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Ernährung Schwangerschaft – das sollten Sie beachten

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Ernährung Schwangerschaft – das sollten Sie beachten

Ernährung in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft ist es sehr wichtig, viel frisches Obst und Gemüse zu essen. Durch eine vollwertige und ausgewogene Ernährung ermöglichen Schwangere ihrem Kind einen guten Start ins Leben. Hierbei müssen einige Hinweise beachtet werden.

Eine Schwangerschaft ist ein sehr erfreulicher Anlass, auf gesunde und hochwertige Ernährung zu achten. Das Wohlbefinden und die Gesundheit der Mutter ist schließlich eine Grundvoraussetzung für die gute Entwicklung des ungeborenen Kindes.

Qualität kommt immer vor Quantität

“Jetzt musst du für zwei essen”. So bekannt dieser Spruch ist, so falsch ist er. Eine Schwangerschaft erhöht den Nährstoffbedarf pro Tag nur um 200 bis 300 Kilokalorien.

Viel wichtiger ist es, mehr auf die Qualität der Nahrungsmittel zu achten. Mit einer ausgewogenen und vollwertigen Ernährung lässt sich der erhöhte Bedarf an Nähr- und Mineralstoffen, sowie Vitaminen leicht decken. Zusätzliche Mahlzeiten sind dazu nicht notwendig.

Sind zusätzliche Einnahmen von Vitaminen und Mineralien als Nahrungsergänzungsmittel geplant sollte hierbei immer die Empfehlungen eines Arztes eingeholt werden.

Werden Nahrungsergänzungsmittel zu hoch dosiert oder ohne besondere Veranlassung eingenommen, können diese das ungeborene Kind schädigen. Wird der richtige Zeitpunkt der Einnahme verpasst oder ist die Dosierung zu niedrig bleiben die Mittel wirkungslos.

Zusammenfassende Regeln:

  • Mahlzeiten frisch zubereiten
  • viel frisches Gemüse und Obst essen
  • Fertiggerichte und fettlastige Nahrungsmittel meiden (Fast Food)
  • auf hohen Flüssigkeitsbedarf achten. Neben Wasser sind auch verdünnte Obstsäfte und nicht gesüßte Früchte- und Kräutertees geeignet.
Folsäure Jod and Eisenmangel vorbeugen und am Blutbild bestimmen lassen
Folsäure Jod and Eisenmangel vorbeugen und am Blutbild bestimmen lassen (wavebreakmedia/shutterstock.com)

Folsäure für die gesunde Entwicklung des Kindes

Besonders wichtig für die gesunde Entwicklung des Kindes ist das Vitamin B, auch als Folsäure bezeichnet. Besonders viel dieser Folsäure ist zum Beispiel in Tomaten, Sojabohnen, Kohl und Weizenkeimen enthalten. Auch Backwaren aus Vollkornmehl sind zu nennen.

Trotz einer ausgewogenen, gehaltvollen Ernährung kann ein Folsäuremangel während der Schwangerschaft entstehen. Dies erhöht das Risiko für eine fehlerhafte Entwicklung des Kindes. Besonders häufig ist bei Folsäuremangel eine Fehlbildung im Nervensystem des Fötus zu beobachten. Diese Fehlbildung nennt man Neuralrohrdefekt und kann zum Beispiel zu einem “offenen Rücken” führen.

Die tägliche zusätzliche Einnahme von 0,4 Milligramm Vitamin B kann einem Folsäremangel vorbeugen. Diese Prophylaxe senkt laut zahlreicher Studien das Risiko eines Neuralrohrdefektes des Kindes deutlich. Daher wird Frauen mit Kinderwunsch von Fachverbänden empfohlen, schon etwa vier Wochen vor einer eventuellen Empfängnis mit der Einnahme von 0,4Milligram Folsäure zu beginnen. Dies soll während des ersten Drittels der Schwangerschaft fortgesetzt werden.

Da Schwangerschaften aber nicht immer geplant werden können, sollten alle Frauen, die eine Schwangerschaft nicht ausschließen wollen diese Prophylaxe beherzigen. Im Zweifel sollte immer ein Arzt nach Rat gefragt werden.

Jodmangel vorbeugen

Ein für die gesunde Entwicklung des Kindes sehr wichtiges Spurenelement ist Jod. Deutschland gilt als Jodmangelgebiet. Ein Jodmangel während der Schwangerschaft kann zu Entwicklungsstörungen beim Fötus führen und sollte daher vermieden werden. Jod ist in reichlicher Menge in Meeresfischen enthalten. Ausserdem sollte man zum Würzen Meersalz oder mit Jod angereichertes Speisesalz verwenden. Bei dem Verzehr von aus dem Meer gefangenen Fischen, hier vor allem Thunfisch, sollte man allerdings bedenken, dass diese häufig mit Quecksilber und anderen Schadstoffen belastet sind. Daher sollte Thunfisch nur selten auf dem Speiseplan stehen.

  • Die möglicherweise zu hohe Belastung mit Schadstoffen könnte dem Kind schaden.
  • Um dies zu verhindern wird empfohlen, zusätzlich 0,1 bis 0,15 Milligramm Jod pro Tag einzunehmen.
  • Bei Frauen mit einer Erkrankung der Schilddrüse sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, um die Jodmittel und ihre Dosierung zu besprechen.

Eisen in der Schwangerschaft

Eisenmangel im Blut der Mutter kann ein weiteres Problem während der Schwangerschaft sein, besonders wenn die Frau schon vor der Schwangerschaft darunter litt. Der Mangel an Eisen ist unter anderem verantwortlich für eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen. Eine ständige Müdigkeit kann ebenfalls auf Eisenmangel hinweisen.

Durch eine ausgewogene und vollwertige Ernährung können Frauen einem Eisenmangel vorbeugen. Besonders viel Eisen ist in magerem Fleisch und grünem Gemüse (Brokkoli, Spinat, Grünkohl) enthalten. Auch Produkte aus Getreide wie zum Beispiel ungesüßtes Müsli oder Vollkornbrot sind zu empfehlen.

Man sollte dabei beachten, dass der Körper Eisen besser in Verbindung mit Vitamin C aufnehmen kann.

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Jan Oliver Frickehttps://www.vitaes.de
Als überzeugter Naturheiler , schreibe ich gerne über Gesundheitsthemen. Ich bin der Überzeugung das viel Heilkraft in den unbehandelten Naturprodukten liegt und das man durch einfache Verhaltensweisen, wie Ernährung und Bewegung zum Teil auf Medikamente verzichten kann.

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