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Diabetes – Gefahr von Demenz

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Diabetes – Gefahr von Demenz

Dank der guten Informationen, die es inzwischen über Diabetes gibt, kommen die meisten Betroffen mit dieser Erkrankung recht gut zurecht. Dennoch haben es Betroffene nicht leicht. Denn sie müssen stets den Blutzuckerspiegel im Auge behalten, damit die Gefahr von einer Folgeerkrankung verhindert wird. Doch diese Folgeerkrankungen können nicht nur körperlicher Natur sein. Auch der Geist ist gefährdet. Inzwischen ist erwiesen, dass Diabetespatienten auch ein bis zu viermal höheres Risiko haben, dass sich bei ihnen eine gefäßbedingte (vaskuläre) Demenz entwickelt. Und auch das

Risiko für Alzheimer – also der häufigsten Form von Demenz – ist gleich doppelt so hoch als bei gesunden Menschen. Grund dafür ist, dass die Mengen an Zucker im Blut auch das Gehirn schädigen können. Gedächtnisschwäche tritt bei Diabetes daher auch recht häufig sehr viel früher auf.

Mehr Diabeteskranke, mehr Demenzkranke

An Typ-2-Diabetes leiden immer mehr Menschen. Und damit erkranken auch immer mehr Menschen an Diabetes. Dass die beiden Krankheiten aber eine Verbindung aufweisen, darüber sind sich nur wenige Betroffene wirklich bewusst. Doch Diabetes nagt regelrecht am Geist. Es ist ein wahrer Teufelskreis aus Demenz und der Unterzuckerung, die entstehen kann durch Diabetes. Denn ein immer schwächer werdendes Gedächtnis kann auf die Diabetes-Erkrankung auch fatale Auswirkungen haben, da die Anzeichen der Unterzuckerung nicht mehr richtig bzw. nicht frühzeitig erkannt werden. Das heißt die Diabetes-Kranken vergessen sich Insulin zu spritzen oder wissen auf einmal nicht mehr wie hoch die richtige Dosierung ist, die sich eigentlich injizieren müssten. Eine schwere Unterzuckerungen (auch Hypoglykämien genannt), kann daher sehr schnell vorkommen.

Und eine Unterzuckerung wiederum führt zu einer Beeinträchtigung des Gedächtnisses. Aus diesem Teufelskreis kommt der Betroffene nicht wieder raus.

Depression durch Diabetes

Diabetes hat aber nicht nur Auswirkungen auf das Gedächtnis. Auch die Stimmung leidet unter dieser Erkrankung. Diabetiker leiden häufig unter Depressionen bzw. weisen sogar eine erhöhte Depressivität auf. Und das wiederum erhöht die Gefahr von Folgeerkrankungen. Wer depressiv ist, der bewegt sich nämlich weniger und macht es sich so auch schwerer abzunehmen. Auch ärztliche Ratschläge kommen beim Patienten meist nicht so gut an bzw. werden bei depressiver Stimmung nicht umgesetzt.

Einfache Behandlung möglich

Vor allem die durch Diabetes resultierenden Depressionen ließen sich aber durchaus behandeln – gut und einfach sogar. Dies geht aber nur dann, wenn beim Patienten auch das Bewusstsein für die Diabetes Erkrankung bzw. für ein erhöhtes Depressionsrisiko überhaupt vorhanden ist. Doch dieses Bewusstsein bzw. das Wissen, dass Diabetes auch Demenz auslösen kann, ist auch bei vielen behandelnden Ärzten nicht wirklich vorhanden. Denn meist stehen bei einer Diabetes-Therapie die Blutzuckerwerte und auch die körperliche Behandlungsziele nur im Vordergrund. Nach psychischen Belastungen in Zusammenhang mit Diabetes wird kaum gefragt.

Neue Leitlinie

Aus diesem Grund fordern Experten schon seit einiger Zeit, dass bei der Behandlung von Diabetes auch verstärkt darauf geachtet wird, ob Depressionen bestehen bzw. dass Demenz bei Patienten vorgebeugt wird. Inzwischen wurde eine neue Leitlinie entwickelt, durch die die geistige Verfassung der Diabetiker verstärkter in den Mittelpunkt gerückt wird.

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Jan Oliver Fricke
Jan Oliver Frickehttps://www.vitaes.de
Als überzeugter Naturheiler , schreibe ich gerne über Gesundheitsthemen. Ich bin der Überzeugung das viel Heilkraft in den unbehandelten Naturprodukten liegt und das man durch einfache Verhaltensweisen, wie Ernährung und Bewegung zum Teil auf Medikamente verzichten kann.

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