerzen und Entzündungen führen.

Ursachen von Hämorrhoiden können sein:

  • Verstopfung oder Durchfall
  • Langes Sitzen, insbesondere auf der Toilette
  • Schwangerschaft und Geburt
  • Übergewicht oder Fettleibigkeit
  • Analverkehr
  • Erbliche Faktoren
  • Alter

Die Symptome von Hämorrhoiden können variieren, abhängig von der Art und dem Schweregrad der Hämorrhoiden. Einige häufige Symptome sind:

  • Juckreiz oder Reizung im Analbereich
  • Schmerzen oder Unbehagen
  • Schwellung um den Anus
  • Blutung während des Stuhlgangs
  • Knotenbildung in der Nähe des Anus

Die Behandlung von Hämorrhoiden hängt von der Art und dem Schweregrad der Erkrankung ab. In vielen Fällen können Hämorrhoiden durch Selbstpflege und Änderungen des Lebensstils behandelt werden, wie zum Beispiel:

  • Sitzbäder mit warmem Wasser
  • Verwendung von rezeptfreien Schmerzmitteln oder Salben
  • Anwendung von Eispackungen oder Kältekompressen
  • Erhöhung der Ballaststoffzufuhr
  • Trinken von viel Wasser
  • Regelmäßige Bewegung
  • Vermeidung von längeren Sitzperioden

In schwereren Fällen oder wenn die Hämorrhoiden nicht auf Selbstbehandlung ansprechen, kann eine ärztliche Behandlung notwendig sein. Dazu gehören Gummibandligatur, Injektionssklerotherapie, Infrarotkoagulation, Laserbehandlung oder in einigen Fällen eine chirurgische Entfernung der Hämorrhoiden (Hämorrhoidektomie).

Wenn Sie glauben, dass Sie Hämorrhoiden haben oder unter anhaltenden Symptomen leiden, ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen, um eine genaue Diagnose und geeignete Behandlung zu erhalten..

Es ist wichtig zu beachten, dass Hämorrhoiden-Symptome denen anderer Erkrankungen wie Analfissuren, Abszessen oder sogar Darmkrebs ähneln können. Daher ist eine gründliche Untersuchung durch einen Arzt unerlässlich, um die genaue Ursache der Beschwerden festzustellen und entsprechend zu behandeln.

Um das Risiko von Hämorrhoiden zu verringern oder wiederkehrende Hämorrhoiden zu verhindern, können Sie die folgenden vorbeugenden Maßnahmen ergreifen:

  1. Vermeiden Sie Verstopfung: Erhöhen Sie die Ballaststoffzufuhr in Ihrer Ernährung durch den Verzehr von Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten. Dies kann helfen, den Stuhl weicher zu halten und das Stuhlgangserlebnis angenehmer zu gestalten.
  2. Trinken Sie ausreichend Wasser: Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr kann dazu beitragen, den Stuhl weicher zu halten und Verstopfung vorzubeugen.
  3. Üben Sie regelmäßig: Körperliche Aktivität kann die Darmtätigkeit anregen und Verstopfung vorbeugen.
  4. Vermeiden Sie langes Sitzen: Versuchen Sie, regelmäßig aufzustehen und sich zu bewegen, insbesondere wenn Sie berufsbedingt lange sitzen müssen.
  5. Gehen Sie bei Bedarf auf die Toilette: Versuchen Sie, nicht den Stuhldrang zu unterdrücken, da dies zu Verstopfung und erhöhtem Druck im Rektalbereich führen kann.
  6. Vermeiden Sie übermäßiges Pressen: Übermäßiges Pressen während des Stuhlgangs kann den Druck auf die Venen im Rektalbereich erhöhen und das Risiko von Hämorrhoiden erhöhen.
  7. Gewichtskontrolle: Übergewicht oder Fettleibigkeit können den Druck auf die Venen im Rektalbereich erhöhen. Eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung können dazu beitragen, ein gesundes Gewicht zu halten und das Risiko von Hämorrhoiden zu verringern.

Wenn Sie trotz dieser Maßnahmen weiterhin unter Hämorrhoiden leiden oder wenn Ihre Symptome sich verschlechtern, suchen Sie einen Arzt auf, um eine angemessene Behandlung zu erhalten und mögliche Komplikationen zu vermeiden.

Juckreiz oder Reizung im Analbereich Hämorrhoiden können zu Juckreiz, Brennen oder Reizungen im Bereich um den Anus führen.
Juckreiz oder Reizung im Analbereich Hämorrhoiden können zu Juckreiz, Brennen oder Reizungen im Bereich um den Anus führen. Niran Phonruang/shutterstock.com

Die Symptome von Hämorrhoiden

Die Symptome von Hämorrhoiden können je nach Art und Schweregrad der Hämorrhoiden variieren. Einige der häufigsten Symptome sind:

  1. Juckreiz oder Reizung im Analbereich: Hämorrhoiden können zu Juckreiz, Brennen oder Reizungen im Bereich um den Anus führen.
  2. Schmerzen oder Unbehagen: Insbesondere bei externen Hämorrhoiden können Schmerzen und Unbehagen auftreten. Schmerzen können auch bei internen Hämorrhoiden auftreten, wenn sie herausragen (prolapsieren) oder thrombosiert (mit Blutgerinnseln gefüllt) sind.
  3. Schwellung um den Anus: Externe Hämorrhoiden können als geschwollene und empfindliche Knoten um den Anus erscheinen.
  4. Blutung während des Stuhlgangs: Hämorrhoiden können zu hellroten Blutungen während oder nach dem Stuhlgang führen. Das Blut kann auf dem Toilettenpapier, im Stuhl oder in der Toilette bemerkt werden.
  5. Knotenbildung in der Nähe des Anus: Bei internen Hämorrhoiden, die herausragen, können Knoten oder weiche Gewebemassen aus dem Anus hervortreten.
  6. Schleimabsonderung: Manchmal kann es zu einer Schleimabsonderung aus dem Anus kommen, die den Juckreiz und die Reizung verschlimmern kann.
  7. Unvollständige Stuhlgang: In einigen Fällen können Hämorrhoiden ein Gefühl von unvollständiger Entleerung nach dem Stuhlgang verursachen.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Symptome von Hämorrhoiden denen anderer Erkrankungen ähneln können, wie Analfissuren, Abszessen oder sogar Darmkrebs. Daher ist es wichtig, bei anhaltenden oder schweren Symptomen einen Arzt aufzusuchen, um eine genaue Diagnose und eine angemessene Behandlung zu erhalten.

Behandlung von Hämorrhoiden

Die Behandlung von Hämorrhoiden hängt von der Schwere und Art der Hämorrhoiden ab. Hier sind einige allgemeine Behandlungsoptionen:

  1. Selbstbehandlung und Hausmittel: Bei leichten bis mittelschweren Hämorrhoiden können Selbstbehandlungsmethoden und Hausmittel ausreichen, um Symptome zu lindern und den Heilungsprozess zu fördern. Dazu gehören Sitzbäder, Kühlkompressen, rezeptfreie Schmerzmittel oder Salben, Aloe Vera, Hamamelis, ballaststoffreiche Ernährung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
  2. Medikamentöse Behandlung: Ärzte können rezeptfreie oder verschreibungspflichtige Medikamente empfehlen, um Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen zu lindern. Dazu gehören Cremes, Salben, Zäpfchen oder orale Medikamente, die entzündungshemmende oder abschwellende Wirkstoffe wie Hydrokortison, Lidocain oder Flavonoide enthalten.
  3. Minimal-invasive Verfahren: Bei anhaltenden oder größeren Hämorrhoiden kann der Arzt minimal-invasive Verfahren empfehlen, um sie zu entfernen oder zu schrumpfen. Dazu gehören Gummibandligatur (bei der ein Gummiband um die Basis der Hämorrhoiden gelegt wird, um den Blutfluss abzuschneiden und sie absterben zu lassen), Sklerotherapie (bei der eine chemische Lösung in die Hämorrhoiden injiziert wird, um sie schrumpfen zu lassen) oder Infrarotkoagulation (bei der Hitze oder Laserlicht verwendet wird, um Hämorrhoiden zu veröden).
  4. Chirurgische Behandlung: Bei großen, thrombosierten oder chronischen Hämorrhoiden kann eine chirurgische Behandlung erforderlich sein. Zu den chirurgischen Optionen gehören Hämorrhoidektomie (die chirurgische Entfernung der Hämorrhoiden) und Hämorrhoidopexie (bei der die Hämorrhoiden mit Nähten oder Klammern fixiert werden, um sie an ihren normalen Ort zurückzubringen und den Blutfluss zu reduzieren). Diese Verfahren werden normalerweise unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt.

Es ist wichtig, die zugrunde liegenden Ursachen von Hämorrhoiden wie Verstopfung, langes Sitzen oder Übergewicht anzugehen, um ein Wiederauftreten der Erkrankung zu verhindern. Änderungen des Lebensstils, wie eine ballaststoffreiche Ernährung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, regelmäßige Bewegung und gesunde Gewohnheiten beim Stuhlgang, sind entscheidend für die Prävention und langfristige Behandlung von Hämorrhoiden.

Hausmittel gegen Hämorrhoiden

Es gibt mehrere Hausmittel, die helfen können, Hämorrhoiden-Symptome zu lindern und den Heilungsprozess zu unterstützen. Hier sind einige häufig empfohlene Hausmittel:
  1. Sitzbäder: Ein warmes Sitzbad kann Linderung bei Schmerzen, Juckreiz und Reizungen im Analbereich bieten. Füllen Sie eine Badewanne oder ein Sitzbad mit warmem Wasser und setzen Sie sich für etwa 15-20 Minuten hinein. Wiederholen Sie dies mehrmals täglich, insbesondere nach dem Stuhlgang.
  2. Kühlkompressen: Legen Sie eine Kältepackung oder ein in ein sauberes Tuch gewickeltes Eis auf die betroffene Stelle, um Schmerzen und Schwellungen zu reduzieren. Wenden Sie die Kältepackung für 15-20 Minuten an und wiederholen Sie dies mehrmals täglich.
  3. Schmerzlindernde Cremes und Salben: Rezeptfreie Cremes, Salben oder Zäpfchen, die Hydrokortison oder andere entzündungshemmende Substanzen enthalten, können helfen, Juckreiz, Schmerzen und Schwellungen zu lindern.
  4. Aloe Vera: Aloe Vera ist bekannt für seine entzündungshemmenden und beruhigenden Eigenschaften. Tragen Sie reines Aloe Vera Gel auf die betroffene Stelle auf, um Schmerzen und Reizungen zu lindern. Stellen Sie sicher, dass das Produkt frei von Zusatzstoffen ist, die zusätzliche Reizungen verursachen könnten.
  5. Hamamelis: Hamamelis ist ein natürliches Adstringens, das helfen kann, Schmerzen, Juckreiz und Schwellungen zu reduzieren. Tränken Sie ein Wattepad oder ein sauberes Tuch in Hamamelis und tupfen Sie es sanft auf die betroffene Stelle. Wiederholen Sie dies mehrmals täglich.
  6. Ballaststoffreiche Ernährung: Essen Sie ballaststoffreiche Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte, um Verstopfung zu vermeiden und den Stuhlgang zu erleichtern. Sie können auch ballaststoffreiche Ergänzungsmittel wie Psyllium oder Leinsamen in Betracht ziehen.
  7. Trinken Sie ausreichend Wasser: Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr hilft, den Stuhl weicher zu halten und Verstopfung vorzubeugen, was wiederum den Druck auf die Hämorrhoiden verringert.
  8. Sanftes Reinigen: Verwenden Sie nach dem Stuhlgang weiches, feuchtes Toilettenpapier oder alkoholfreie Feuchttücher, um den Analbereich sanft zu reinigen und Reizungen zu vermeiden.
  9. Verwenden Sie ein Kissen: Wenn Sie längere Zeit sitzen müssen, verwenden Sie ein spezielles Hämorrhoidenkissen oder ein aufblasbares Ringkissen, um den Druck auf die betroffene Stelle zu verringern.

Beachten Sie, dass diese Hausmittel in erster Linie dazu dienen, die Symptome von Hämorrhoiden zu lindern. Wenn Ihre Hämorrhoiden trotz der Anwendung dieser Hausmittel nicht besser werden oder sich verschlimmern, ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen, um eine angemessene Behandlung und Beratung zu erhalten. In einigen Fällen kann es notwendig sein, medizinische oder sogar chirurgische Verfahren zur Behandlung von Hämorrhoiden in Betracht zu ziehen.

Während Hausmittel bei leichten bis mittelschweren Hämorrhoiden wirksam sein können, sind sie möglicherweise nicht ausreichend, um schwere oder chronische Hämorrhoiden zu behandeln. In solchen Fällen ist es entscheidend, sich von einem Arzt untersuchen und behandeln zu lassen, um mögliche Komplikationen oder eine Verschlechterung der Erkrankung zu vermeiden.

Es ist auch wichtig zu beachten, dass einige Hausmittel bei bestimmten Personen möglicherweise nicht gut vertragen werden oder allergische Reaktionen hervorrufen können. Wenn Sie eine neue Behandlung ausprobieren, stellen Sie sicher, dass Sie darauf achten, wie Ihr Körper darauf reagiert, und suchen Sie bei Bedenken medizinischen Rat.

Pudmed Studien zu Hämorrhoiden

Hier sind einige Studien, die Sie interessieren könnten:

  1. Alonso-Coello P, Mills E, Heels-Ansdell D, et al. (2006). Fiber for the treatment of hemorrhoids complications: a systematic review and meta-analysis. Am J Gastroenterol. 2006 Jan;101(1):181-8. Diese Studie untersucht die Wirksamkeit von Ballaststoffen bei der Behandlung von Hämorrhoiden und deren Komplikationen. Die Autoren fanden heraus, dass eine ballaststoffreiche Ernährung das Risiko von Blutungen und anhaltenden Schmerzen reduzieren kann. PMID: 16405552
  2. Lohsiriwat V. (2012). Hemorrhoids: from basic pathophysiology to clinical management. World J Gastroenterol. 2012 May 7;18(17):2009-17. Diese Übersichtsarbeit befasst sich mit der Pathophysiologie von Hämorrhoiden und verschiedenen klinischen Behandlungsmöglichkeiten. Der Autor gibt einen umfassenden Überblick über aktuelle Forschungsergebnisse und medizinische Praktiken in Bezug auf Hämorrhoiden. PMID: 22563167
  3. Rivadeneira DE, Steele SR, Ternent C, et al. (2011). Practice parameters for the management of hemorrhoids (revised 2010). Dis Colon Rectum. 2011 Sep;54(9):1059-64. Diese Studie bietet aktualisierte Praxisparameter für das Management von Hämorrhoiden und umfasst Empfehlungen für Diagnose, konservative Behandlung, minimal-invasive Verfahren und chirurgische Optionen. Es dient als Leitfaden für Ärzte, die Patienten mit Hämorrhoiden behandeln. PMID: 21825884
  4. Riss S, Weiser FA, Schwameis K, et al. (2012). The prevalence of hemorrhoids in adults. Int J Colorectal Dis. 2012 Feb;27(2):215-20. Diese Studie untersucht die Prävalenz von Hämorrhoiden bei Erwachsenen und bietet interessante Einblicke in die Verbreitung und Risikofaktoren dieser Erkrankung. PMID: 22033893

Häufige Leserfragen zum Thema Hämorrhoiden

Frage 1: Was sind die Hauptursachen von Hämorrhoiden?

Antwort: Die Hauptursachen von Hämorrhoiden sind erhöhter Druck auf die Venen im Rektalbereich, der durch Faktoren wie Verstopfung, Durchfall, langes Sitzen, Schwangerschaft und Geburt, Übergewicht, Analverkehr, erbliche Faktoren und Alter verursacht werden kann.

Frage 2: Wie kann man Hämorrhoiden von Analfissuren unterscheiden?

Antwort: Hämorrhoiden sind geschwollene und entzündete Venen im Rektalbereich, während Analfissuren kleine Risse oder Risse in der Auskleidung des Analkanals sind. Beide können Schmerzen und Blutungen verursachen, aber Hämorrhoiden neigen dazu, Juckreiz und Schwellungen zu verursachen, während Analfissuren eher stechende Schmerzen, besonders beim Stuhlgang, verursachen. Die genaue Diagnose sollte jedoch von einem Arzt gestellt werden, um eine angemessene Behandlung sicherzustellen.

Frage 3: Können Hämorrhoiden von selbst verschwinden?

Antwort: Leichte Hämorrhoiden können von selbst abheilen, insbesondere wenn sie durch Änderungen des Lebensstils und Selbstbehandlungsmethoden wie Sitzbäder, rezeptfreie Schmerzmittel oder Salben, Eispackungen, ballaststoffreiche Ernährung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr behandelt werden. Bei schwereren oder chronischen Hämorrhoiden ist jedoch möglicherweise eine ärztliche Behandlung erforderlich.

Frage 4: Wann sollte man einen Arzt wegen Hämorrhoiden aufsuchen?

Antwort: Sie sollten einen Arzt aufsuchen, wenn Ihre Hämorrhoiden-Symptome trotz Selbstbehandlung und Änderungen des Lebensstils anhalten oder sich verschlimmern, wenn Sie starke Schmerzen oder Blutungen haben, oder wenn Sie vermuten, dass Sie interne Hämorrhoiden haben, die aus dem Anus herausragen (prolapsieren). Ein Arzt kann eine genaue Diagnose stellen und die geeignete Behandlung empfehlen, um Komplikationen zu vermeiden und die Heilung zu fördern.

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