Asiatische Kermesbeere (Phytolacca acinosa)
Asiatische Kermesbeere (Phytolacca acinosa)

Steckbrief: Asiatische Kermesbeere (Phytolacca acinosa)

Systematik

  • Reich: Pflanzen (Plantae)
  • Unterreich: Samenpflanzen (Spermatophytina)
  • Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
  • Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
  • Familie: Kermesbeerengewächse (Phytolaccaceae)
  • Gattung: Kermesbeeren (Phytolacca)
  • Art: Asiatische Kermesbeere (Phytolacca acinosa)

Beschreibung

Die Asiatische Kermesbeere ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die eine Höhe von 1 bis 2 Metern erreichen kann. Sie hat lange, ovale bis lanzettliche Blätter, die grün und leicht behaart sind. Die Pflanze bildet aufrechte Stängel und trägt im Spätsommer bis Herbst große Trauben mit dunkelvioletten, fast schwarzen Beeren.

Verbreitung und Standort

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Die Asiatische Kermesbeere stammt aus Ostasien und ist in China, Japan und Korea heimisch. Sie wächst in gemäßigten und subtropischen Regionen. Die Pflanze bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte und gedeiht gut in feuchten Böden.

Nutzung und Verwendung

Die Beeren der Asiatischen Kermesbeere werden in einigen Kulturen kulinarisch verwendet, insbesondere in der chinesischen Küche. Sie können roh gegessen werden, haben jedoch einen bitteren Geschmack und werden daher oft gekocht oder eingemacht. Die Pflanze wird auch in der traditionellen Medizin verwendet, insbesondere in der chinesischen Kräutermedizin.

Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen

Es ist wichtig zu beachten, dass die Asiatische Kermesbeere giftig ist, insbesondere ihre Beeren und Wurzeln. Sie enthalten giftige Substanzen wie Saponine und Phytolacca-Lectine. Der Verzehr kann zu Magen-Darm-Beschwerden, Erbrechen und Durchfall führen. Es wird dringend davon abgeraten, die Pflanze ohne entsprechendes Wissen oder ärztliche Anleitung zu verwenden.

Kulturelle Bedeutung

Die Asiatische Kermesbeere hat keine herausragende kulturelle Bedeutung, abgesehen von ihrer Verwendung in der chinesischen Küche und Medizin. In einigen Regionen wird sie als Zierpflanze angebaut, da sie aufgrund ihrer dunklen Beeren und ihrer imposanten Wuchsform attraktiv sein kann. Es ist jedoch wichtig, die Giftigkeit der Pflanze zu beachten und sie fern von Kindern und Haustieren zu halten.

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