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Zecken – Das sollten sie unbedingt Wissen!

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Zecken – Das sollten sie unbedingt Wissen!

Im Frühling laden schöne grüne Wiesenflächen endlich erneut zum Erholen im Außenbereich ein. Dass im Park ein unbeschwertes Nickerchen oder ein erholsamer Spaziergang im Wald lebensgefährlich werden kann, wissen zahlreiche Menschen jedoch keineswegs. Die Erklärung: Zecken, die auf den Menschen Krankheiten übertragen, wenn diese für eine Blutmahlzeit sich in das menschliche Fleisch bohren. Wie man sich schützt und was man noch keineswegs wusste, kann man im folgenden Artikel nachlesen.

Zecken lassen sich keineswegs von Bäumen herabfallen

Wenn im Frühling die Temperaturen kaum auf mindestens sieben Grad Celsius ansteigen, beginnen die Zecken, die maximal zwölf Millimeter klein sind, sich auf Nahrungssuche zu begeben: dem Blut der Säugetiere. Damit sie an die beliebte Mahlzeit gelangen, lauern diese an Parkanlagen, Flussufern oder Waldrändern auf vorbeikommende Beute. Dabei krabbeln sie in der Vegetation höchstens eineinhalb Meter hoch und warten mit Geduld auf die Opfer.

Ob in der Nähe ein möglicher Wirt ist, erkennen diese Spinnentiere an entsprechender Körperwärme, Erschütterungen, Körpergeruch sowie weiteren Duftstoffen. Wird die Zecke letztlich von möglichen Opfern gestreift, krallt diese sich mit deren kräftigen vorderen Beinen an denen fest und bleibt dann hängen. Im Gegensatz zu den weit verbreiteten Meinungen lassen sich diese Spinnentiere demnach keineswegs von Bäumen fallen.

Die Vorlieben der Zecken

Wird man alle Jahre von einer der Zecken gestochen und andere hingegen niemals? Eine Erklärung: Selbst Zecken haben gewisse Vorlieben, was zumindest den Geruch und somit die Wirtwahl angeht. Maßgebend ist zum Beispiel beim Schweiß die biochemische Zusammensetzung, die diese Spinnentiere eher auf den folgenden Blutspender warten lassen oder ihn zum Anbeißen finden.

Zecken als Überträger lebensbedrohlicher Krankheiten

Wenn man verschont bleibt, hat man doppeltes Glück. Zeckenstiche sind nicht nur lästig und jucken in manchen Fällen unangenehm – diese Spinnentiere können ebenso Erkrankungen übertragen. Dabei ist die gefährlichste die FSME (Frühsommer-Meningo-Enzephalitis), gegen diese im Normalfall geimpft wird. Letztes Jahr infizierten sich ungefähr 200 Menschen deutschlandweit mit dieser nicht behandelbaren Virusinfektion. In zwei Phasen verläuft der Krankheitsverlauf. Ungefähr zwischen ein und zwei Wochen, nachdem man gestochen wurde, kommt es als Erstes zu grippeähnlichen Symptomen, wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Schnupfen und Fieber. Dann klingen diese Symptome erst einmal erneut ab. Jede zehnte infizierte Person hat einen zweiten Schub. Hier ist es möglich, dass es zu Lähmungen, Sprachstörungen oder Hirnhautentzündungen kommt. Schlimmstenfalls betrifft es die Atemwege, was mit dem Tod enden kann.

Insbesondere in Süddeutschland: Zecken-Borreliose

Viel größer ist jedoch das Risiko, dass mit diesem Speicher der Blutsauger weitere unheilvolle Bakterien in die Blutbahn des Menschen den Weg finden: Erreger dieser Zecken-Borreliose. Laut dem Robert-Koch-Institut sind jedes Jahr zwischen 60.000 und 100.000 Menschen von der Krankheit betroffen.

Mindestens 50 Prozent aller Infektionen verläuft zwar völlig beschwerdefrei. Wenn jedoch die Erkrankungen einmal ausbricht, kann diese nicht behandelt zu Entzündungen des Gehirns, chronischen Gelenkentzündungen oder tatsächlich Lähmungen führen.

Genaues Augenmerk auf die Bissstelle richten

Wurde man von einem Spinnentier gestochen, dann muss ein genaues Augenmerk auf die Einstichstelle nach dem Entfernen der Zecke gerichtet werden. Wenn es ein paar Tage oder sogar Wochen später rund um diese Bissstelle zu Hautrötungen, Gelenkentzündungen, Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen kommt, wird empfohlen, zu einem Arzt zu gehen. Denn je eher diese von den Borreliose-Erregern stammende Infektion mit Antibiotika behandelt wird, umso besser sind bei einer Therapie die Erfolgsaussichten. Die Bakterien sind im Darm des Spinnentiers und werden beim Stechen übertragen. Gegen die Borreliose kann man sich keineswegs impfen. Daher ist es erforderlich, Zecken rasch zu beseitigen.

Die Geheimwaffen der Zecken

Das ist jedoch keineswegs leicht, denn diese kleinen Krabbler verfügen über Geheimwaffen, mit denen sie unauffällig zustechen können. Mit ihrem Speichel sondern Zecken ein betäubendes Mittel ab. Daher spüren die Opfer diesen Biss nicht, obgleich ihr Saugwerkzeug wesentlich dicker ist im Gegensatz zu einer Mücke. Und dies ist noch keineswegs alles. Damit die Zecke nicht vom Wirt abgestreift wird, sondert diese zwischen fünf und 30 Minuten nach dem Stechen so etwas wie ein Klebstoff ab. Somit heftet sich diese sicher an.

Opfer werden von der Auwaldzecke verfolgt

Bislang war insbesondere der Holzbock das größte Risiko in der bundesweiten Vegetation. Auf sein Konto gingen viele Opfer. In Deutschland hat sich in den vergangenen zwanzig Jahren jedoch noch ein anderer Vertreter der Spinnentiere verbreitet: die Auwaldzecke. Diese ist größer im Gegensatz zum Holzbock. Die Weibchen enthalten ein Rückenschild, das gefleckt ist. Ungefähr 0,5 Prozent dieser Zecken übertragen die Babesiose-Errreger, die auch als Hunde-Malaria bezeichnet werden. Wie der Name bereits verrät, ist er insbesondere für Hunde besonders gefährlich.

Zudem hat diese Zecke eine Besonderheit: Im Vergleich zu weiteren Arten verfolgt diese aktiv ihre Opfer, statt dass sie auf einem Grashalm wartet. Diese Art wird für Menschen gefährlich, falls sie mit Bakterien der Rickettsien-Gruppe infiziert ist. Beim Stechen können sie das Fleckfieber auslösen.

Tatsache: Für zehn Jahre mit einer Mahlzeit ausgesorgt

Es gibt momentan noch kein effektives Mittel, mit dem man die Zahl dieser Spinnentiere verringern kann. Denn Zecken sind besonders zäh. Wenn sich diese Krabbeltiere beispielsweise einmal den Bauch mit einer entsprechenden Blutmahlzeit vollgeschlagen haben (weibliche Spinnentiere nehmen das maximal 200-fache ihres Ursprungsgewichts zu), ist es möglich, dass diese bis höchstens zehn Jahre zumindest im Labor ohne zusätzliche Nahrung auskommen. Die Zecken werden in freier Natur lediglich maximal fünf Jahre alt.

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Jan Oliver Fricke
Jan Oliver Frickehttps://www.vitaes.de
Als überzeugter Naturheiler , schreibe ich gerne über Gesundheitsthemen. Ich bin der Überzeugung das viel Heilkraft in den unbehandelten Naturprodukten liegt und das man durch einfache Verhaltensweisen, wie Ernährung und Bewegung zum Teil auf Medikamente verzichten kann.

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