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Sieben Irrtümer übers Bräunen

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Sieben Irrtümer übers Bräunen

Eine schön gebräunte Haut auch im Winter, wer möchte das nicht. Was früher lange verpönt und als niedriger Status angesehen wurde, ist heute keine Seltenheit mehr. Ein frischer und leicht gebräunter Teint gilt als Schönheitsideal.

Hautärzte warnen jedoch vor dem Modetrend! Das Risiko für Hautkrebs steigt drastisch und der Haut droht die vorzeitige schnelle Alterung.

Doch ist der regelmäßige Gang zum Sonnenbad, ganz gleich, ob ins Sonnenstudio oder unter die echte direkte Sonne wirklich so gesundheitsschädigend?

Wir haben uns mit den häufigsten Fragen über das Sonnenbaden auseinandergesetzt und die sieben häufigsten Irrtümer richtig gestellt.

Verwendung von Sonnencreme ist im Schatten nicht notwendig

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass die gefährlichen UV-Strahlen der Sonne nicht bis in den Schatten gelangen. Im Schatten brennt die Sonne zwar nicht direkt auf die Haut, allerdings erreichen immerhin noch fünfzig Prozent der Strahlen Sie auch im Kühlen unter den Bäumen.

Daher ist es unbedingt ratsam, sich grundsätzlich immer mit Sonnenmilch einzucremen sobald Sie sich im Freien aufhalten. Der Lichtschutzfaktor sollte auch im Schatten ebenso hoch sein wie in der direkten Sonne.

Die im Schatten erhaltene Bräune hält sich übrigens länger, auch wenn sie dort längere Zeit benötigt, um sich zu entwickeln.

Hoher Lichtschutzfaktor verhindert das Bräunen

Es ist ebenso wie im Schatten ein Irrtum, dass man mit hohem Lichtschutzfaktor nicht braun wird. Die Haut benötigt zur Bräunung zwar etwas mehr Zeit, allerdings hält sie auch über einen längeren Zeitraum an.

Das Wichtigste hierbei ist, dass Ihre Haut besser geschützt ist und weniger schnell an einen Sonnenbrand erleidet oder den bekannten gefährlichen Nebenwirkungen wie schnellere Hautalterung oder gar Hautkrebs erkrankt.

Sonnencreme – Teuer ist gleich besser

Das Vorurteil, dass günstiger Sonnenschutz nichts taugt und man besser auf teure Markenprodukte zurückgreifen sollte, wird jedes Jahr erneut von Stiftung Warentest widerlegt.

Meist sind es gerade die günstigen No-Name Produkte aus Discountern oder verschiedener Drogeriemärkte, die in den Tests oft um einiges besser abschneiden als die teure Konkurrenz.

Wichtig ist bei der Verwendung von Sonnenschutz, egal von welchem Hersteller, dass man nicht an der Menge spart. Besser einmal zu viel, als zu wenig aufgetragen. Glaubt man den Experten, beträgt die zu verwendende Menge ca. Das Volumen von drei Esslöffeln pro Körperverteilung.

Nachcremen verlängert den Schutz vor Sonnenbrand

Dieser Mythos ist schlicht und ergreifend falsch! Der auf dem Sonnenschutz angegebene Lichtschutzfaktor gibt an, wie lange das Sonnenbad dauern darf, ohne einen Sonnenbrand zu erhalten und ist zeitlich begrenzt.

Der individuelle Hauttyp spielt bei der Berechnung eine große Rolle. So wird der Eigenschutz der Haut, welcher im Schnitt 20 Minuten beträgt, mit dem Lichtschutzfaktor der Sonnencreme multipliziert.

Das Ergebnis hieraus ergibt die Minutenanzahl, welche die Haut ohne Verbrennungen übersteht.

Jede Minute darüber hinaus kann für Ihre Haut gefährlich werden! Sehr helle Hauttypen haben einen Eigenschutz von nur drei Minuten – hier sollte unbedingt auf ein sehr hoher Lichtschutzfaktor zurückgegriffen werden.

Solarienbräune erhöht den Hautschutz

Experten raten ausdrücklich davon ab, die Haut im Solarium vor zu bräunen. Die zusätzliche, wenn auch künstliche UV-Strahlung setzt der Haut zusätzlich zu und erhöht den Eigenschutz der Haut kaum.

Sonnencremes halten sich bis zur nächsten Saison

Auch Sonnenschutzmittel haben ein Ablaufdatum. Dieses findet sich als kleines Symbol auf der Packung – in Form einer geöffneten Dose mit einer Monatszahl.

Diese sagt aus, wie lange das Produkt nach dem ersten Öffnen noch zu verwenden ist. Der Hersteller gibt auf diese Angabe eine Garantie.

Sicher ist das Produkt unter Umständen auch noch etwas länger verwendbar. Sollte die Creme oder Lotion allerdings ungewohnt riechen oder unüblich wässrig oder ölig sein, hat sich das Mittel eventuell zersetzt und sollte nicht mehr angewendet werden.

Sie sollten daher nur bedingt auf Sonnenschutzmittel aus dem Vorjahr zurückgreifen.

Meine Haut ist gesund, solange ich keinen Sonnenbrand habe

Diese Aussage ist leider falsch! Der Sonnenbrand ist die letzte Reaktion, welche eine Schädigung Ihrer Haut aufzeigt.

Die gefährlichen UV-Strahlen können Ihre Haut bereits vor dem Auftreten von Verbrennungen Schäden davontragen. Am gefährlichsten sind hierbei die energiereichen UVB-Strahlen. Diese fügen der Haut irreparable Schäden zu, die zu Hautkrebs führen können.

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Jan Oliver Fricke
Jan Oliver Frickehttps://www.vitaes.de
Als überzeugter Naturheiler , schreibe ich gerne über Gesundheitsthemen. Ich bin der Überzeugung das viel Heilkraft in den unbehandelten Naturprodukten liegt und das man durch einfache Verhaltensweisen, wie Ernährung und Bewegung zum Teil auf Medikamente verzichten kann.

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