Hautkrebs Krebs Haut Jung
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Hautkrebs trifft auch junge Menschen

Auch junge Menschen trifft Hautkrebs

Als sexy, chic und attraktiv gilt ein Teint, der gleichmäßig gebräunt ist. Vor allem nach den heißen Sommermonaten dürften manche ihre Hautfarbe richtig gebräunt haben. Haben Sie dabei jedoch stets an den nötigen Sonnenschutz gedacht? Denn wenn man zu viel Sonne abbekommen hat, kann Hautkrebs ausgelöst werden. In unserer Klickstrecke kann man testen, ob man den Unterschied zwischen harmlosen Leberfleck und Hautkrebs erkennen würde.

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Krebsrisiko ist weiblich

Längst stellt Hautkrebs keine Erscheinung mehr dar, die erst ab der zweiten Lebenshälfte auftaucht. Immer mehr junge Personen, insbesondere Frauen, erhalten Schwarzer Hautkrebs als Diagnose. Die Deutsche Krebshilfe berichtet tatsächlich, dass bei jungen Frauen diese Art des Krebses ab 20 bis 30 Jahren die häufigste Art der Tumore ist. Brustkrebs ist es dann bei den älteren Damen. Spezialisten glauben, dass der Anstieg damit zusammenhängen könnte, weil insbesondere junge Frauen gern in Solarien ihrem Teint ein bisschen nachhelfen. Daher ist das Besuchen von Solarien für Personen unter 18 Jahren in Deutschland verboten.

Fehlerhafter Kontrollmechanismus

Die Hautoberfläche verändert sich optisch bei bösartigen Tumoren. Jedoch keinesfalls alle Leberflecken, die gefährlich ausschauen, haben gleich bösartig zu sein. Jedoch kann Hautkrebs ebenso ziemlich harmlos ausschauen. Hier ist diese sogenannte ABCDE-Regel hilfreich – so können bös- und gutartige Hautveränderungen voneinander abgegrenzt werden.

Der Hauptauslöser für Hautkrebs sind Sonnenbäder, die zu intensiv und zu lange genossen werden, beziehungsweise Sonnenbrände in Kindesalter. Normalerweise sterben die durch UV-Strahlung geschädigten Hautzellen ab. Wenn der Körper diese Schadensreparatur keinesfalls schafft, ist es möglich, dass sich Krebs entwickelt aus diesen lädierten Hautzellen.

Anzeichen und Symptome von Hautkrebs. ABCDE-Richtlinie - eine einfache und einfache Möglichkeit, um die Haut auf verdächtige Wachstumskontrollen.
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Drei Arten von Hautkrebs

Hautkrebs zeigt sich in verschiedenen Gesichtern. Alle haben jedoch gemeinsam, dass gewisse Hautzellen entsprechend bösartig verändert sind. Die Basalzellen (Basalzellkrebs, Basaliom) können betroffen sein oder eben die Stachelzellen (Stachelzellkrebs, Spinaliom) – die zwei Formen werden als weißen oder hellen Hautkrebs bezeichnet. Diese sind nicht so aggressiv. Jedoch können die bösartigen Veränderungen ebenso die Melanozyten (Pigmentzellen) betreffen – dann sprechen Ärzte von malignen Melanom oder Schwarzen Hautkrebs. Diese Krebsform ist sehr aggressiv und bösartig. Mindestens 195.000 Menschen erkranken in Deutschland jedes Jahr neu an Hautkrebs.

Basalzellkrebs ist halbböse

Die häufigste Form des hellen Hautkrebses ist das Basaliom. Pro Jahr erkranken in Deutschland von 100.000 Einwohnern ungefähr 170 an dieser Krebsform. Dieser Hautkrebstyp bildet selten Metastasen (Tochtergeschwulste) in weiteren Organen. Er kann jedoch in die tieferen Hautschichten einwachsen sowie die umliegenden Knorpel, Knochen und das Gewebe schädigen. Das Basaliom tritt an Hautstellen auf, die viel und häufig Sonne abbekommen, demnach beispielsweise auf den Armen, Händen oder im Gesicht.

Bei Hellhäutigen tritt Stachelzellkrebs auf

Der zweithäufigste Hautkrebstyp ist das Spinaliom. Dieser betrifft hauptsächlich hellhäutige Menschen, die Hauttyp eins und zwei haben. Er entwickelt sich auch an Stellen, die der Sonne stark ausgesetzt sind. Hierzu zählen die Ohren, das Gesicht, Unterarme, Handrücken und die kahle Kopfhaut. Diese Krebsform kann jedoch ebenso an Stellen auftauchen, an denen kein Krebs erwartet wird: auf der Zunge, an der Unterlippe, in der Nase, im Mund oder im Genialbereich. Der Stachelzellkrebs entsteht oft aus der aktinischen Keratose, einer Vorstufe. Sie ist insbesondere an der häufig rötlichen, rauen Oberfläche erkennbar. Diese fühlt sich wie Schmiergelpapier an. Es ist möglich, dass sich ein Spinaliom Metastasen in weiteren Organen bildet, wenn die Therapie zu spät beginnt. Laut dem RKI (Robert Koch Institut) erkrankten etwa 36.700 Menschen 2010 an einem Spinaliom.

Schwarzer Hautkrebs ist aggressiv

Der gefährlichste und bösartigste der Hauttumore ist das maligne Melanom. Über das Lymphsystem breiten sich die Krebszellen rasend schnell und leicht aus. Bereits relativ früh bildet er so Metastasen in weiteren Organen. Damit ist er keinesfalls mehr heilbar. Häufig haben diese Tumore eine tiefbraune bis blauschwarze Farbe, da sie in den Pigmentzellen ihren Ursprung haben. Aus einem bereits bestehenden Muttermal kann sich schwarzer Hautkrebs heraus entwickeln, jedoch ebenso als völlig neuer Fleck bilden. Häufig ist das bei Frauen an den Beinen, am Rücken bei den Männern. Diese entwickeln sich oft in Hautbereichen, die der Sonne lediglich phasenweise ausgesetzt werden, wie etwa auf der Brust, dem Rücken, den Beinen und Oberarmen. Nach Aussage des RKI erkrankten im Jahr 2010 19.220 Menschen am Schwarzen Hautkrebs.

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