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Reizdarm trifft vor allem Frauen

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Reizdarm trifft vor allem Frauen

Besonders oft entwickeln Frauen einen Reizdarm

Normalerweise schenken wir unserer Verdauung wenig Beachtung, da unser Verdauungssystem selbstständig funktioniert. Schwierig wird es jedoch, wenn irgendetwas unserem Darm Probleme bereitet und wir dadurch unter Verstopfung, Durchfall und/ oder Blähungen leiden. Häufig können Ärzte keine konkreten Auslöser finden und diagnostizieren ein Reizdarmsyndrom.

Ein Reizdarm ist keine Seltenheit

Weltweit sind ungefähr fünf bis zwölf Prozent der Menschen von einem Reizdarmsyndrom betroffen. Dabei trifft es Frauen zweimal häufiger, als Männer. Vor Allem Menschen im Alter von 20 bis 30 Jahren laufen Gefahr, einen Reizdarm zu bekommen. Einige der Betroffenen kämpfen nur ab und an mit den Symptomen, Andere hingegen so oft, dass der komplette Alltag, sowie die gesamte Lebensqualität drunter leiden.

Unser Darm besitzt sehr empfindsame Nerven

Im gesamten Verdauungssystem befinden sich mehr als 100 Millionen Nerven. Diese reagieren sehr empfindlich bei Emotionen, besonders bei Angst oder Stress. Besonders Stress gilt als Auslöser für die Beschwerden und verstärkt diese zusätzlich. Eine konkrete Ursache konnte bisher nicht gefunden werden, wobei Experten vermuten, dass im Bereich der Nervenzellen die Signalübertragung gestört sein könnte. Denkbar sind weitere Ursachen, wie beispielsweise erblich bedingte Gründe oder Infektionen durch Bakterien. Lebensmittelunverträglichkeiten (z.B. Glutenunverträglichkeit, Lactoseintoleranz) beeinflussen ebenso unsere Verdauung.

Wo liegt der Unterschied zwischen einem Reizdarm und einer Verdauungsstörung?

Ob Sie wirklich an einem Reizdarmsyndrom leiden, können Sie anhand der “Rom- Kriterien” überprüfen (natürlich ersetzt das keinen Arzt- Besuch). Diese bestimmen, dass bei folgenden Merkmalen ein Reizdarmsyndrom besteht:

Wiederholt Bauchschmerzen

Die Wiederholung von Durchfall, Verstopfung, Blähungen oder Bauchschmerzen mehr als dreimal pro Monat

Die Krankheitszeichen seit mindestens einem halben Jahr anhalten

Sie sich nach dem Toilettengang deutlich besser fühlen

Veränderung der Stuhlform und Änderung der Stuhlhäufigkeit

Die Betroffenen können unter verschiedenen Symptomen leiden. Viele bekommen Bauchschmerzen und überraschend heftigen Durchfall oder Verstopfung. Bei Einigen wechseln die Zustände zwischen Verstopfung und Durchfall auch. Viele leiden unter Blähungen, manche unter einem Gefühl von Aufgetriebenheit. Es kann vorkommen, dass im Kot Beimengungen von Schleim sind.

Brechen Sie bei einem Reizdarm nicht in Panik aus

Die Diagnose Reizdarm ist nicht schön, unter Umständen ist der Leidensdruck sehr groß. Aber ein Reizdarm ändert nichts an der Lebenserwartung, er ist auch nicht bösartig oder Krebsauslösend. Da es verschiedene chronische Darmentzündungen gibt (z.B. Morbus Crohn), ist es wichtig, sich medizinisch untersuchen zu lassen, um diese auszuschließen.

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Jan Oliver Frickehttps://www.vitaes.de
Als überzeugter Naturheiler , schreibe ich gerne über Gesundheitsthemen. Ich bin der Überzeugung das viel Heilkraft in den unbehandelten Naturprodukten liegt und das man durch einfache Verhaltensweisen, wie Ernährung und Bewegung zum Teil auf Medikamente verzichten kann.

Letzte Aktualisierung am 22.05.2020 um 14:36 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API