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Niacin wichtig für Haut und Stoffwechsel

Niacin, auch bekannt als Nikotinsäure und Vitamin B3, ist ein wasserlöslicher Nährstoff. Es ist dem Körper möglich, dass er selbst aus dieser Aminosäure Tryptophan Niacin bilden kann. Hierzulande gibt es kaum ein Defizit an Nikotinsäure.

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Ein Mangel an diesem Nährstoff gibt es in Entwicklungsländern öfter. Mangelsymptome kommen oft erst vor, wenn man langfristig nicht genug Tryptophan und Niacin zu sich genommen hat. Erste Anzeichen sind körperliche Schwäche, Verdauungsstörungen und Appetitlosigkeit.

Im späteren Verlauf ist es möglich, dass Hautveränderungen an Bereichen mit enormer Sonnenexposition, Durchfall, Demenz und Depressionen vorkommen, was typisch für Pellagra ist. Ein unbehandelter Defizit an Vitamin B3 kann aufgrund von Multiorganversagen tödlich enden.

Empfohlene Tagesmenge

Es ist abhängig von Geschlecht, Alter sowie dem damit verbundenen Bedarf an Energie, wie viel Vitamin B3 der Körper benötigt. Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt täglich zwischen 13 und 18 Milligramm. Schwangere, Stillende und Jugendliche ab 15 bis 17 Jahren haben den höchsten Tagesbedarf zu decken.

Aufgaben

Vitamin B3 ist als Bestandteil von entscheidenden Co-Enzymen an Reaktionen in sämtlichen Zellen des Körpers beteiligt. Hierunter versteht man zum Beispiel die Zellteilung, das Auf- sowie Abbauen von Kohlenhydraten, Fett- und Aminosäuren. Weiterhin unterstützt Niacin das Erholen des Körpers, vor allem beim Erneuern der DNA, der Nerven, der Haut und beim Regenerieren von Muskeln.

Zudem fördert es im Gehirn das Bilden der Botenstoffe, welche zwischen den Nervenzellen Informationen transportieren. Selbst zum Verdauen benötigt man Nikotinsäure. Dieses B-Vitamin ist außerdem entscheidend für das Herz.

In den richtigen Mengen ist es hilfreich bei Arteriosklerose und hohen Cholesterin. Es soll ebenso vor Nicht-Melanom-bedingten-Hautkrebs schützen, welches aufgrund von UV-Strahlen verursacht wurde.

Niacin-Quellen

Als tierische Nikotinsäure-Lieferanten gelten Lachs, Sardellen, Leber, Geflügel, Makrele, Thunfisch, Schweine-, Kalb- und Rindfleisch. Jedoch ebenso pflanzliche Lebensmittel enthalten Vitamin B3, wie zum Beispiel Pilze, Erdnüsse, Mungobohnen, Kartoffeln, Bierhefe, Vollkornprodukte und Kaffee. Selbst in Mais ist Niacin zu finden.

Jedoch ist es dem Körper nicht möglich, die hierin enthaltene Form dieses Nährstoffs zu verwerten.

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