Tollkirsche (Atropa belladonna)
Tollkirsche (Atropa belladonna)

Steckbrief: Tollkirsche (Atropa belladonna)

Systematik:

  • Reich: Pflanzen (Plantae)
  • Unterreich: Gefäßpflanzen (Tracheophyta)
  • Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
  • Ordnung: Nachtschattenartige (Solanales)
  • Familie: Nachtschattengewächse (Solanaceae)
  • Gattung: Atropa
  • Art: Tollkirsche (Atropa belladonna)

Beschreibung:

Die Tollkirsche ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von 60 bis 150 cm erreichen kann. Sie hat eine aufrechte, verzweigte Stängel und große, breit-oval geformte, dunkelgrüne Blätter, die gegenständig angeordnet sind. Die Blüten der Tollkirsche sind glockenförmig und hängen einzeln oder in kleinen Gruppen. Sie haben eine blassgelbe bis violette Farbe und entwickeln sich zu glänzend schwarzen Beeren, die giftig sind.

Verbreitung und Standort:

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Die Tollkirsche ist in Europa, Westasien und Nordafrika heimisch und wächst in Wäldern, Gebüschen und Schattenlagen. Sie bevorzugt feuchte, kalkhaltige Böden. In einigen Regionen wird die Tollkirsche auch als Zierpflanze angebaut.

Nutzung und Verwendung:

Die Tollkirsche enthält verschiedene giftige Alkaloide, darunter Atropin, Scopolamin und Hyoscyamin. Aufgrund ihrer starken toxischen Eigenschaften wird die Tollkirsche nicht für medizinische oder kulinarische Zwecke verwendet. In der Vergangenheit wurden bestimmte Bestandteile der Tollkirsche in der Medizin eingesetzt, insbesondere zur Pupillenerweiterung bei Augenuntersuchungen. Heutzutage werden jedoch synthetische Verbindungen bevorzugt, da die Dosierung und das Risiko einer Vergiftung bei der Verwendung der natürlichen Pflanze zu hoch sind.

Gefahren und Vorsichtsmaßnahmen:

Alle Teile der Tollkirsche, insbesondere die Beeren, sind hochgiftig und können bei Verschlucken schwere Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Symptome einer Vergiftung können Übelkeit, Erbrechen, erhöhter Puls, Sehstörungen, Halluzinationen und Bewusstseinsveränderungen sein. Im Falle einer Vergiftung ist umgehend ein Arzt aufzusuchen oder der Notruf zu kontaktieren. Es wird dringend davon abgeraten, die Tollkirsche anzubauen oder zu sammeln, es sei denn, dies geschieht unter strenger Aufsicht und in spezialisierten Einrichtungen.

Hinweis:

Aufgrund der hohen Giftigkeit der Tollkirsche ist äußerste Vorsicht geboten. Es ist wichtig, sich über die Gefahren der Pflanze bewusst zu sein und den Kontakt mit ihr zu vermeiden.

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