Selbsttest Parkinson Symptome
Selbsttest Parkinson Symptome Photographee.eu/shutterstock.com

Parkinson Selbsttest – Früherkennung von Parkinson

Parkinson ist eine progressive neurologische Erkrankung, die vor allem die Bewegungssteuerung betrifft. Sie gehört zu den sogenannten Bewegungsstörungen und ist nach dem englischen Arzt James Parkinson benannt, der sie erstmals ausführlich beschrieben hat.

Die Parkinson-Krankheit wird durch den Verlust von Nervenzellen in einem Teil des Gehirns namens Substantia nigra und dem daraus resultierenden Mangel an Dopamin, einem Neurotransmitter, der für die Koordination der Bewegungen des Körpers verantwortlich ist, verursacht.

Die typischen Anzeichen und Symptome der Parkinson-Krankheit können Folgendes umfassen:

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  1. Tremor (Zittern): Oft beginnt es in einer Hand und kann sich im Ruhezustand verschlimmern.
  2. Steifheit der Muskulatur: Dies kann die Beweglichkeit einschränken und Schmerzen verursachen.
  3. Bradykinesie (Verlangsamung der Bewegung): Im Laufe der Zeit kann Parkinson dazu führen, dass einfache Aufgaben schwierig und zeitaufwendig werden.
  4. Haltungsinstabilität: Gleichgewichtsprobleme oder Stürze, oft im späteren Krankheitsverlauf.
  5. Veränderungen beim Gehen: Zum Beispiel das Zögern vor dem Starten des Gehens.

Es gibt auch eine Reihe von nicht-motorischen Symptomen, die bei Parkinson auftreten können, darunter Schlafstörungen, Verstopfung, Depressionen, Angstzustände, Müdigkeit, Schmerzen und kognitive Veränderungen.

Die Ursache der Parkinson-Krankheit ist unbekannt, aber es gibt wahrscheinlich sowohl genetische als auch umweltbedingte Faktoren, die eine Rolle spielen. Es gibt derzeit keine Heilung für Parkinson, aber es gibt eine Reihe von Behandlungsmöglichkeiten, die Symptome lindern und die Lebensqualität verbessern können. Diese können Medikamente, Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und in einigen Fällen chirurgische Verfahren wie die tiefe Hirnstimulation umfassen.

Parkinson betrifft etwa 1-2% der Menschen über 60 Jahre, obwohl sie auch in jüngeren Jahren auftreten kann. Es ist wichtig zu beachten, dass die Symptome und der Krankheitsverlauf bei Parkinson von Person zu Person stark variieren können.

Symptome Parkinson

Die Parkinson-Krankheit ist durch eine Reihe von motorischen und nicht-motorischen Symptomen gekennzeichnet. Die Schwere und Reihenfolge, in der die Symptome auftreten, kann von Person zu Person variieren.

Motorische Symptome:

  1. Tremor (Zittern): Oft beginnt es in einer Hand und kann sich im Ruhezustand verschlimmern. Der Tremor kann sich auch auf Arme, Beine und Kiefer ausbreiten, ist aber in der Regel auf einer Körperseite stärker ausgeprägt.
  2. Steifheit der Muskulatur (Rigor): Die Muskulatur kann sich steif anfühlen, was die Beweglichkeit einschränkt und Schmerzen verursachen kann.
  3. Bradykinesie (Verlangsamung der Bewegung): Im Laufe der Zeit kann Parkinson dazu führen, dass einfache Aufgaben schwierig und zeitaufwendig werden. Die Betroffenen können Schwierigkeiten haben, mit dem Gehen zu beginnen, und ihre Schritte können kleiner und gezögert sein.
  4. Haltungsinstabilität: Gleichgewichtsprobleme oder Stürze, oft im späteren Krankheitsverlauf.
  5. Veränderungen beim Gehen und Bewegen: Personen mit Parkinson können einen schlurfenden Gang, eine vorgebeugte Haltung oder eine verminderte Bewegung der Arme beim Gehen entwickeln. Es kann auch zu einem “Einfrieren” der Bewegung kommen, besonders beim Starten des Gehens oder beim Durchqueren enger Räume.

Nicht-motorische Symptome:

  1. Kognitive Veränderungen: Diese können von leichten kognitiven Beeinträchtigungen bis hin zu Parkinson-Demenz reichen und können Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Sprachfähigkeiten und Entscheidungsfindung beeinflussen.
  2. Stimmungsstörungen: Depression und Angst sind bei Menschen mit Parkinson häufig und können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.
  3. Schlafstörungen: Diese können Einschlaf- und Durchschlafprobleme, Tagesmüdigkeit, Schlafapnoe oder das sogenannte REM-Schlaf-Verhaltensstörung, bei dem die Betroffenen ihre Träume physisch ausleben, umfassen.
  4. Autonome Dysfunktion: Dies kann eine Vielzahl von Symptomen verursachen, einschließlich Verdauungsprobleme wie Verstopfung, Harninkontinenz, sexuelle Dysfunktion, Blutdruckschwankungen und Schwitzen.
  5. Sensorische Symptome: Dazu gehören vermindertes Riechvermögen, Schmerzen und unangenehme Empfindungen in den Gliedmaßen.

Es ist wichtig, bei Verdacht auf Parkinson einen Arzt aufzusuchen. Obwohl es keine Heilung gibt, können Medikamente und andere Therapien helfen, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.

Parkinson Vorbeugen

Die genauen Ursachen der Parkinson-Krankheit sind nicht vollständig verstanden, und es gibt derzeit keine bekannte Methode, um sie vollständig zu verhindern. Es wird jedoch angenommen, dass sowohl genetische als auch umweltbedingte Faktoren eine Rolle spielen. Daher könnten bestimmte Lebensstiländerungen und Maßnahmen das Risiko einer Parkinson-Krankheit möglicherweise reduzieren. Hier sind einige davon:

  1. Regelmäßige Bewegung: Ein aktiver Lebensstil, insbesondere regelmäßige aerobe Aktivitäten wie Laufen, Schwimmen oder Radfahren, scheint mit einem geringeren Risiko für die Entwicklung von Parkinson verbunden zu sein. Übungen können auch dazu beitragen, die Symptome bei Personen, die bereits an Parkinson leiden, zu lindern.
  2. Ausgewogene Ernährung: Es gibt einige Hinweise darauf, dass eine Ernährung, die reich an Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, magerem Eiweiß und gesunden Fetten ist, und die den Verzehr von verarbeiteten Lebensmitteln und Zucker minimiert, helfen könnte, das Risiko einer Parkinson-Krankheit zu verringern.
  3. Kaffeekonsum: Mehrere Studien haben gezeigt, dass Kaffeetrinker ein geringeres Risiko haben, an Parkinson zu erkranken. Es ist jedoch noch nicht klar, ob dies auf Koffein oder andere Substanzen im Kaffee zurückzuführen ist, und es ist nicht ratsam, den Kaffeekonsum zu erhöhen, um Parkinson vorzubeugen, da übermäßiger Kaffeekonsum andere gesundheitliche Risiken mit sich bringen kann.
  4. Vermeidung von Umweltgiften: Einige Studien haben gezeigt, dass Menschen, die bestimmten Chemikalien ausgesetzt sind, wie zum Beispiel Pestiziden oder Lösungsmitteln, ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Parkinson haben könnten. Wenn möglich, ist es daher ratsam, den Kontakt mit solchen Chemikalien zu vermeiden oder sich bei der Arbeit mit ihnen angemessen zu schützen.
  5. Gesundheitsvorsorge und regelmäßige Check-ups: Einige Gesundheitszustände wie Bluthochdruck, hoher Cholesterinspiegel, Diabetes oder Fettleibigkeit könnten das Risiko von Parkinson erhöhen. Daher ist es wichtig, eine gute allgemeine Gesundheit zu erhalten, diese Zustände zu verwalten und regelmäßige medizinische Check-ups durchführen zu lassen.

Es ist wichtig zu beachten, dass diese Maßnahmen zwar gesund sind und das allgemeine Wohlbefinden verbessern können, aber sie garantieren nicht, dass man nicht an Parkinson erkrankt. Sollten Sie Symptome einer Parkinson-Krankheit bemerken, wie Zittern, Muskelsteifheit, Gleichgewichtsprobleme oder Bewegungsverlangsamung, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Frühzeitige Diagnose und Behandlung können helfen, die Symptome zu kontrollieren und die Lebensqualität zu verbessern.

 

Zitternde Hände und Angst vor sozialen Kontakten können erste Indizien für eine Parkinson- Erkrankung sein. Machen Sie den Selbsttest.

Parkinson ist eine Krankheit, bei der immer mehr Zellen im Gehirn verloren gehen. Dadurch können sich Betroffene irgendwann nicht mehr richtig bewegen.

Zitternde Hände, Stürze und schlurfendes Gehen sind ganz typische und bekannte Folgen, die auch die 300.000 Betroffenen in Deutschland kennen.

Experten gehen davon aus, dass es noch eine weitaus höhere Dunkelziffer gibt. Wird die Krankheit früh erkannt, kann gegengesteuert werden.

Der Selbsttest

Die dPV (deutsche Parkinson Vereinigung) veröffentlichte eine Checkliste zur eigenen Früherkennung der Krankheit Parkinson. Bei mehr als vier zutreffenden Aussagen, liegt eventuell eine Parkinsonerkrankung vor und ein Arztbesuch wäre ratsam.

  1. Sie halten Ihren Arm beim Gehen angewinkelt und schlenkern ihn mit.
  2. Sie schlurfen beim Gehen oder ziehen Ihr Bein hinter sich her.
  3. Ihre Haltung ist nach vorne gebeugt.
  4. Sie machen eher kleine Schritte. Manchmal stürzen oder stolpern Sie.
  5. Sie sind antriebslos und leiden unter Initiativmangel.
  6. Auch beim entspannten Auflegen zittert Ihre Hand häufiger.
  7. Im Nacken-Schulter-Bereich sind Sie häufiger verspannt und leiden unter Schmerzen.
  8. Ihre Schritte sind im Laufe der Zeit erst kleiner geworden.
  9. Ihre Handschrift ist unleserlicher, eventuell auch kleiner als früher.
  10. Ihre Stimme ist monotoner und leiser geworden. Eventuell hören Sie sich auch ständig heiser an.
  11. Sie meiden den sozialen Kontakt und ziehen sich von Ihren Freunden und Ihrer Familie zurück.
  12. Sie leiden unter Schlafstörungen.

Parkinson schleicht sich langsam an

Parkinson ist eine Krankheit, die sich langsam schleichend entwickelt. Bemerkt wird sie daher häufiger von Freunden und Verwandten, als von dem Betroffenen selbst.

Die veränderte Gangart oder das typische Zittern sind die gängigsten Anzeichen für den Beginn von Parkinson. Dadurch, dass die Muskeln steifer werden und Reflexe immer mehr nachlassen, kann es sein, dass der Betroffene immer häufiger stürzt.

Aber auch Schreibstörungen, Schluckstörungen und erhöhter Speichelfluss können körperliche Anzeichen sein. Betroffene leiden aber zusätzlich oft seelisch, durchleben Depressionen oder verändern ihre Persönlichkeit.

Signale werden falsch weitergeleitet

Parkinson wird durch einen Mangel an Dopamin im Gehirn verursacht. Dopamin beeinflusst positiv die Signalweiterleitung beispielsweise im Teil des Gehirns, der für die Bewegung zuständig ist.

Bei drei von vier Patienten ist die Ursache für die Zerstörung der Gehirnregion, die für die Produktion von Dopamin zuständig ist, unklar. Parkinson ist unheilbar, kann aber durch Medikamente abgemildert werden. Bei Menschen über 60 Jahren leidet 1% an Parkinson.

Häufige Leserfragen zum Thema Pakinson

Was sind die ersten Anzeichen von Parkinson?

Es gibt keine spezifischen Symptome im Zusammenhang mit der Parkinson-Krankheit. Es gibt jedoch bestimmte körperliche Veränderungen, die im Laufe der Zeit auftreten können. Dazu gehören Zittern, Steifheit, Langsamkeit der Bewegungen, schlurfender Gang, Gleichgewichtsverlust, Schwierigkeiten beim Gehen und Probleme beim Sprechen und Schlucken.

Wie hoch ist die Lebenserwartung bei Parkinson?

Nach Angaben des National Institute of Neurological Disorders and Stroke leben Menschen, die an der Parkinson-Krankheit erkranken, etwa 10 Jahre nach der Diagnose. Es gibt jedoch keine Heilung für die Erkrankung.

Was sind die Auslöser für Parkinson?

Es gibt viele Faktoren, die zur Entstehung der Parkinson-Krankheit beitragen. Einige Menschen erben eine genetische Veranlagung zur Entwicklung der Erkrankung, während andere Umweltfaktoren wie Kopfverletzungen oder die Exposition gegenüber bestimmten Chemikalien erfahren können.

Was hat Milch mit Parkinson zu tun?

Milch ist eines der Lebensmittel, die der Parkinson-Krankheit vorbeugen können. Es enthält Vitamin B12, das bei der Produktion von Dopamin, einem chemischen Botenstoff im Gehirn, hilft. Dopamin ist wichtig, weil es hilft, Bewegungen zu regulieren.

Kann Parkinson verschwinden?

Ja, kann es. Es gibt keine Heilung für die Parkinson-Krankheit, aber es gibt Behandlungen zur Linderung der Symptome. Einige Menschen erfahren eine Linderung der Symptome durch die Einnahme von Medikamenten, während andere von Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie oder anderen Therapien profitieren können.

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