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Die Psychoanalyse

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Die Psychoanalyse

Mit einer klassischen Psychoanalyse verbinden viele Menschen den liegenden Patienten auf einer Couch und den sitzenden Therapeuten an dessen Kopfende. Entwickelt wurde die älteste und bekannteste Form der Psychotherapie vom Wiener Arzt Siegmund Freud. In der Zeit vom 19. zum 20. Jahrhundert erkannte der österreichische Psychoanalytiker, dass traumatische Ereignisse, verdrängte Ängste, unverarbeitete Konflikte und geheime Begierden psychischen Beschwerden zugrunde liegen.

Die Ursachen psychischer Probleme sind seiner Ansicht nach oft mit entsprechenden Erfahrungen in der Kindheit zu begründen. Sich dieses Ereignis erneut ins Bewusstsein zu rufen, in Begleitung des Therapeuten ein weiteres Mal zu durchleben und dadurch zu verarbeiten, ist Aufgabe und Ziel der Psychoanalyse.

Wie verläuft eine Psychoanalyse?

Freud setzte eine Methode ein, die er “Freies Assoziieren” nannte. Sie soll dem Psychoanalytiker ermöglichen, verschüttete Erlebnisse und damit verbundene Gefühle des Patienten aufzudecken. Dabei sprechen die Patienten alle Gedanken aus, die ihnen gerade durch den Kopf gehen.

In der Regel hört der Therapeut nur zu oder schreibt mit. Gelegentlich weist er auf bestimmte Zusammenhänge und wichtige Aspekte hin. Mit diesem Vorgehensweise lenkt er den Patienten behutsam zu einer entscheidenden Erkenntnis.

Es ist beabsichtigt, dass ein Therapeut in einer Sitzung nahezu unsichtbar bleibt. Diese Methode hat einen wichtigen Grund. Sie erleichtert dem Patienten den “Prozess der Übertragung”, der das Kernstück der klassischen Psychoanalyse ist. Auf diese Weise kann der Patient jemals gehegte Gefühle gegenüber anderen Menschen auf den Therapeuten übertragen. Dadurch lebt er seine Emotionen wie Hass oder Liebe aus und verarbeitet sie in Begleitung.

Während der Sitzungen muss der Therapeut seine Neutralität bewahren. Er darf weder Äußerungen oder Verhaltensweisen des Patienten bewerten, noch trösten, aufmuntern oder Ratschläge erteilen. In der modernen Psychotherapie wird die sogenannte “Abstinenzregel” von Freud zunehmend durch eine tiefenpsychologisch fundierte Therapie ersetzt.

Für wen ist eine Psychoanalyse geeignet?

Eine Psychotherapie kann zu einer Verbesserung gravierender psychischer Probleme beitragen. Die komplexe Therapie eignet sich vor allem für abstrakt und analytisch denkende Patienten. Für handlungsorientierte Menschen kommt möglicherweise eher eine kognitive Verhaltenstherapie in Frage.

Die klassische Psychotherapie ist aufwendig in der Zeit und den Kosten. Unter Umständen sind drei bis fünf Sitzungen pro Woche über Jahre hinweg erforderlich. Dabei werden von den Kassen die Kosten für 300 Therapiesitzungen übernommen. Mit einem geringeren Zeitaufwand kommen andere tiefenpsychologisch fundierte Therapien aus.

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Jan Oliver Fricke
Jan Oliver Frickehttps://www.vitaes.de
Als überzeugter Naturheiler , schreibe ich gerne über Gesundheitsthemen. Ich bin der Überzeugung das viel Heilkraft in den unbehandelten Naturprodukten liegt und das man durch einfache Verhaltensweisen, wie Ernährung und Bewegung zum Teil auf Medikamente verzichten kann.

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