Zahnputzmuffel droht Impotenz

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Zahnputzmuffel droht Impotenz

Impotenz, medizinisch auch bekannt als erektile Dysfunktion, kommt häufiger vor, als man glauben möchte. Rund 20-50% aller Männer über 30 Jahren sind davon betroffen. Aus Scham schweigen viele und konsultieren nur sehr zögerlich einen Arzt.

Als Impotenz bezeichnet man gemeinhin den Zustand, wenn sich der Penis nicht genug versteift, um den Geschlechtsakt vollziehen zu können bzw. die Erektion nicht lange genug anhält.

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Und was hat Zähneputzen nun mit Impotenz zu tun?

Die Gründe für Impotenz mögen vielfältig sein. Körperlicher oder seelischer Natur. Dass erektile Dysfunktion mit schlechter Mundhygiene in Zusammenhang steht, das vermutet man nicht unbedingt spontan. Eine Studie aus der Türkei zeigt jedoch genau das auf. Forschungsleiter Oguz untersuchte 80 Probanden zwischen 30 und 40 Jahren, die unter Impotenz litten. Beim Vergleich mit der Kontrollgruppe (82 Männer ohne Potenzprobleme) zeigte sich, dass 53% der Herren aus der Versuchsgruppe mit Zahnfleischenzündungen zu kämpfen hatten. In der Kontrollgruppe waren es lediglich 23%. Demnach können Zahnfleischprobleme das Risiko von Potenzstörungen um mehr als das Doppelte erhöhen.

Wie kann es sein, dass sich eine Entzündung im Mund auf die Potenz auswirkt?

Eine Antwort auf obenstehende Frage lässt sich dann finden, wenn man sich genau ansieht, wordurch Erektionsstörrungen noch begünstigt werden. Das sind – allen voran – die Gruppe der Herz-Kreislauf-Erkrankungen (so wie zum Beispiel Herzerkrankungen; Gefäßverkalkung oder Bluthochdruck). Unzureichender Blutfluss sorgt dafür, dass die Menge an Blut, die in den Penis fließt, für eine befriedigende Erektion nicht ausreichend ist.

Frühere Studien, die das Thema der Herz-Kreislauf-Erkrankungen behandelten, machten bereits deutlich, dass Entzündungen im Mundraum maßgeblich auf die Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems wirken können.

Es wird also deutlich, dass ein Zusammenhang zwischen Mundhygiene, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und in weiterer Folge erektiker Dysfunktion gegeben ist.

Mundhygiene schafft Abhilfe

Ein entsprechender Rat, um Potenzstörungen gegebenenfalls entgegenwirken zu können, scheint naheliegend: Ausreichender Mundhygiene sollte unbedingt ein gewisser Stellenwert eingeräumt werden! Dies setzt regelmäßiges Zähneputzen, den Gebrauch von Zahnseide u/o Interdentalsticks und regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt voraus. Einmal im Jahr sollte zusätzlich eine professionelle Mundhygiene durchgeführt werden.

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