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Schlafstörung Schlafwandeln – Die Ursachen und Hilfe

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Schlafstörung Schlafwandeln – Die Ursachen und Hilfe

Es gibt Menschen, die nachts Streifzüge unternehmen: Sie sitzen in ihrem Bett und diskutieren leidenschaftlich mit sich selbst, essen den Kühlschrank leer oder wandern ruhelos in ihrer dunklen Wohnung auf und ab. Beim Schlafwandeln (Somnambulismus) handelt es sich um eine Erkrankung, die in die Gruppe Schlafstörungen eingeordnet ist.

Schlafwandler gehen meistens in der ersten Tiefschlafphase auf Wanderschaft, während Teilbereiche des Gehirns und der Muskulatur noch wach sind, während der Rest bereits schläft. Ungefähr 17 Prozent bis zum Eintritt der Pubertät und vier Prozent der Erwachsenen. Da durch das Herumlaufen eine Verletzungsgefahr für den Betroffenen besteht, ist Schlafwandeln nicht ungefährlich.

Veranlagung Schlafwandeln

Der wissenschaftliche Name Somnambulismus ist aus den lateinischen Worten somnus (Schlaf) und ambulare (Wandern) zusammengesetzt. Es wird vermutet, dass der Reifezustand eine Rolle beim Auftreten dieser Schlafstörung spielt. Aus diesem Grund beträgt der Anteil von Kindern und Jugendlichen unter den Schlafwandlern ungefähr 60 Prozent.

Die Veranlagung zum Schlafwandeln ist vermutlich in der Familie zu suchen. Befindet sich unter den Angehörigen ein Mondsüchtiger, erhöht sich das Risiko zum Schlafwandeln um das Zehnfache.

Waren oder sind beide Eltern Schlafwandler, erhöht sich das Risiko auf 60 Prozent. Erwachsene, die plötzlich Schlafwandeln, sollten einen Arzt aufsuchen, da eine Störung des Nervensystems (Restless Leg Syndrom oder Epilepsie) die Ursache für den plötzlichen Somnambulismus sein könnten.

Was kann ich selbst gegen Schlafwandeln unternehmen?

Bisher existiert keine wirksame Therapie gegen das Schlafwandeln. Als hilfreich hat es sich erwiesen, Stress zu minimieren. Zur Stressbewältigung empfohlen werden können Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung und Selbsthypnose.

Auch eine Vorsatzbildung und professionelle Hypnose haben ist mehrfach bewährt. Der Schlafwandler lernt, auf einen Reiz, beispielsweise den Fußkontakt mit einem bestimmten Material, zu reagieren, der ihm suggeriert: zurück ins Bett.

Schlafwandeln lässt sich des Weiteren medikamentös behandeln. Durch die Einnahme von Antidepressiva kann allerdings genau das Gegenteil erreicht und Menschen im Schlaf auf Wanderschaft geschickt werden.

Besonders wichtig ist es, die Umgebung gut abzusichern. 20 Prozent der Betroffenen verletzen sich wegen der verminderten Reaktionsfähigkeit im Schlaf. Fenster und Türen sollten abgeschlossen und mögliche Stolperfallen beseitigt werden. Häufig lässt das Schlafwandeln mit dem Älterwerden nach und klingt irgendwann vollständig ab.

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Jan Oliver Fricke
Jan Oliver Frickehttps://www.vitaes.de
Als überzeugter Naturheiler , schreibe ich gerne über Gesundheitsthemen. Ich bin der Überzeugung das viel Heilkraft in den unbehandelten Naturprodukten liegt und das man durch einfache Verhaltensweisen, wie Ernährung und Bewegung zum Teil auf Medikamente verzichten kann.

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