Kombucha Gesundheitlicher Nutzen und Selbstherstellung
Kombucha Gesundheitlicher Nutzen und Selbstherstellung zarzamora/shutterstock.com

Kombucha: Gesundheitlicher Nutzen und Selbstherstellung

Kurze Geschichte von Kombucha

Kombucha, auch als “Teepilz” bezeichnet, hat eine jahrhundertealte Geschichte. Die genauen Ursprünge dieses fermentierten Tees sind zwar schwer nachzuvollziehen, aber man geht davon aus, dass Kombucha seinen Ursprung in Nordostchina hat, wo er bereits vor mehr als 2000 Jahren konsumiert wurde. Von dort aus breitete er sich über Russland und Osteuropa bis nach Westeuropa aus.

Legenden zufolge wurde Kombucha in der Qin-Dynastie (um 221 v. Chr.) als “Unsterblichkeitstrank” geschätzt. In verschiedenen Epochen und Kulturen wurde dieses erfrischende Getränk nicht nur wegen seines einzigartigen Geschmacks, sondern auch wegen seiner mutmaßlichen gesundheitsfördernden Eigenschaften hoch geschätzt.

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Warum ist es so populär geworden?

In den letzten Jahren hat sich Kombucha weltweit großer Beliebtheit erfreut, insbesondere in gesundheitsbewussten Kreisen. Es gibt mehrere Gründe für seine steigende Popularität:

  1. Gesundheitstrend: Mit einem wachsenden Bewusstsein für gesunde Ernährung und Lebensweise sind fermentierte Lebensmittel, die reich an Probiotika und anderen gesundheitsfördernden Stoffen sind, ins Rampenlicht gerückt. Kombucha, mit seinen angeblichen Vorteilen für die Darmgesundheit und das Immunsystem, passt perfekt in diesen Trend.
  2. Einzigartiger Geschmack: Kombucha bietet eine einzigartige Geschmackskombination aus Süße, Säure und einem Hauch von Bitterkeit, die viele Menschen fasziniert. Mit verschiedenen Aromen und Zutaten können unzählige Geschmacksrichtungen kreiert werden.
  3. DIY-Kultur: Die Möglichkeit, Kombucha selbst herzustellen, hat auch zur Popularität beigetragen. Viele Menschen schätzen es, ihre Lebensmittel und Getränke selbst herzustellen, da dies eine Kontrolle über die Zutaten und den Geschmack ermöglicht.
  4. Umweltbewusstsein: Selbst hergestellter Kombucha reduziert den Konsum von in Plastikflaschen abgefüllten Getränken, was zu einem nachhaltigeren Lebensstil beiträgt.

Zusammengefasst ist die Kombination aus gesundheitlichen Vorteilen, Geschmacksvielfalt, der DIY-Möglichkeit und der umweltfreundlichen Komponente hauptverantwortlich für die anhaltende Begeisterung um Kombucha.

Was genau ist Kombucha?

Zutaten und Fermentationsprozess

Kombucha ist ein fermentiertes Getränk, das durch den Fermentationsprozess von gesüßtem Tee (meist Schwarz- oder Grüntee) entsteht. Die Hauptzutaten sind:

  1. Tee: Obwohl Schwarztee am häufigsten verwendet wird, können auch andere Teesorten wie Grüntee, Weißtee oder Kräutertees verwendet werden. Der Tee dient als Nährstoffbasis für die Kultur und beeinflusst auch den Geschmack des endgültigen Kombuchas.
  2. Zucker: Der Zucker ist entscheidend für die Fermentation, da er als Nahrungsquelle für den SCOBY dient. Während des Fermentationsprozesses wird der Zucker von den Mikroorganismen im SCOBY verbraucht und in verschiedene Säuren, Alkohol und Kohlendioxid umgewandelt.
  3. Wasser: Verwendet wird meist gefiltertes Wasser, um Verunreinigungen und Chemikalien zu vermeiden, die den Fermentationsprozess stören könnten.
  4. Starterkultur: Ein kleiner Anteil bereits fermentierter Kombucha aus einer vorherigen Charge, der den pH-Wert senkt und das Wachstum unerwünschter Mikroorganismen verhindert.

Die Rolle des SCOBY (Symbiotic Culture Of Bacteria and Yeast)

Der SCOBY ist das Herzstück des Kombucha-Fermentationsprozesses. Es handelt sich um eine gelatinöse, scheibenförmige Masse, die aus einer Symbiose von Bakterien und Hefen besteht. Er sieht vielleicht ein wenig ungewöhnlich aus, spielt aber eine entscheidende Rolle bei der Herstellung von Kombucha.

  1. Fermentation: Die Hefen im SCOBY zersetzen den Zucker in Alkohol und Kohlendioxid. Die Bakterien wiederum verwandeln den Alkohol in verschiedene Säuren, was dem Kombucha seinen charakteristisch sauren Geschmack verleiht.
  2. Schutz: Der SCOBY bildet an der Oberfläche des Tees eine Barriere, die verhindert, dass schädliche Mikroorganismen eindringen und die Kultur verderben.
  3. Wachstum: Mit jeder neuen Kombucha-Batch wächst der SCOBY weiter und verdickt sich. Oftmals teilt er sich in mehrere Schichten, wodurch man bei Bedarf Teile des SCOBY abnehmen und für eine neue Kombucha-Charge oder zur Weitergabe an Freunde verwenden kann.

Es ist wichtig, den SCOBY gesund und in einem sauberen Umfeld zu halten, um eine erfolgreiche Fermentation zu gewährleisten. Ein gesunder SCOBY führt zu einem schmackhaften und nahrhaften Kombucha, während ein kranker oder kontaminierter SCOBY nicht nur den Geschmack beeinträchtigen kann, sondern auch gesundheitliche Risiken birgt. Daher ist Hygiene beim Umgang mit dem SCOBY und beim Herstellungsprozess von Kombucha von entscheidender Bedeutung.

Gesundheitlicher Nutzen von Kombucha

Kombucha wird oft als “Wundergetränk” bezeichnet, da es viele potenzielle gesundheitliche Vorteile bietet. Während einige dieser Vorteile wissenschaftlich gut dokumentiert sind, sind andere hauptsächlich anekdotisch oder benötigen weitere Forschung.

Probiotische Eigenschaften und Darmgesundheit

  1. Gute Bakterien: Der Fermentationsprozess von Kombucha führt zur Bildung einer Vielzahl von nützlichen Mikroorganismen, von denen viele probiotisch sind. Diese probiotischen Bakterien können die Darmflora positiv beeinflussen und zur Darmgesundheit beitragen.
  2. Verbesserung der Verdauung: Die Probiotika in Kombucha können helfen, das Gleichgewicht der Darmbakterien wiederherzustellen, was zu einer verbesserten Verdauung führen kann. Sie können auch bei Verdauungsproblemen wie Blähungen, Verstopfung und Durchfall helfen.
  3. Stärkung des Immunsystems: Ein gesunder Darm spielt eine entscheidende Rolle für ein starkes Immunsystem. Probiotika können das Immunsystem stärken, indem sie das Gleichgewicht der Darmbakterien fördern.

Antioxidantien und Entgiftung

  1. Schutz vor freien Radikalen: Kombucha, insbesondere wenn er aus Grüntee hergestellt wird, enthält Antioxidantien, die den Körper vor freien Radikalen schützen können. Freie Radikale können Zellschäden verursachen und zum Alterungsprozess beitragen.
  2. Entgiftung: Kombucha enthält auch Glucuronsäure, die eine wichtige Rolle bei der Entgiftung des Körpers spielt. Es hilft bei der Ausscheidung schädlicher Umweltgifte und schützt die Leber.
  3. Energetisierung: Das kleine Maß an Koffein aus dem Tee, kombiniert mit den B-Vitaminen und Eisen aus dem Fermentationsprozess, kann zu einem belebenden Effekt beitragen.

Weitere gesundheitliche Vorteile

  1. Verringerung des Herzkrankheitsrisikos: Einige Studien haben gezeigt, dass Kombucha den Cholesterinspiegel senken und das Herz-Kreislauf-System schützen kann.
  2. Gewichtsmanagement: Kombucha kann auch beim Gewichtsmanagement helfen, da es den Stoffwechsel anregen kann.
  3. Kampf gegen Bakterien: Die in Kombucha produzierte Essigsäure kann schädliche Mikroorganismen abtöten und wirkt somit als natürliches Antibiotikum.
  4. Unterstützung der Gelenkgesundheit: Kombucha enthält Glucosamine, die zur Erhaltung der Gelenkgesundheit beitragen können.

Obwohl Kombucha viele gesundheitliche Vorteile bieten kann, ist es wichtig zu betonen, dass es nicht als Wundermittel angesehen werden sollte. Es ist nur eine von vielen Komponenten eines gesunden Lebensstils. Darüber hinaus sollte man sich bei der Konsumierung von Kombucha, insbesondere in großen Mengen, immer der möglichen Nebenwirkungen bewusst sein und im Zweifelsfall einen Arzt konsultieren.

Risiken und Nebenwirkungen von Kombucha

Kombucha ist für viele Menschen ein wohltuendes Getränk. Es bietet nicht nur eine Palette von potenziellen gesundheitlichen Vorteilen, sondern ist auch für seinen einzigartigen Geschmack und seine erfrischenden Eigenschaften geschätzt. Doch wie bei vielen Lebensmitteln und Getränken gibt es auch hier Dinge, die man beachten sollte.

Über den richtigen Konsum

  1. Mäßigung ist der Schlüssel: Wie bei den meisten Dingen im Leben, ist auch bei Kombucha Mäßigung wichtig. Für die meisten Menschen wird empfohlen, mit kleineren Mengen zu beginnen (etwa 100-200 ml pro Tag) und die Reaktion des Körpers zu beobachten, bevor man die Dosis erhöht.
  2. Kombucha und Alkoholgehalt: Durch den Fermentationsprozess kann Kombucha geringe Mengen Alkohol enthalten, in der Regel weniger als 0,5%. Menschen, die Alkohol vermeiden möchten oder darauf empfindlich reagieren, sollten dies berücksichtigen.

Mögliche Nebenwirkungen und Vorsichtsmaßnahmen

  1. Verdauungsprobleme: Einige Menschen können nach dem Konsum von Kombucha Blähungen, Übelkeit oder Durchfall erleben, besonders wenn sie das Getränk zum ersten Mal probieren. Dies kann auf die probiotischen Bakterien und die Anpassung des Verdauungssystems zurückzuführen sein.
  2. Allergische Reaktionen: In seltenen Fällen können Menschen allergisch auf Kombucha oder eine seiner Zutaten reagieren. Symptome können Juckreiz, Hautausschlag oder Atembeschwerden umfassen.
  3. Übersäuerung: Ein übermäßiger Konsum von Kombucha kann zu einer Übersäuerung des Körpers führen, was zu Symptomen wie Kopfschmerzen oder Schwindel führen kann.
  4. Risiko durch unsachgemäße Herstellung: Bei der Selbstherstellung von Kombucha zu Hause kann es, wenn hygienische Standards nicht eingehalten werden, zu Kontaminationen kommen, die gesundheitliche Risiken darstellen können. Es ist wichtig, saubere und sterilisierte Utensilien zu verwenden und den Kombucha in einer sauberen Umgebung zu fermentieren.
  5. Personen mit Immunschwäche: Menschen mit einem geschwächten Immunsystem oder anderen gesundheitlichen Bedenken sollten vor dem Konsum von Kombucha ihren Arzt konsultieren.

Abschließender Hinweis: Obwohl Kombucha viele potenzielle gesundheitliche Vorteile bietet, sollte er mit Vorsicht und in Maßen genossen werden. Bei Unsicherheiten oder gesundheitlichen Bedenken ist es immer ratsam, einen Ernährungsberater oder Arzt zu konsultieren. Es ist auch wichtig, auf die Qualität des Kombucha zu achten und sicherzustellen, dass er aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammt, besonders wenn man sich für hausgemachten Kombucha entscheidet.

Selbstherstellung von Kombucha

Das Brauen von Kombucha zu Hause ist eine aufregende und lohnende Erfahrung. Mit der richtigen Vorbereitung und etwas Geduld können Sie Ihren eigenen, köstlichen Kombucha kreieren. Hier ist, was Sie wissen müssen, um loszulegen.

Auswahl der richtigen Zutaten

  1. Tee: Für die Herstellung von Kombucha werden Schwarz- oder Grüntee verwendet. Bio-Tee ist vorzuziehen, da er frei von Pestiziden und anderen Chemikalien ist.
  2. Zucker: Weißer Zucker wird am häufigsten verwendet, da er sich leicht auflöst und von den Bakterien und Hefen gut fermentiert wird. Andere Zuckerarten können verwendet werden, aber sie können den Geschmack und die Fermentationszeit beeinflussen.
  3. Wasser: Verwenden Sie gefiltertes Wasser, um Chlor und andere Verunreinigungen zu vermeiden, die den Fermentationsprozess stören könnten.
  4. SCOBY: Das ist die “Mutter” des Kombucha und entscheidend für den Fermentationsprozess. Sie können einen SCOBY online kaufen, von einem Freund bekommen oder Ihren eigenen züchten.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Herstellung

  1. Tee kochen: Bringen Sie 1 Liter Wasser zum Kochen und lassen Sie darin 4-5 Teebeutel (oder entsprechend lose Teeblätter) für 5-10 Minuten ziehen.
  2. Zucker hinzufügen: Fügen Sie etwa 100g Zucker hinzu und rühren Sie, bis er sich vollständig aufgelöst hat.
  3. Abkühlen lassen: Lassen Sie den gesüßten Tee auf Raumtemperatur abkühlen.
  4. In ein Glasgefäß geben: Übertragen Sie den Tee in ein großes, sauberes Glasgefäß.
  5. SCOBY hinzufügen: Legen Sie Ihren SCOBY vorsichtig oben auf den Tee.
  6. Abdecken: Decken Sie das Glasgefäß mit einem sauberen Tuch oder Kaffeefilter ab und sichern Sie es mit einem Gummiband.
  7. Fermentieren: Lassen Sie den Tee an einem warmen, dunklen Ort für 7-20 Tage fermentieren. Die genaue Zeit hängt von Ihrer Geschmackspräferenz ab.
  8. Probieren: Nach einer Woche können Sie beginnen, den Kombucha zu probieren. Wenn er den gewünschten Geschmack erreicht hat, können Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.
  9. In Flaschen abfüllen: Nehmen Sie den SCOBY heraus und bewahren Sie ihn für Ihren nächsten Batch auf. Füllen Sie den Kombucha in Flaschen und lassen Sie ihn weitere 3-7 Tage fermentieren, um Kohlensäure zu entwickeln.
  10. Genießen: Nach der zweiten Fermentation ist Ihr Kombucha fertig zum Genießen!

Tipps für den besten Geschmack und die sichere Fermentation

  1. Hygiene: Stellen Sie sicher, dass alle Utensilien und Gefäße, die Sie verwenden, sauber und steril sind, um eine Kontamination zu vermeiden.
  2. Temperatur: Ein warmer Ort zwischen 20-25°C ist ideal für die Fermentation.
  3. Experimentieren: Sie können mit verschiedenen Teesorten und Fermentationszeiten experimentieren, um den perfekten Geschmack zu finden.
  4. Zweite Fermentation: Für einen spritzigeren Kombucha können Sie während der zweiten Fermentation Früchte oder Gewürze hinzufügen.
  5. Achtung vor Schimmel: Wenn Sie Schimmel auf Ihrem SCOBY oder dem fermentierenden Tee bemerken, werfen Sie alles weg und starten Sie von vorn.

Mit diesen Schritten und Tipps sind Sie gut gerüstet, um Ihren eigenen köstlichen Kombucha zu Hause zu brauen. Es mag beim ersten Mal etwas entmutigend erscheinen, aber mit ein wenig Übung werden Sie bald ein Kombucha-Meister sein!

Fazit

Kombucha, ein traditionelles fermentiertes Getränk, hat in den letzten Jahren weltweit an Popularität gewonnen. Seine Ursprünge reichen Jahrtausende zurück und belegen seine lange Geschichte als geschätztes Getränk in verschiedenen Kulturen. Mit einem charakteristischen süß-sauren Geschmack und einer Fülle an gesundheitlichen Vorteilen hat Kombucha die Herzen vieler erobert.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus unserer Betrachtung von Kombucha sind:

  1. Natur des Getränks: Kombucha ist ein fermentierter Tee, dessen besonderer Charakter durch den SCOBY entsteht, eine symbiotische Kultur aus Bakterien und Hefen. Dieser Organismus verwandelt Tee und Zucker in ein Getränk voller probiotischer Eigenschaften.
  2. Gesundheitliche Vorteile: Kombucha ist nicht nur ein erfrischendes Getränk, sondern auch reich an Antioxidantien und bietet diverse Vorteile für die Darmgesundheit. Die probiotischen Eigenschaften können dabei helfen, das Darmmikrobiom auszugleichen und die allgemeine Gesundheit zu fördern.
  3. Selbstherstellung: Das Brauen von Kombucha zu Hause ist einfacher, als man denkt. Mit den richtigen Zutaten und etwas Geduld können Sie ein Getränk herstellen, das sowohl kostengünstiger als auch individuell an Ihren Geschmack angepasst ist.
  4. Vorsichtsmaßnahmen: Wie bei allen fermentierten Lebensmitteln ist es wichtig, Sauberkeit und Sicherheit zu gewährleisten. Der richtige Umgang mit dem SCOBY und die Beachtung potenzieller Anzeichen von Kontamination sind entscheidend.

Abschließend ist Kombucha ein faszinierendes Getränk, das nicht nur wegen seines einzigartigen Geschmacks, sondern auch wegen seiner gesundheitlichen Vorteile geschätzt wird. Wenn Sie noch nie zuvor selbst Kombucha hergestellt haben, ermutigen wir Sie:

Probieren Sie es aus und genießen Sie Ihren selbstgemachten Kombucha! Es ist eine bereichernde Erfahrung, die Sie sowohl mit einem köstlichen Getränk belohnt als auch die Zufriedenheit bietet, etwas mit Ihren eigenen Händen geschaffen zu haben.

Dieses Zubehör könnte für Sie interessant sein

  1. Kombucha Starter-Kit:
    • Erklärung: Ein Starter-Kit enthält in der Regel alles, was Sie für die Herstellung Ihres ersten Kombucha-Braus benötigen, einschließlich eines SCOBY, Tee, Zucker und Anleitungen.
    • Tipp: Achten Sie darauf, ein Kit von einem renommierten Anbieter zu kaufen, um sicherzustellen, dass der SCOBY lebendig und gesund ist.
  2. Glasgefäße mit luftdichtem Verschluss:
    • Erklärung: Diese Gefäße sind ideal für die Zweitfermentation, da sie helfen, Kohlensäure im Kombucha zu bilden und zu halten.
    • Tipp: Achten Sie darauf, dass der Verschluss wirklich luftdicht ist, um ungewolltes Auslaufen oder Überlaufen zu verhindern, und lassen Sie bei der Zweitfermentation immer etwas Platz an der Oberseite, um eine Überkarbonisierung zu verhindern.
  3. Thermometerstreifen:
    • Erklärung: Diese Streifen können am Glasgefäß angebracht werden und zeigen die Temperatur des Kombucha während der Fermentation an.
    • Tipp: Die ideale Temperatur für die Kombucha-Fermentation liegt zwischen 20°C und 25°C. Ein Thermometerstreifen hilft Ihnen, sicherzustellen, dass Ihr Kombucha nicht zu kalt oder zu warm wird.
  4. PH-Teststreifen:
    • Erklärung: Mit PH-Teststreifen können Sie den pH-Wert Ihres Kombucha überprüfen, um sicherzustellen, dass er im idealen sauren Bereich liegt.
    • Tipp: Ein idealer pH-Wert für Kombucha liegt zwischen 2,5 und 3,5. Dies stellt sicher, dass Ihr Getränk sicher vor schädlichen Bakterien ist und gleichzeitig den richtigen Geschmack hat.
  5. Teemischungen speziell für Kombucha:
    • Erklärung: Es gibt spezielle Teemischungen, die speziell für die Herstellung von Kombucha entwickelt wurden. Diese Mischungen bieten oft ein ausgewogenes Aroma und fördern eine gesunde Fermentation.
    • Tipp: Experimentieren Sie mit verschiedenen Teemischungen, um den Geschmack zu finden, der Ihnen am besten gefällt. Egal ob Schwarztee, Grüntee oder eine Mischung aus beiden – der Teetyp kann den Geschmack und die Farbe Ihres Kombucha erheblich beeinflussen.

Häufige Leserfragen zum Thema “Kombucha: Gesundheitlicher Nutzen und Selbstherstellung”

1. Was ist der Unterschied zwischen Kombucha und anderen fermentierten Getränken?

Antwort: Kombucha unterscheidet sich von anderen fermentierten Getränken sowohl durch seinen Herstellungsprozess als auch durch seine Inhaltsstoffe. Während alle fermentierten Getränke durch die Umwandlung von Zucker durch Mikroorganismen entstehen, wird Kombucha spezifisch durch den SCOBY – eine symbiotische Kultur aus Bakterien und Hefen – fermentiert. Dieser Prozess führt zu einem Getränk, das reich an Probiotika, Antioxidantien und organischen Säuren ist. Im Vergleich zu anderen Getränken wie Kefir, Sauerkrautsaft oder Kimchi-Brühe hat Kombucha einen einzigartigen süß-sauren Geschmack und kann, je nach Fermentationsdauer, auch einen leichten Alkoholgehalt haben.

2. Ist es sicher, Kombucha während der Schwangerschaft zu trinken?

Antwort: Während viele Menschen die Vorteile von Kombucha loben, gibt es Bedenken hinsichtlich des Konsums während der Schwangerschaft. Kombucha kann geringe Mengen an Alkohol enthalten, die während des Fermentationsprozesses entstehen. Zudem kann die Säure des Getränks in einigen Fällen zu Magenbeschwerden führen. Es ist ratsam, vor dem Konsum von Kombucha während der Schwangerschaft Rücksprache mit einem Arzt oder Ernährungsberater zu halten.

3. Wie lagere ich meinen SCOBY, wenn ich nicht regelmäßig Kombucha herstelle?

Antwort: Wenn Sie planen, eine Pause von der Kombucha-Herstellung zu machen, können Sie Ihren SCOBY in einem sogenannten “SCOBY-Hotel” aufbewahren. Das ist im Grunde ein Glasgefäß mit Kombucha-Tee, in dem der SCOBY gelagert wird. Der SCOBY sollte vollständig mit Flüssigkeit bedeckt sein und bei Raumtemperatur an einem dunklen Ort aufbewahrt werden. Gelegentlich können Sie etwas süßen Tee hinzufügen, um den SCOBY “gefüttert” zu halten. So bleibt er für mehrere Wochen oder sogar Monate aktiv.

4. Kann ich den Geschmack meines Kombuchas variieren?

Antwort: Ja, der Geschmack von Kombucha kann durch verschiedene Zusatzstoffe wie Früchte, Kräuter und Gewürze variiert werden. Nachdem der Grund-Kombucha fermentiert ist, können Sie ihn in Flaschen abfüllen und Zutaten wie Ingwer, Beeren, Zitrusfrüchte oder Minze hinzufügen, um den Geschmack zu verändern. Nach dem Hinzufügen der gewünschten Zutaten lassen Sie den Kombucha für weitere 2-7 Tage fermentieren, bevor Sie ihn trinken. Dies wird oft als “Zweitfermentation” bezeichnet und kann nicht nur den Geschmack, sondern auch das Kohlensäuregehalt des Kombucha beeinflussen.

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