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Bluthochdruck – Behandlung in der Naturheilkunde

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Bluthochdruck – Behandlung in der Naturheilkunde

Bluthochdruck ist bei uns zu einer Volkskrankheit geworden. Etwa 40 Prozent der Erwachsenen und mehr als 80 Prozent der über 65-Jährigen sind inzwischen davon betroffen.

Studien bei Naturvölkern zeigten, dass bei ihnen Bluthochdruck bis zum Einbruch des westlichen Lebensstils praktisch nicht existierte.

Doch seither nehmen diese Erkrankungsfälle zu. Das ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass diese Krankheit vor allem Folge des westlichen Lebensstils ist.

Übergewicht gepaart mit ungünstiger Ernährung, die zu viel tierisches Eiweiß, tierisches Fett, Salz und zu wenig Gemüse und Obst enthält, zählen wie auch Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und vor allem Stress zu den Auslösefaktoren des Bluthochdrucks.

Dieser ist keine Krankheit in dem Sinne. Er kann als unangenehme Nebenwirkung bei Überforderung des Körpers, die durch vorhin genannte Faktoren begünstigt wird bezeichnet werden.

So behandelt die Schulmedizin – Bluthochdruck

Es gibt eine Reihe sehr guter Präparate, mit denen sich Bluthochdruck wirkungsvoll behandeln lässt. Bei etlichen der behandelten Patienten schlagen diese verschriebenen Medikamente jedoch nicht an.

Diese Betroffenen werden als „therapieresistent“ bezeichnet. Wieder Andere leiden unter Nebenwirkungen.

Neuartige und aufwendige Behandlungsmethoden greifen wiederum in den Körper ein. Die Methode, mit der man man die Nerven der Nierenarterien mithilfe eines Katheters verödet, greift in die Physiologie dieses Organs ein, das eine Hauptrolle in der Blutdruckregulation spielt.

Ein anderer Weg ist die Implantation von Schrittmachern an den Halsgefäßen. Beide Verfahren sind bis jetzt jedoch den wissenschaftlichen Beweis ihrer Wirksamkeit schuldig geblieben.

Es kommt einem ein wenig absurd vor, eine überwiegend Lebensstil bedingte Erkrankung mit invasiv-technischen und teuren Methoden zu behandeln – vor allem, wenn man dem bisherigen Lebensstil nicht den Rücken zukehrt.

So behandelt die Naturheilkunde – Blutdochdruck

Naturheilkunde Heilpflanzenfinder - Diese Heilpflanzen sollten sie verwenden
Heilpflanzenfinder – Diese Heilpflanzen sollten sie verwenden (Simone Voigt/shutterstock.com)

Es gibt eine Fülle verifizierter naturheilkundlicher Therapieansätze, deren Wirksamkeit wissenschaftlich untermauert und die praxiserprobt sind. Natürlich muss man hier individuell vorgehen:

Manch sportlicher Mensch weist aufgrund seiner Gene und Fleisch lastigen Ernährung einen Bluthochdruck auf.

In diesem Fall wird mehr Bewegung nichts nützen. Lediglich eine Umstellung der Ernährung ist als sinnvoll zu erachten. Vielleicht sind auch weiterhin Medikamente indiziert. Ein Anderer ernährt sich hervorragend, hat aber beruflichen Dauerstress.

Hier werden die größten Erfolge mit Übungen die Körper, Seele und Geist verbinden zu erzielen sein. Manche Nahrungsmittel senken nicht nur den Bluthochdruck, sondern sind zudem herzgesund.

So schützen Walnüsse die Gefäße. Lein- oder Flohsamen senken den LDL-Cholesterinspiegel, der einen Risikofaktor für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall darstellt. Entzündungen im Mund, wie Parodontose, erhöhen das Risiko für spätere Gefäßerkrankungen.

Die Bakterien wandern durch den Körper. Aus diesem Grund ist eine Frage nach dem Zahnstatus der Patienten durchaus sinnvoll.

Eine regelmäßige Zahnhygiene sowie eine gute Putztechnik und die Verwendung von Zahnseide ist dem Patienten anzuraten.

Bluthochdruck – 10 Möglichkeiten ihren Blutdruck zu senken 

10 Möglichkeiten, wie sie durch einfache Änderungen Ihres Lebensstils, den Bluthochdruck senken können und vielleicht sogar auf Medikamente verzichten oder zumindest reduzieren können. Bitte sprechen sie vorab die Behandlung mit Ihrem Arzt ab.

Auch bietet es sich an, den Blutdruck mit einem Blutdruckmessgerät selbst zu kontrollieren. Bitte auch einmal auf den Linken und den Rechten Arm die Messung wechseln!

Pflanzliche Ernährung:

An die Stelle von Fleisch sollten Gemüse, Tofu und Soja treten. Blutdrucksenkend wirkt auch das Sojaeiweiß. Auch die Molkereiprodukte, wie Milch und Käse sollten drastisch reduziert werden.

Heilfasten:

Kurzeitfasten - Intervallfasten 16 zu 8 und 5 zu 2 Methode
Schema und Konzept. Die Uhr steht für das Prinzip des intermittierenden Fasten (Leyasw/shutterstock.com)

Ein verlängertes Nachtfasten / Intervallfasten (16/8) gilt als der Gesundheit zuträglich. Auch ein Fasten unter ärztlicher Aufsicht, das zweimal pro Jahr durchgeführt wird ist eine gute Möglichkeit.

Superfoods:

Rote Bete (auch als Saft, dann täglich mindestens 0,25 Liter), Spinat und Rucola enthalten wertvolle Nitrate. Walnüsse, ungesalzene Pistazien und Leinsamen zählen zu den Superfoods.

Selbst gemahlener oder geschroteter Leinsamen wird empfohlen. Leinöl kann den Blutdruck ebenso senken. Durch den Genuss ganzer Leinsamen, profitieren Sie von seinen zusätzlich gesundheitsfördernden Wirkungen.

Diese liegen in der Prophylaxe von Brust- und Prostatakrebs. Als blutdrucksenkend haben sich auch Heidelbeeren erwiesen.

Diese können sie auch gefroren oder in verarbeiteter Form als Tabletten zu sich nehmen. Zum täglichen Verzehr eines dieser Lebensmittel wird geraten.

Superdrinks:

Zwei bis drei Tassen Hibiskus Tee oder Grünen Tee sollten täglich getrunken werden. Nach Ersterem sollten Sie Ihren Mund mit Wasser ausspülen, da die im Hibiskus-Tee enthaltene Säure den Zahnschmelz angreifen kann.

Natives, fruchtiges Olivenöl:

Dieses darf gerne großzügig verwendet werden. Extrakte aus Olivenblättern in Tablettenform eingenommen senken den Blutdruck.

Meditation:

Tägliche 30-minütige Mediationen werden empfohlen.

Entspannende Körperübungen:

Wöchentliche Gruppenübungen und 15-minütige Soloübungen jeden zweiten Tag sind anzuraten.

Blutspende, der frühere Aderlass:

Die Wirksamkeit dieser Methode hat sich vor allem bei Menschen mit erhöhtem Hämatokrit-Wert und gestiegenem Eisenspeicherspiegel bewährt.

Bewegung und/oder Ausdauersport:

Wöchentliche 150 bis 300 Minuten lange Bewegungen sind angeraten. Dabei reicht schon ein täglicher 20 Minütiger Spaziergang!

Wasseranwendungen als Therapie:

Allen voran machen Kneipp-Güsse (Nach einem Herzinfarkt drei Monate Pause!) in der Bluthochdrucktherapie das Rennen.

Ansteigende Armbäder und Saunabäder (ohne den kalten Saunaabschluss!) sollten täglich angewendet werden.

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Jan Oliver Frickehttps://www.vitaes.de
Als überzeugter Naturheiler , schreibe ich gerne über Gesundheitsthemen. Ich bin der Überzeugung das viel Heilkraft in den unbehandelten Naturprodukten liegt und das man durch einfache Verhaltensweisen, wie Ernährung und Bewegung zum Teil auf Medikamente verzichten kann.

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Letzte Aktualisierung am 31.07.2021 um 00:46 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API