Seidelbast (Daphne mezereum)
Seidelbast (Daphne mezereum)

Steckbrief: Seidelbast (Daphne mezereum)

Systematik:

  • Reich: Pflanzen (Plantae)
  • Unterreich: Gefäßpflanzen (Tracheophyta)
  • Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
  • Ordnung: Seifenbaumartige (Sapindales)
  • Familie: Seidelbastgewächse (Thymelaeaceae)
  • Gattung: Seidelbast (Daphne)
  • Art: Seidelbast (Daphne mezereum)

Beschreibung:

Der Seidelbast ist ein laubabwerfender Strauch, der eine Wuchshöhe von etwa 1 bis 1,5 Metern erreicht. Er hat einen aufrechten, verzweigten Wuchs mit schlanken Zweigen. Die Blätter des Seidelbasts sind oval, gegenständig angeordnet und haben eine leuchtend grüne Farbe. Im zeitigen Frühjahr, noch bevor die Blätter erscheinen, entwickeln sich die charakteristischen duftenden Blüten des Seidelbasts. Die Blüten sind rosa bis purpurrot und haben eine trichterförmige Form. Sie sind in Dolden angeordnet und locken mit ihrem süßen Duft Insekten an. Nach der Blütezeit entwickeln sich rote, giftige Beeren.

Verbreitung und Standort:

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Der Seidelbast ist in Europa, Westasien und Nordafrika heimisch. Er wächst bevorzugt in Laubwäldern, Gebüschen und lichten Wäldern. Der Strauch bevorzugt humusreiche Böden und halbschattige bis schattige Standorte.

Nutzung und Verwendung:

Obwohl der Seidelbast aufgrund seiner giftigen Beeren nicht essbar ist, hat er eine lange Geschichte der Verwendung in der Volksmedizin. Bestimmte Bestandteile des Seidelbasts werden aufgrund ihrer entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften geschätzt. Allerdings ist die Pflanze giftig und sollte nicht intern verwendet werden. In der Naturkosmetik wird das duftende Öl des Seidelbasts in bestimmten Produkten zur Hautpflege verwendet.

Kulturelle Bedeutung:

Der Seidelbast hat auch eine gewisse kulturelle Bedeutung. Er wird mit verschiedenen Mythen und Legenden in Verbindung gebracht und in einigen Regionen als heilige Pflanze angesehen. Seine auffälligen Blüten im zeitigen Frühjahr machen ihn zu einem beliebten Zierstrauch in Gärten.

Hinweis:

Aufgrund der giftigen Natur des Seidelbasts ist Vorsicht geboten. Alle Teile der Pflanze, einschließlich Blätter, Rinde und Beeren, sind giftig und sollten nicht verzehrt werden. Der direkte Kontakt mit der Haut kann bei empfindlichen Personen zu Reizungen führen. Es wird empfohlen, den Seidelbast nur unter fachkundiger Anleitung zu verwenden und von Kindern und Haustieren fernzuhalten.

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