Natürlicher Biorhythmus Grafik
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Natürlicher Biorhythmus

Heutzutage kennt ihn eigentlich kaum noch jemand: Den natürlichen Biorhythmus. Durch Beruf und anderen Verpflichtungen leben wir von Termin von Termin und dadurch oft sogar gegen unseren natürlichen Rhythmus.

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So würde Ihr Tag aussehen, wenn Sie mit Ihrem Biorhythmus leben würden:

Start in den Tag mit Sonnenlicht!

Unsere innere Uhr richtet sich ganz maßgeblich nach dem Sonnenlicht. Mit dem Sonnenaufgang steigt nach und nach die Konzentration der Wachmacher- Hormone.

Der Geist braucht manchmal etwas länger. Ihm wird am liebsten mit Kaffee geholfen. Eine bessere Idee wäre so schnell wie möglich an die frische Luft und ins Helle zu gehen. So werden Sie garantiert viel schneller wach!

Gute Wundheilung nutzen!

Männer rasieren sich häufig morgens und wer sich schnell schneidet liegt damit auch genau richtig.

Denn morgens zwischen 8 und 9 Uhr läuft unsere Wundheilung dank besonders aktiver Blutplättchen im Blut deutlich besser, sodass sich ein Schnitt schneller schließt.

Allerdings erhöht sich auch das Risiko für Blutgerinnsel, die wiederum Infarkte auslösen können.

Morgensex

Morgens um 8 Uhr ist aus hormoneller Sicht die beste Zeit für Sex. Aufgrund unseres Berufslebens kann dieses Hoch im Alltag nur selten ausgelebt werden. Die Spermienqualität ist übrigens gegen 16 Uhr am besten.

Vormittags ein Arbeitshoch

Für den Frühaufsteher, einem sogenannten Lerchentyp, ist der Morgen am produktivsten nutzbar. Konzentration und logisches Denken laufen dann auf Hochtouren wenn Sie auf der Arbeit angekommen sind.

Für die Langschläfer, den Eulen unter Ihnen, kommt das Hoch erst deutlich später.

Mittags Energie tanken

Die Produktion des Magensafts läuft gegen Mittag an, dadurch tritt zu dieser Zeit häufig Sodbrennen auf. Weil der pH- Wert der Haut außerdem jetzt sehr hoch ist, ist die Haut am besten geschützt, beispielsweise für eine Dusche. Theoretisch….

Pause nach dem Mittagessen

Wer es zeitlich schafft, sollte den Mittag für einen 20- minütigen Mittagsschlaf nutzen. Denn nach dem Essen beschäftigt sich der Körper mit unserer Verdauung.

Das zieht uns mittags runter und wir können schlechter nachdenken. Ein Powerschläfchen erhöht die Leistungsfähigkeit nach dem Schlafen.

Nachmittags ein Hoch für Eulen

Gegen 15 Uhr erleben auch die Eulen endlich ihr Tageshoch. Zu dieser Zeit ist außerdem unsere Schmerzschwelle besonders hoch. Schmerzen durch Spritzen setzen oder Enthaaren werden deutlich weniger intensiv wahrgenommen.

Sportmuffel sollten abends ran!

Ab 16 Uhr empfinden wir Belastungen als weniger stark. Lerchen haben eine erhöhte Atemfrequenz, einen erhöhten Puls und auch die Körpertemperatur ist jetzt höher. Die Muskeln sind leistungsfähiger als morgens und es wird mehr Muskelmasse aufgebaut.

Medikamente lieber abends nehmen

Unser Immunsystem ist zu jeder Tageszeit unterschiedlich aktiv. Das kann Auswirkungen darauf haben, wann Medikamente besser wirken.

Bei Studien konnte beispielsweise festgestellt werden, dass Mäuse Chemotherapien abends besser als morgens vertragen.

Zeit fürs Bett

Lerchen werden durch das Hormon Melatonin gegen 21 Uhr Müdigkeit verspüren und ins Bett gehen wollen. Bei Eulen dauert es noch etwas länger.

Melatonin bereitet unseren Körper für das Schlafen und die Regeneration vor. Vor dem Schlafen wirkt Hautpflege am besten, da sich unsere Haut ebenfalls nachts am besten erholt.

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